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SkF Info-Dienst 3/2014  

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SkF Info-Dienst März 2014

AUF EINEN BLICK

Allgemeines

Kirchen fordern Weiterentwicklung der sozialen Marktwirtschaft
Informationsmaterial für die Online-Beratung des DCV
Wettbewerb Ausgezeichnete Orte 2014
Ehrenamts-Fonds Sozial couragiert
Kurzinformation in verschiedenen Sprachen zur Krankheit Depression

Allgemeine Soziale Beratung/Familienbezogene Armutsprävention
Merkblätter zu Hartz IV
Sozialintegrative Leistungen im Hartz-IV-System
Leistungsberechtigung im SGB II von Schülern, Studenten und Auszubildenden
Fachliche Hinweise zum SGB II
SGB II-Folien im Netz  

Arbeit mit allein Erziehenden
Alleinerziehende unter Druck

Häusliche Gewalt / Frauenhäuser
Jede Dritte Frau in der EU hat Gewalt erlebt
Abschlussveranstaltung Kampagne Schwere Wege
Erster Jahresbericht Hilfetelefon  

Integration durch Arbeit
Ausschreibung BAG IDA-Integrationspreis  

Migrationsberatung 
Erstinfos für Asylsuchende
Leitfaden zum Arbeitserlaubnisrecht

Rechtliche Betreuung
Fortbildungshinweis

Schuldnerberatung
Präventionsprogramm START FREI!

Straffälligenhilfe
KAGS

ALLGEMEINES 
Kirchen fordern Weiterentwicklung der sozialen Marktwirtschaft
Eine verbesserte internationale Bankenaufsicht und rechtliche Konsequenzen aus der Finanzmarkt- und Euro-Krise fordern die beiden großen Kirchen in Deutschland. Die Finanzkrise habe gezeigt, dass ein globaler Markt auch eine globale Ordnung brauche; die Ideologie der Deregulierung sei in der Krise widerlegt worden, heißt es in einem am 28. Februar 2014 in Frankfurt veröffentlichten Grundsatzpapier mit dem Titel "Gemeinsame Verantwortung für eine gerechte Gesellschaft". Der Staat müsse dafür sorgen, dass "Investoren, Manager und Unternehmer für ihre Entscheidungen auch selbst gerade stehen müssen". Auch müsse Steuerbetrug effektiver verhindert werden. Die "ökumenische Sozialinitiative" knüpft an das erste gemeinsame Sozialwort von 1997 an, geht aber stärker auf die Folgen der Globalisierung ein. Die soziale Marktwirtschaft müsse unter dieser Perspektive weiterentwickelt werden, erklärten die Vorsitzenden des Rats der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Nikolaus Schneider, und der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch. Schneider charakterisierte das Grundsatzpapier als differenziert und profiliert. Es sei kein Reflex auf den Koalitionsvertrag. Zollitsch gab seiner Hoffnung Ausdruck, die schwarz-rote Bundesregierung möge möglichst viele Impulse des Papiers umsetzen. http://www.sozialinitiative-kirchen.de/Oekumenische-Sozialinitiative.pdf   / zurück

Informationsmaterial für die Online-Beratung des DCV
Leitfaden für die Praxis bei Suizidankündigungen in der Online-Beratung. Für den Fall, dass in einer Beratungsstelle eine Anfrage mit Verdacht auf Suizidalität eintrifft, soll dieses Papier als Unterstützung und Leitfaden gedacht sein. Suizidalität_OB_Januar2014.pdf  / zurück

Wettbewerb "Ausgezeichnete Orte 2014" - Einsendeschluss: 30. April 2014
Jetzt bewerben für den Wettbewerb "Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen" 2014! "Deutschland - Land der Ideen" und die Deutsche Bank suchen 100 Innovationen, die die Zukunftsperspektiven ländlicher Regionen stärken: Innovationen querfeldein - Ländliche Räume neu gedacht. Gefragt sind gute Ideen und Projekte aus allen Regionen Deutschlands, die eine Plattform verdienen, auf der sie wahrgenommen werden. http://www.land-der-ideen.de/ Alle Informationen zum Wettbewerb können Sie sich auch als Flyer  herunterladen. /
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Ehrenamts-Fonds "Sozial couragiert"
Jährlich arbeiten zahlreiche ehrenamtlich tätige Frauen und Männer Hand in Hand mit der Caritas und ihren Mitgliedsverbänden an der Umsetzung sozialer Projekte. "Sozial couragiert" ist ein Fonds zur finanziellen Unterstützung ehrenamtlich tätiger Gruppen der Caritas. Die Zeitschrift Sozialcourage und Hyundai fördern auch 2014 bundesweit wieder 40 Projekte mit je 1.000 Euro. Der Ehrenamtsfonds setzt auf "Vorfahrt für Bildung" bei den Projekten. Durch Maßnahmen zur Bildung junger Menschen sollen deren Teilhabemöglichkeiten gefördert und junge Menschen in ihrem sozialen Engagement gestärkt werden. Einsendeschluss für das erste Halbjahr ist der 31. März 2014, für das zweite Halbjahr der 30. September 2014. Weitere Informationen  / zurück  

Kurzinformation in verschiedenen Sprachen zur Krankheit Depression für Betroffene und Angehörige
Phasen der Trauer und Niedergeschlagenheit kennt jeder. Wann daraus die Krankheit "Depression" wird, ist nicht immer leicht zu erkennen. Ab sofort finden Betroffene und ihre Angehörigen Antworten auf Arabisch, Englisch, Französisch, Russisch, Spanisch und Türkisch in den beiden Kurzinformationen: Einfach nur traurig - oder depressiv? Die gut verständliche Kurzinformation wurde im Auftrag von der Kassenärztlichen Bundesvereinigung und der Bundesärztekammer in sechs Sprachen übersetzt.
Ratgeber für Patienten: www.arztbibliothek.de/kurzinformation-patienten/kip-depression
Ratgeber für Angehörige: www.arztbibliothek.de/kurzinformation-patienten/kip-depression-ratgeber-angehoerige/ / zurück

ALLGEMEINE SOZIALE BERATUNG / FAMILIENBEZOGENEN ARMUTSPRÄVENTION
Merkblätter zu Hartz IV
Herausgeber ist der AKKS - Aktionskreis Kindergeld und Sozialhilfe Saar. Im Aktionskreis sind die in der Broschüre genannten Gemeinwesensprojekte und Sozialberatungsstellen organisiert. Als Fachgremium in Fragen Sozialhilfe hat sich der Aktionskreis AKKS die Professionalisierung der Sozialberatung zum Ziel gesetzt. Die Merkblätter 2014 bieten zu Fragen, die Personen mit geringem Einkommen haben, kurze, verständliche und handlungsweisende Informationen. Sie sollen Betroffenen, Ehrenamtlichen und Profis der sozialen Arbeit helfen, Ansprüche zu erkennen und durchzusetzen. / zurück  

Sozialintegrative Leistungen im Hartz-IV-System: Ziele wurden nicht erreicht
In der Ausgabe von „arbeitsmarkt aktuell 01/2014“ beschäftigt sich der DGB mit der Frage, warum acht Jahre nach Einführung von Hartz-IV der ganzheitliche und umfassende Unterstützungsansatz nicht eingelöst wurde. Insgesamt, so stellt der DGB fest, blieben die kommunalen Eingliederungsleistungen weit hinter dem Bedarf zurück, und dies in unterschiedlicher Ausprägung in den Bereichen Schuldnerberatung, Suchtberatung und psychosozialer Beratung. / zurück

Leistungsberechtigung im SGB II von Schülern, Studenten und Auszubildenden
Die Arbeits- und Sozialberatungs- Gesellschaft e. V. (ASG) einen Überblick über die leistungsrechtlichen Ansprüche von Schülern, Studenten und Auszubildenden erstellt. Daraus ist u. a. ersichtlich, bei welcher Ausbildungsart SGB II-Ausschluss besteht und wer Anspruch auf Wohnkostenschuss für die ungedeckten Unterkunftskosten nach § 27 Abs. 3 SGB II hat. http://www.asg-hannover.de/ → Beratungsstelle → Downloads / zurück  

Fachliche Hinweise zum SGB II
Auf der Internetseite der Bundesagentur für Arbeit können Sie über die Menüpunkte Startseite → Veröffentlichungen → Weisungen → Grundsicherung  aktuelle fachliche Hinweise, Handlungsempfehlungen und Geschäftsanweisungen zum Thema SGB-II-Leistungen aufrufen. / zurück  

SGB II-Folien im Netz
Update von SGB II-Folien im Internet, verändert sind u. a. die Anrechnung von privilegiertem Einkommen, Nachzahlungen von Sozialleistungen. Die Folien gibt es unter http://www.harald-thome.de/media/files/SGB-II-Folien-02.03.2014-01.pdf / zurück

ARBEIT MIT ALLEIN ERZIEHENDEN
Alleinerziehende unter Druck 
Die Studie der Bertelsmann-Stiftung "Alleinerziehende unter Druck-Rechtliche Rahmenbedingungen, finanzielle Lage und Reformbedarf" ist erschienen. Die Autorin konstatiert, dass sich der Druck auf eine Erwerbsbeteiligung erheblich verschärft habe und dass großer Reformbedarf im Steuer- und Unterhaltsrecht bestehe. Insbesondere bei Unterhaltszahlungen klaffen Anspruch und Wirklichkeit weit auseinander. Nur für jedes 2. Kind werde der verabredete Unterhalt tatsächlich auch gezahlt. Zudem würde von den Familiengerichten der Betreuungsunterhalt für Kinder "systematisch zu niedrig angesetzt", denn nur das materielle Existenzminimum würde abgedeckt, nicht aber die mit wachsendem Alter steigenden Aufwendungen für Freizeit, kulturelle Aktivitäten und Persönlichkeitsbildung. Studie  / zurück

HÄUSLICHE GEWALT / FRAUENHÄUSER
Studie: Jede Dritte Frau in der EU hat Gewalt erlebt
Die Studie der Agentur der Europäischen Union für Grundrechte (FRA) wurde in 28 europäischen Mitgliedsstaaten durchgeführt und das Ergebnis ist erschreckend. Jede dritte Frau zwischen 18 und 74 Jahren in Deutschland ist oder war in ihrem Leben von Gewalt betroffen. Häusliche Gewalt, die häufig in körperlichen oder sexuellen Übergriffen endet, genauso aber sexuelle Belästigung, ist weit verbreitet. Gewaltlos.de  bietet Hilfe und Informationen, unter https://www.facebook.com/gewaltlos.de haben Sie die Möglichkeit, dass das Onlineangebot des SkF Köln immer mehr Mädchen und Frauen erreicht. Bericht der FRA  / zurück

Abschlussveranstaltung Kampagne "Schwere Wege"
Die Kampagne "Schwere Wege leicht machen! - gewaltbetroffene Frauen und ihre Kinder wirksam unterstützen" von der Zentralen Informationsstelle Autonomer Frauenhäuser (ZIF) und der Frauenhauskoordinierung (FHK) wurde am 13. März 2014 mit einer Abschlussveranstaltung in Berlin beendet, an der die stellvertretenden Bundestagspräsidentinnen Edelgard Bulmahn, Petra Pau und Ursula Schmidt 20.424 Unterschriften entgegennahmen. Die Kampagne soll den politischen Druck verstärken, Frauenhäuser zum Schutz der von Gewalt betroffenen Frauen unbürokratisch, bedarfsgerecht und verlässlich zu finanzieren. www.schwere-wege-leicht-machen.de  / zurück

Erster Jahresbericht Hilfetelefon
Am 25. März 2014 wird in Berlin die Veröffentlichung des ersten Jahresberichts des bundesweiten Hilfetelefons "Gewalt gegen Frauen" im Bundesministerium für Familie, Frauen, Senioren und Jugend stattfinden. Im Rahmen der Pressekonferenz werden Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig, die Präsidentin des Bundesamtes für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben, Helga Roesgen und die Leiterin des Hilfetelefons, Petra Söchting, erstmals detaillierte Zahlen, Daten und Fakten zur Arbeit und Nachfrage des Hilfetelefons vorstellen. Dabei geht es u. a. um folgende Fragen: Wie viele Beratungen haben stattgefunden? Wie oft wurden Betroffene an Hilfseinrichtungen weitervermittelt? In welcher Sprache und wie oft wurde der Dolmetschdienst angefragt? Welche Gewaltformen standen im Zentrum der Beratung? / zurück

INTEGRATION DURCH ARBEIT

Ausschreibung BAG IDA-Integrationspreis 2014
Auch in diesem Jahr können sich Mitglieder der BAG IDA für den BAG IDA-Integrationspreis bewerben. Drei Projekte werden auf der Mitgliederversammlung am 5. Juni 2014 prämiert werden. Weitere Informationen BAG IDA  / zurück  

MIGRATIONSBERATUNG
Erstinfos für Asylsuchende
Die Broschüre des Flüchtlingsrat Niedersachsen richtet sich speziell an Asylsuchende, die neu in Deutschland sind. Zunächst werden erste Schritte im Asylverfahren aufgezeigt und die wichtigsten rechtlichen Grundlagen erklärt. Außerdem soll ein Überblick über mögliche Perspektiven insbesondere bezüglich der Aufnahme von Arbeit geboten werden. Die Broschüre kann kostenlos bestellt werden: hm@nds-fluerat.org oder nds@nds-fluerat.org . Download  / zurück

Leitfaden zum Arbeitserlaubnisrecht
Im Rahmen des Bleiberechtsprojektes "AZF II - Arbeitsmarktzugang für Flüchtlinge" hat der Flüchtlingsrat Niedersachsen eine aktualisierte dritte Auflage des Leitfadens "Arbeitserlaubnisrecht für Flüchtlinge und Migrantinnen" herausgegeben. Diese dritte Auflage des Leitfadens ist nur als online-Version erhältlich. / zurück

RECHTLICHE BETREUUNG 
Fortbildungshinweis
Beim Fachtag Online-Beratung am 13. Mai 2014 in Köln, auf den wir im Februar Info-Dienst hingewiesen haben, sind noch Plätze frei! Weitere Informationen finden Sie unter http://www.skf-zentrale.de/86492.html  / zurück

SCHULDNERBERATUNG
START FREI! Präventionsprogramm gegen Jugendüberschuldung
Gemeinsam mit dem städtischen Leihamt Mannheim und dem Caritasverband Mannheim e. V. hat die Projektgruppe Wirtschaftspsychologie der Universität Mannheim ein Präventionsprogramm gegen Jugendüberschuldung entwickelt. Mit dem Projekt "START FREI!" wollen die Initiatoren dem Problem der steigenden Jugendüberschuldung in der Metropolregion Rhein-Neckar entgegenwirken. Es kommt zunächst in den Schulen der Metropolregion zum Einsatz. Das komplette Präventionsprogramm inklusive detaillierter Anwendungsanleitung wird kostenlos über diese projektbegleitende Website als Download zur Verfügung gestellt: http://www.frei-starten.de/FrontPage . Zum Herunterladen der Materialien ist eine Registrierung erforderlich. / zurück

STRAFFÄLLIGENHILFE
KAGS 
Am 19. Februar 2014 fanden die Wahlen zum Vorsitz in der Katholischen Bundesarbeitsgemeinschaft Straffälligenhilfe (KAGS) statt. Zur Vorsitzenden wurde einstimmig die Referentin der Straffälligenhilfe des SkF Landesverbandes Bayern, Lydia Halbhuber-Gassner und zu ihrer Stellvertreterin Dr. Barbara Kappenberg, Katholische Akademie Stapelfeld, gewählt. / zurück