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SkF Info-Dienst 
4 & 5/2014

AUF EINEN BLICK

Allgemeines
Freibetrag für Ehrenamtliche
Handreichung zu Schweigepflichtentbindung
Noch nicht krankenversichert
Aktion Mensch  

Allgemeine Soziale Beratung/Familienbezogene Armutsprävention
Europäischer Hilfsfonds für die am stärksten von Armut betroffenen Personen
Erste Vergabekonferenz zum Sonderfonds Armutsorientierte Projekte
Fortbildung  

Arbeit mit allein Erziehenden
Alleinerziehendenmehrbedarf entfällt nicht bei neuem Partner
Öffentlichkeitsmaterialien

Kinder- und Jugendhilfe
Care Leaver unterstützen  
Bischofskonferenz startet Forschungsprojekt zum sexuellen Missbrauch in der Kirche
Uneingeschränkte Rechte für junge Flüchtlinge
Mit dem Fremdsein vertraut sein
Fortbildung

Migration
Fluchtpunkte 03/2014  

Rechtliche Betreuung
Vergütung in der Rechtlichen Betreuung
Arbeitshilfen
Praxiswissen Betreuungsrecht
Fortbildungen  

Schuldnerberatung
Bundesweite Aktionswoche Schuldnerberatung

Schwangerschaftsberatung
Rechtliche Regelung der vertraulichen Geburt ab 1. Mai 2014  

Straffälligenhilfe
Schwitzen statt Sitzen
Buchvorstellung

ALLGEMEINES
Freibetrag für Ehrenamtliche
Im nachfolgendem Schreiben informiert der Deutsche Caritasverband über die neuen Freibeträge für Übungsleiter und Ehrenamtliche
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Diakonie gibt Handreichung zu Schweigepflichtentbindung heraus
Wie erstellt man Schweigepflichtentbindungen? Diese Dokumente sind für die Arbeit der vertraulichen Beratungsarbeit essentiell. Gleichzeitig kann man von der Verwendung von Formularen nur abraten. Die Handreichung will insoweit Hilfestellung leisten. Ratsuchende erwarten ein höchstmögliches Maß an Vertraulichkeit, wenn sie Hilfe in Anspruch nehmen. Andererseits kommen fachliche Vernetzung und auch die Refinanzierung der Arbeit nicht ohne die Weitergabe von Informationen aus. Wie lässt sich hier Sicherheit für beide Seiten gewinnen? Viele Rückmeldungen, Vernetzungen und Besprechungen haben für sich genommen ihre Berechtigung. Sie können aber auch die Vertraulichkeit der Beziehung zwischen Beratenden und Ratsuchenden aushöhlen und damit den Erfolg der benötigten Hilfe gefährden. Um einer solchen Erosion des Vertrauensverhältnisses vorzubeugen, schützt das Recht die Vertraulichkeit der Hilfebeziehungen mit Verschwiegenheitspflichten vor unangemessenen Ausforschungen. Die Verschwiegenheitspflichten stellen sicher, dass in erster Linie die ratsuchende Person beziehungsweise die Patientin oder der Patient darüber entscheiden, ob und wenn ja welche Details Außenstehende erfahren dürfen. Das Mittel, um dies klarzustellen, ist die Schweigepflichtentbindung. Damit kommt dieser für die praktische Arbeit von Beratungsstellen erhebliche Bedeutung zu. Da es allerdings grundsätzlich nicht ratsam ist, diese Erklärungen formularmäßig zu erstellen, will die vorliegende Arbeitshilfe bei der Formulierung von Schweigepflichtentbindungen und beim verantwortungsvollen Umgang mit den in der Beratung anvertrauten persönlichen Informationen unterstützen.
Handreichung zu Schweigepflichtentbindungen - Diakonie-Fachinformationsdienst, 09.04.2014 / zurück

"Noch nicht krankenversichert? Was tun?"
Die neue Informationsbroschüre des Ministeriums für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie des Landes Rheinland-Pfalz richtet sich an Fachkräfte und Akteure der sozialen Arbeit zur Sicherstellung des Krankenversicherungsschutzes für Personen ohne ausreichende Absicherung im Krankheitsfall. Die Broschüre steht kostenfrei zur Verfügung und kann über bestellservice@msagd.rlp.de  bestellt werden.
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Aktion Mensch: Neue Förderaktion zum Jubiläum
"Noch viel mehr vor" heißt die neue Förderaktion zum Jubiläum der Aktion Mensch. Mit bis zu 5.000 Euro pro Projekt werden kleine lokale Angebote gefördert, die einen konkreten Beitrag zur Realisierung von Inklusion in unserer Gesellschaft leisten. Das kann zum Beispiel ein Kinderkochkurs sein, ein Theaterprojekt von Menschen mit und ohne Behinderung, ein inklusives Sportangebot oder ein gemeinsames Begegnungsfest. Für eine Förderung in Frage kommen alle Projekte freier gemeinnütziger Organisationen, die Menschen mit und ohne Behinderung zusammenbringen, neue Ideen anstoßen oder gemeinsame Erlebnisse initiieren. Die Laufzeit der Projekte kann dabei zwischen einem Tag und einem Jahr liegen. Flyer  / zurück

ALLGEMEINE SOZIALE BERATUNG / FAMILIENBEZOGENEN ARMUTSPRÄVENTION
Europäischer Hilfsfonds für die am stärksten von Armut betroffenen Personen (EHAP)
Anlässlich der derzeit im Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) stattfindenden Gespräche mit Verbänden und Interessenvertretern begrüßt die Nationale Armutskonferenz (nak) den Europäischen Hilfsfonds für die am stärksten von Armut betroffenen Personen (EHAP) in Deutschland und fordert die Bundesregierung auf, die Mittel ausschließlich zur Bekämpfung extremer Armut zu verwenden. Das Europäische Parlament hat Ende Februar einer Vereinbarung mit dem Ministerrat über den Europäischen Hilfsfonds für die am stärksten von Armut betroffenen Menschen (EHAP) zugestimmt. Dem Fonds stehen 3,5 Milliarden Euro für den Zeitraum von 2014 bis 2020 zur Verfügung. Mit dem Geld werden Nahrungsmittel, die materielle Grundversorgung und weitere Sozialleistungen für die am stärksten benachteiligten Menschen in Europa finanziert. Der Europäische Hilfsfonds ersetzt das EU-Programm für Nahrungsmittelhilfe. Im Jahr 2011 waren in der Europäischen Union rund 120 Millionen Menschen von Armut und Ausgrenzung bedroht. Pressemitteilung der nak / zurück  

Erste Vergabekonferenz zum Sonderfonds "Armutsorientierte Projekte"
Das Erzbistum Paderborn hat für den Sonderfonds zur Armutsbekämpfung Kirchensteuermittel in Höhe von vier Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Der Vorstand des DiCV Paderborn hat entschieden, mit dieser Zuwendung in den nächsten vier Jahren armutsorientierte Projekte zu fördern. Bei einer ersten Konferenz beschloss das Vergabegremium, 27 ein oder zwei Jahre laufende Projekte im Erzbistum Paderborn mit mehr als 1,1 Millionen Euro zu unterstützen. Das Erzbistum Paderborn leistet damit einen aktiven Beitrag zur gesellschaftlichen Teilhabe von Menschen in unserer Nähe. Förderungswürdig sind Projekte bzw. Initiativen, die aktuelle gesellschaftliche Notlagen oder sich abzeichnende Herausforderungen aufzugreifen. Gefördert wird insbesondere die Schaffung von Hilfsangeboten für Personen, die durch bestehende sozialstaatliche Systeme keine oder keine bedarfsgerechte Unterstützung erhalten. Die Mittel des Sonderfonds versetzen die im DiCV zusammengeschlossenen Träger in die Lage, zusätzliche Angebote der Armutsbekämpfung einzurichten. / zurück

Fortbildung
Aktuelles zu Leistungen der Existenzsicherung nach SGB II und SGB XII
Kooperationsveranstaltung des SkF Landesverband Bayern und des Landes-Caritasverband Bayern. Fachtag für Fachkräfte aus den verschiedenen Feldern der Sozialen Arbeit am 2. Juli 2014, KKV Hansa Haus in München. Beraterinnen in der Sozialen Arbeit sind häufig mit Klienten befasst, die in derart prekären Umständen leben, dass Existenzsicherung die vorrangigste Aufgabe ist. Da die einschlägigen Bestimmungen sich laufend ändern, führt Ariane Kunze vom Landes-Caritasverband Bayern in die aktuelle Rechts- und Gesetzeslage ein, Bettina Nickel vom Katholischen Büro Bayern nimmt das Aufenthaltsrecht und seine Auswirkungen in den Blickwinkel, die für das Leben eines Betroffenen weitragende Wendepunkte bedeuten können. Vorab eingesandte individuelle Fallbeispiele können im Rahmen des Fachtages behandelt werden. / zurück

ARBEIT MIT ALLEIN ERZIEHENDEN
6. Urteil: Alleinerziehendenmehrbedarf entfällt nicht bei neuem Partner
Das SG Konstanz hat mit Urteil vom 21.01.2014 - S 4 AS 1904/12 entschieden, dass auch bei einem Zusammenziehen mit einem neuen Partner der Alleinstehendenregelsatz (100 %) und der Alleinerziehendenmehrbedarf gezahlt werden muss. Der Alleinerziehendenmehrbedarf kann nur verneint werden, wenn bei der Pflege und Erziehung des Kindes der neue Partner im erheblichen Umfang mitwirkt und wenn der hilfebedürftige Elternteil vom neuen Partner nachhaltig unterstützt wird. Urteil und Pressemeldung des vertretenden Rechtsanwaltes: http://www.harald-thome.de/media/files/PM-Ra-Kubon-6.2.2014-MB-Alleinerz..pdf / zurück

Öffentlichkeitsmaterialien 
Download der Broschüre "Arbeit mit Alleinerziehenden und ihren Kindern im Sozialdienst katholischer Frauen - Aktuelle Situation und Entwicklungsperspektiven", Stand: Februar 2014, © SkF. / zurück

KINDER- UND JUGENDHILFE
Care Leaver unterstützen - Positionspapier der Internationalen Gesellschaft für erzieherische Hilfen (IGfH)
Care Leaver sind junge Menschen, die einen Teil ihres Lebens in öffentlicher Erziehung zum Beispiel in Wohngruppen oder Pflegefamilien verbracht haben und sich am Übergang in ein eigenständiges Leben befinden. Im Gegensatz zu Kindern, die in ihren Herkunftsfamilien aufwachsen, verfügen viele dieser Jugendlichen und jungen Erwachsenen kaum über stabile private Netzwerke und ausreichende materielle Ressourcen. Von ihnen wird aber deutlich mehr erwartet als von ihren Altersgenossen. Sie sollen schneller auf eigenen Beinen stehen, können bei Problemen aber kaum auf Rückhalt und Unterstützung zurückgreifen. Es wird in der gängigen Hilfepraxis von ihnen erwartet, mit Eintritt der Volljährigkeit selbständig zu leben. Das Positionspapier stellt zentrale Forderungen auf, deren Umsetzung die Lebenssituation der jungen Menschen im Übergang nachhaltig verbessern könnte. / zurück

Bischofskonferenz startet Forschungsprojekt zum sexuellen Missbrauch in der Kirche
Ein Forschungsverbund aus sieben Professoren ist jetzt mit der Aufarbeitung des 2010 bekannt gewordenen Missbrauchsskandals beauftragt worden, nachdem Anfang 2013 das Forschungsprojekt mit dem Kriminologen Christian Pfeiffer aufgekündigt worden war. Ziele des auf dreieinhalb Jahre angelegten Projektes sind neben der Schätzung der Missbrauchsvorfälle, die Erforschung von Täterstrategien, Opfererleben und des Verhaltens der Verantwortlichen in der Kirche. / zurück

Uneingeschränkte Rechte für junge Flüchtlinge - Impulspapier zur UN-Kinderrechtskonvention
Die Arbeitsgemeinschaft der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege NRW weist in ihrem Papier darauf hin, dass trotz der vollständigen Anerkennung der UN-Kinderrechtskonvention durch die Bundesrepublik (Juni 2010) noch ein erheblicher Bedarf an Regelungen zur Umsetzung UN-KRK besteht. Dieser bezieht sich nicht nur auf Änderungen im Ausländer- und Asylrecht, sondern umfasst weitere Rechtsgebiete. Download der Broschüre / zurück

Mit dem Fremdsein vertraut sein - Interkulturelle und interreligiöse Kompetenz in der Familienberatung
Jedes zweite bis dritte Kind in NRW stammt aus einer Familie mit Migrationshintergrund. Die  Arbeitshilfe des DiCV Köln will unter anderem dazu beitragen, interkulturelle und interreligiöse Kompetenz für die Beratung dieser Familien zu stärken und Wissen um die sozialwissenschaftlichen, kulturellen und religiösen Zusammenhänge einer multikulturellen Gesellschaft zu erwerben. Bestellungen an christel.rahmen@caritasnet.de / zurück

Fortbildung
Fallmanagement und Prävention bei sexualisierten Grenzverletzungen zwischen Kindern und Jugendlichen  
In der Fortbildung vom 24. bis 26. September 2014 in Königswinter, werden Beispiele für ein gelungenes Fallmanagement von dem Zeitpunkt der Verdachtsäußerung/Aufdeckung bis zur Etablierung von Hilfen für die Beteiligten vorgestellt. Thema werden aber auch Fallstricke, Fehler und Beispiele für gescheiterte Interventionen sein. Weitere Aspekte des Fallmanagements sind:
• Einschätzung der Schwere der sexuellen Grenzverletzung
• Die Bedeutung von Angemessenheit bei Intervention und Hilfe
• Die verschiedenen Rollen und Aufgaben im Hilfesystem
• Kooperation mit anderen Helfern, Eltern und Strafverfolgung
• Entwicklung von Handlungskonzepten und Leitfäden
Im Fokus stehen dabei die Übergriffe von Kindern (ab 12 Jahren) und Jugendlichen untereinander. Dazu gehören Informationen über die Bedeutung der "neuen" Medien  wie Cybersex, Cybermobbing, Zeigen von Pornografie, Sexuelle Belästigung per Handy, etc. / zurück

MIGRATION
Fluchtpunkte 03/2014: Abschaffung Asylbewerberleistungsgesetz
Der Deutsche Caritasverband spricht sich nachdrücklich für eine vollständige Aufhebung des Asylbewerberleistungsgesetzes aus. Er analysiert die Folgen und den gesetzlichen Änderungsbedarf bei der Überführung der Personengruppen in die Hilfesysteme SGB II und SGB XII. Fluchtpunkte 03/2014  / zurück

RECHTLICHE BETREUUNG
Vergütung in der Rechtlichen Betreuung - Kampagne
Die Arbeitsstelle Rechtliche Betreuung Caritas, SkF, SKM hat auf der Bundeskonferenz der BtG-Fachreferenten im März 2014 in Fulda eine Arbeitsgruppe eingesetzt, die flankierend zu den Gesprächen der Arbeitsstelle und dem Berliner Büro des DCV mit Entscheidungsträgern in der Politik, andere, öffentlichkeitswirksame Formen einer Kampagne vorbereitet, an der sich Betreuungsvereine und Diözesanstellen in ihrer Region beteiligen können (ähnlich der Aktionswochen). TeilnehmerInnen der AG sind: Heike Deimel, DiCV Paderborn; Helmut Flötotto, DiCV Münster; Michal Karmann, SKM-Diözesanverein Freiburg; Alexandra Myhsok, SkF-Landesverband Bayern; Carina Reb, KJSW München; Christian Schumacher, DiCV Köln, Barbara Dannhäuser, Arbeitsstelle Rechtliche Betreuung DCV, SkF, SKM. / zurück

Arbeitshilfen
Auf der Internetseite der Betreuungsvereine der verbandlichen Caritas www.kath-betreuungsvereine.de finden Sie die überarbeitete Arbeitshilfe für ehrenamtliche Betreuerinnen und Betreuer, Preis 8 Euro; die Broschüren "wer wir sind und was wir tun" im 10er Pack für 5 Euro und die DVD "Rechtliche Betreuung - Fragen und Antworten" zum Preis von 8,90 Euro. Die Preise verstehen sich inklusive Mehrwertsteuer und zzgl. Versandkosten. Direktlink http://kath-betreuungsvereine.de/offentlichkeitsarbeit-presse/dvd-bestellung/  / zurück

Praxiswissen Betreuungsrecht
Die 2. Auflage von "Praxiswissen Betreuungsrecht" für Ehrenamtliche, Familienangehörige und Bevollmächtigte ist erschienen. Betreuungsvereine der verbandlichen Caritas können das Buch zu vergünstigten Konditionen (15,80 Euro) über den Lambertus-Verlag bestellen. Bestellformular / zurück

Fortbildungen
► Einführung in die Online-Beratung des DCV - Blended-learning-Angebot: Die Fortbildungsakademie des DCV bietet in diesem Jahr erstmalig ein Blended-learning-Angebot zum Einstieg in die Online-Beratung für alle beteiligten Fachbereiche an. Das heißt, eine Kombination aus einem vorgeschalteten und selbständig zu bearbeitenden E-learning-Modul und einem anschließendem Präsenztag. Der erste Präsenztag findet am 30. Juni 2014 in Würzburg statt, der zweite am 17. November 2014 in Bad Honnef.
30. Juni 2014: Programm und Anmeldeformular  / 17. November 2014: Programm und Anmeldeformular / zurück  

► Die Fortbildung "Ältere (traumatisierte) Frauen in der Beratung und Betreuung"  findet in Kooperation mit der Arbeitsstelle Rechtliche Betreuung DCV, SkF, SKM vom 24. bis 26. September 2014 in Bonn statt. Bei dieser Weiterbildung soll die Arbeit mit älteren Frauen besonders in den Blick genommen werden. Anmeldeformular  / zurück  

SCHULDNERBERATUNG
Bundesweite Aktionswoche Schuldnerberatung
"Und dann war´s plötzlich dunkel und kalt" unter diesem Titel steht die diesjährige Aktionswoche Schuldnerberatung, die vom 23. bis 27. Juni 2014 stattfindet. Im Rahmen der Aktionswoche soll darauf aufmerksam gemacht werden, dass die Versorgung mit Energie eine Voraussetzung für ein menschenwürdiges Leben und gesellschaftliche Teilhabe ist. Weitere Informationen unter http://www.aktionswoche-schuldnerberatung.de/?page_id=376  / zurück

SCHWANGERSCHAFTSBERATUNG
Rechtliche Regelung der vertraulichen Geburt ab 1. Mai 2014
Am 1. Mai 2014 ist das neue "Gesetz zum Ausbau der Hilfen für Schwangere und zur Regelung der vertraulichen Geburt" in Kraft getreten. Für Frauen, die ihre Schwangerschaft verheimlichen, wurde nun erstmals ein rechtssicheres Angebot geschaffen, ihr Kind sicher in einer Klinik oder bei einer Hebamme zur Welt zu bringen. Die Möglichkeit der vertraulichen Geburt ist an ein verbindliches Verfahren geknüpft. Zentrale Anlaufstellen sind die bundesweit circa 1.600 Schwangerschafts(konflikt)beratungsstellen, die in enger Kooperation mit der Geburtshilfe zusammenarbeiten sollen. Um Frauen, die Angst haben, dass ihre Schwangerschaft bekannt wird, besser zu erreichen, hat der Bund unter der Nummer 0800 40 40 020 ein kostenloses Hilfetelefon eingerichtet. Das Hilfetelefon ist rund um die Uhr in mehreren Sprachen erreichbar. Darüber hinaus gibt es seit dem 1. Mai ein eigenes Online-Portal www.geburt-vertraulich.de , das über die Hilfen für Schwangere und die Möglichkeit der vertraulichen Geburt informiert. Hier finden sich auch weiterführende Informationen und Materialien zum Bestellen, wie beispielsweise die Informationsbroschüre "Die vertrauliche Geburt" / zurück

STRAFFÄLLIGENHILFE
Schwitzen statt Sitzen
Von den etwa 39.000 Inhaftierten in den Justizvollzugsanstalten des Landes NRW sitzen etwa 5.000 nur deshalb hinter Gittern, weil sie eine zuvor gerichtlich verhängte Geldstrafe nicht bezahlen wollten oder konnten. NRW-Justizminister Thomas Kutschaty will deshalb mehr Gelegenheiten zur gemeinnützigen Arbeit schaffen, damit die Haftstrafen vermieden werden. Das Justizministerium verhandelt jetzt auch mit dem Katholischen Büro über die Schaffung von Einsatzstellen in katholischen Kirchengemeinden in NRW. Quelle: DiCV Paderborn Newsletter April 2014 / zurück

Buchvorstellung
Heinz Cornel, Lydia Halbhuber-Gassner u.a. (Hrsg.): Strafvollzug, Straffälligenhilfe und der demografische Wandel, Lambertus Verlag GmbH 2013, 131 Seiten, ISBN 978-3-7841-2460-5, 16,90 Euro. Der Band geht zurück auf eine Fachtagung zum Thema Straffälligenhilfe zwischen Tradition und Wandel im Dezember 2012 in München Freising. Es treffen sich dort seit 1992 Wissenschaftler und Praktiker zu einem intensiven und offenen Erfahrungsaustausch über die Entwicklung und Perspektiven der Straffälligenhilfe in Deutschland. Das dokumentierte Treffen stand unter der Fragestellung der Veränderungen durch den demographischen Wandel und seiner absehbaren Auswirkung auf die Situation der Straffälligen und der Straffälligenhilfe. Die Beiträge prognostizieren nicht die Zukunft. Rezension des Buches / zurück