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SkF Info-Dienst 9/2014

AUF EINEN BLICK

Allgemeines
Deutscher Engagementpreis 2014
Aspirin Sozialpreis
Deutschland rundet auf
Aktuelle Fragen der Seniorenpolitik

Allgemeine Soziale Beratung/Familienbezogene Armutsprävention
ASB Stichtagserhebung 2014
Änderungen in der Sanktionspraxis
Bundesverfassungsgerichtsurteil zum SGB II
Rechtsvereinfachung im SGB II
BAföG-Bedarfssätze
Neue Regelbedarfe für 2015 beschlossen

Arbeit mit Alleinerziehenden
Neue ökumenische Homepage
Fachbereich Entwicklungspsychologische Beratung
Artikel: Ressource Väter
Monitor Hilfen zur Erziehung 2014
Fachtag
Fachkongress der Bundesarbeitsgemeinschaft Begleiteter Umgang

Frühe Hilfen
Artikel zur Borderline-Persönlichkeitsstörung  
Broschüre zur Fetalen Alkoholspektrum-Störung
Fachtag

Häusliche Gewalt/Frauenhäuser
Maja-Karten für gewaltlos.de
Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen

Kinder- und Jugendhilfe
Fachtagung Kinderschutz

Rechtliche Betreuung 
Neues Öffentlichkeitsmaterial
Grundlagenseminar Rechtliche Betreuung 2015
Fachtag Betreuung 2014

Schuldnerberatung
Überschuldung der privaten Haushalte

Straffälligenhilfe
Besuch im Gefängnis

Wohnungslosenhilfe
Europäischer Hilfsfonds  


ALLGEMEINES
Deutscher Engagementpreis 2014 
Mehr als 2.300 Bürgerinnen und Bürger haben engagierte Personen und Organisationen für den Deutschen Engagementpreis 2014 nominiert. Davon nehmen 1.180 Nominierte am Wettbewerb teil. Im September bestimmt die Jury die Preisträgerinnen und Preisträger in den Kategorien Politik & Verwaltung, Wirtschaft, Gemeinnütziger Dritter Sektor, Einzelperson und der Schwerpunktkategorie „Miteinander der Generationen“. Zudem wählt die Jury die 15 Finalistinnen und Finalisten für den Publikumspreis. Vom 1. bis zum 31. Oktober können alle Bürgerinnen und Bürger auf der Website des Deutschen Engagementpreises über den Gewinner des mit 10.000 Euro dotierten Publikumspreises entscheiden. http://www.deutscher-engagementpreis.de/  / zurück  

Aspirin Sozialpreis
Der Aspirin Sozialpreis geht in die sechste Runde: Bis zum 30. November 2014 können sich gemeinnützige Initiativen aus dem Gesundheitssektor um die begehrte Auszeichnung bewerben. Der Preis ist mit insgesamt 35.000 Euro dotiert. Weitere Informationen finden Sie unter http://www.aspirin-sozialpreis.de/ oder auf der Facebook-Seite http://www.facebook.com/AspirinSozialpreis . / zurück

Deutschland rundet auf
„Deutschland rundet auf“ sucht neue Förderprojekte zum Thema Chancen armer Kinder verbessern. Die Ausschreibung richtet sich an Projekte gemeinnütziger Organisationen, die Chancen von Armut betroffener Kinder in Deutschland besonders wirksam und nachhaltig verbessern, bereits in mindestens zwei Bundesländern aktiv sind und das Potential haben, sich in ganz Deutschland zu verbreiten. Bewerben können sich auch Projekte, die sich bereits in der Vergangenheit beworben haben oder die bereits „Deutschland rundet auf“ Spendenprojekt sind. Bewerbungsschluss ist der 31. Oktober 2014. Die Fördersumme pro Projekt richtet sich nach dem individuellen Förderbedarf und beträgt insgesamt 200.000 bis 300.000 Euro. Weitere Infos unter http://www.deutschland-rundet-auf.de/wofuer-spende-ich/bewerbungsverfahren/ . zurück

Aktuelle Fragen der Seniorenpolitik 
Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen e. V. (BAGSO) Fachkommission „Aktuelle Fragen der Seniorenpolitik“ hat ein Positionspapier zum Thema „Wohnen im Alter“ erarbeitet. Die Politik soll den Kostenanteil für Wohnen in Grenzen zu halten und für eine familien- und altersfreundliche Gestaltung der Kostenstrukturen sorgen. Darüber hinaus wird die Schaffung von zukunftsorientierten Wohn- und Lebensformen für ältere und hochbetagte Menschen gefordert. zurück

ALLGEMEINE SOZIALE BERATUNG / FAMILIENBEZOGENEN ARMUTSPRÄVENTION
ASB Stichtagserhebung 2014
Die ASB Stichtagserhebung 2014 findet am 25. September 2014 statt. Der Deutsche Caritasverband wird auch diesmal eine Online-Abfrage anbieten. Im letzten Jahr wurde diese Möglichkeit nur sehr zögerlich genutzt (circa 10 %). Der DCV bittet darum, diese Möglichkeit in diesem Jahr mehr zu nutzen. Die Onlineabfrage spart nicht nur Zeit, sondern senkt auch die Fehlerquote bei der Übertragung der Daten, da sie direkt in die Datenbank einfließen. Weitere Informationen folgen. / zurück

Änderungen in der Sanktionspraxis angestrebt
Junge Hartz-IV-Empfänger werden besonders hart sanktioniert. Bereits bei geringen Verstößen streicht das Jobcenter alle finanziellen Leistungen. Sogar Kosten der Unterkunft und Heizung können gestrichen werden. Das Abrutschen in die Wohnungslosigkeit droht. Bundearbeitsministerin Andrea Nahles will das jetzt entschärfen. Der Koalitionsvertrag verspricht, die Sanktionsregeln für unter 25-Jährige zu überprüfen. Dieses Versprechen will Nahles einlösen. Das von ihr geführte Bundearbeitsministerium hat ein Konzept "zur Weiterentwicklung des Sanktionsrechts" entwickelt. Weitere Informationen unter http://news.bagkjs.de/aenderungen_in_der_sanktionspraxis / zurück

Bundesverfassungsgerichtsurteil zum SGB II
Das BVerfG hat im Rahmen des Vorlagebeschlusses des SG Berlin geurteilt, dass die SGB II Regelleistungen grade „noch“ hoch genug seien um nicht verfassungswidrig zu sein. Steigen die Preise für besondere Bedarfspositionen, wie etwa die Preise für Strom oder Mobilität unerwartet, muss eine Anpassung vorgezogen werden, urteilt Karlsruhe. Zunächst wurde die Regelleistungsfestsetzungsmethode der Bundesregierung als zulässig erachtet, allerdings wurden eine Reihe von Anmerkungen getroffen, wo Unzulänglichkeiten vorliegen. Allerdings rügt das BVerfG in der Regelleistung beispielsweise die Haushaltsenergie, die Nichteinbeziehung der Brille in die Regelleistung und regt die Rausnahme der Elektrogeräte aus den Regelleistungen an und vieles mehr. BVerfG Pressemitteilung und Urteile  / zurück

Rechtsvereinfachung im SGB II
Das SGB II regelt die Grundsicherung für Arbeitssuchende und soll im Herbst umfassend geändert werden. Eine Bewertung der Diakonie Deutschland, den Bericht und weitere Materialien finden Sie hier  / zurück

BAföG-Bedarfssätze
Mit Beginn des Schuljahres 2016 und ab dem Wintersemester 2016/2017 steigen die BAföG-Bedarfssätze um 7 Prozent. Auch Freibeträge und Wohngeldzuschlag werden angehoben. Das sieht die BAföG-Novelle vor, die am 21. Juli 2014 von Bundesbildungsministerin Johanna Wanka gemeinsam mit den Bundestagsabgeordneten und stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Hubertus Heil (SPD) und Michael Kretschmer (CDU/CSU) vorgestellt wurde. Mehr unter
http://beck-aktuell.beck.de/news/baf-g-novelle-bedarfss-tze-und-freibetr-ge-steigen-ab-2016 Quelle: beck-aktuell Redaktion / zurück  

Neue Regelbedarfe für 2015 beschlossen
Das Bundeskabinett hat neue Regelleistungen beschlossen:
- Alleinstehend/Alleinerziehend (Regelbedarfsstufe 1): 399 Euro (+ 8 Euro)
- Paare/Bedarfsgemeinschaften (Regelbedarfsstufe 2): 360 Euro (+ 7 Euro)
- Erwachsene im Haushalt anderer (Regelbedarfsstufe 3): 320 Euro (+ 7 Euro)
- Jugendliche von 14 bis unter 18 Jahren (Regelbedarfsstufe 4): 302 Euro (+ 6 Euro)
- Kinder von sechs bis unter 14 Jahren (Regelbedarfsstufe 5): 267 Euro (+ 6 Euro)
- Kinder von 0 bis 6 Jahre (Regelbedarfsstufe 6): 234 Euro (+ 5 Euro)
Weitere Informationen unter http://www.arbrb.de/37829.htm / zurück

ARBEIT MIT ALLEINERZIEHENDEN
Neue ökumenische Homepage „Loslassen und Freigeben“
Die Internetseite www.trennung-scheidung-kirche.de ist eine Initiative der Erzdiözese Freiburg und der Evangelischen Landeskirche Baden. Trennung und Scheidung gehört zu den tiefgreifensten Lebenserfahrungen. Mit den ökumenischen Gottesdiensten „Loslassen und Freigeben“ in Baden, die in sechs Städten regelmäßig angeboten werden, erfahren Betroffene Ermutigung und Heilung. Workshops und Vorträge zu allen wichtigen Themen rund um Scheidung und Trennung ergänzen das Programm. / zurück

Artikel zur Ressource Väter
Ressource Vater - Erziehungshilfe will Väter stärker einbinden , Pressemitteilung der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe e. V. vom 4. September 2014. / zurück

Projekt im Fachbereich Entwicklungspsychologische Beratung
Das SkF Projekt "Qualifizierung von sozialpädagogischen Fachkräften für die Entwicklungspsychologische Beratung (EPB) von Müttern/Eltern mit Säuglingen und Kleinkindern unter besonderer Berücksichtigung von Müttern mit erheblichen psychischen Auffälligkeiten oder psychischen Behinderungen" will einen Beitrag zur Qualifizierung sozialpädagogischer Fachkräfte leisten, die Mütter mit Säuglingen/Kleinkindern beraten und insbesondere die frühe Bindungsentwicklung zwischen Mutter und Kind fördern wollen. → Mehr  / zurück

Monitor Hilfen zur Erziehung 2014
Im Mai 2014 veröffentlichte die Arbeitsstelle Kinder- und Jugendhilfestatistik (AKJStat) den „Monitor Hilfen zur Erziehung 2014“. Darin werden zahlreiche Datenauswertungen zu den Hilfen zur Erziehung (§§ 27 – 35a SGB VIII) vorgestellt und sowohl Grundauswertungen vorgenommen als auch Themenschwerpunkte herausgehoben. Ausgewählte Ergebnisse – mit dem Schwerpunkt auf Alleinerziehende - sind im angefügten Rundbrief dargestellt. Monitor Hilfen zur Erziehung 2014  / zurück

Fachtag
Ein Fachtag für neue Mitarbeiter/Innen aus Mutter-Vater-Kind-Einrichtungen  - Elternteile in der Erziehung ihrer Kleinkinder unterstützen, findet am 6. November 2014 in Münster statt. Referentin ist Hildegard Lütfrenk, Sozialpädagogin (B.A.) und Mediatorin. Anmeldeformular  / zurück

Fachkongress der Bundesarbeitsgemeinschaft Begleiteter Umgang
Die Bundesarbeitsgemeinschaft Begleiteter Umgang am 27. bis 28. Oktober 2014 eine Fachtagung in Leipzig zum Thema Umgangsbegleiter mit neuer Rolle im alten Gewand? Auftragsklärung und Rollenverständnis im Begleiteten Umgang. Programm / zurück

FRÜHE HILFEN
Artikel zur Borderline-Persönlichkeitsstörung
Beitrag von Michael Hipp und Dr. Petra Kleinz: Mütter mit einer Borderline-Persönlichkeitsstörung (BPS).  Die Erstveröffentlichung des Beitrags finden Sie beim Bundesanzeiger Verlag in der Publikation Zeitschrift für Kindschaftsrecht und Jugendhilfe - ZKJ, Heft 8/2014, Seite 316 - 319. Weiterführende Informationen unter www.zkj-online.de zurück

Die Fetale Alkoholspektrum-Störung - Broschüre zu wichtigen Fragen der sozialrechtlichen Praxis erschienen
Im September 2013 hat die Drogenbeauftragte der Bundesregierung eine Broschüre zu den wichtigsten Fragestellungen der sozialrechtlichen Praxis in Bezug auf die Fetale Alkoholspektrum-Störung herausgegeben. Die Broschüre richtet sich an alle Berufsgruppen, die über Hilfen für alkoholgeschädigte Kinder entscheiden oder aus anderen Gründen mit ihnen zu tun haben. Sie soll den zuständigen Sachbearbeitern, Familienrichtern, Staatsanwälten, Sozialpädagogen und Trägern der Wohlfahrtspflege und vielen anderen praktische Hilfestellung im Umgang mit dieser Behinderung geben. Die zum Stand Mai 2014 überarbeitete Broschüre kann in Druckfassung beim zentralen Publikationsversand der Bundesregierung bestellt oder online heruntergeladen werden. / zurück

Fachtag 
Das Team Frühe Hilfen des SkF lädt zu seinem Fachtag Kooperation mit dem Gesundheitswesen im Bereich Frühe Hilfen: Potentiale, Probleme, Perspektiven am 27. November 2014 in Köln ein. Da die Zukunft vieler guter Ansätze der Kooperation offen ist und Rahmenbedingungen fehlen, die Verstetigung und Planungssicherheit ermöglichen, soll im Rahmen des Fachtages neben der Vorstellung von Forschungsergebnissen auch mit handelnden Akteuren wie Frau Paul vom Nationalen Zentrum, Herrn Freese vom Landkreistag und Herrn Krosigk von Auridis die verbindliche Finanzierung gelungener Ansätze diskutieren. Der Fachtag richtet sich an Fachkräfte aus allen Bereichen der Sozialen Arbeit. Für Rückfragen steht Ihnen Bettina Prothmann vom Team Frühe Hilfen unter 0231 557026-40 oder prothmann@skf-zentrale.de zur Verfügung. Anmeldeformular zurück

HÄUSLICHE GEWALT / FRAUENHÄUSER
Maja-Karten für gewaltlos.de
Im Rahmen des Fundraising für gewaltlos.de werden seit dem Sommer mit der sogenannten Maja-Karte geldwerte Punkte im Payback-System gesammelt. Die Maja-Karte wurde auf der diesjährigen Delegiertenversammlung vorgestellt. Mit der nicht personalisierten Maja-Pay-Back-Karte können bei jedem Einkauf in allen Geschäften, die dem Pay-Back-System angeschlossen sind, Mittel eingeworben werden, die gewaltlos.de zugutekommen. So können Einzelpersonen im SkF und darüber hinaus das Projekt unterstützen. Gleichzeitig wird mit der Karte eine breite öffentliche Wahrnehmung für das Online-Portal hergestellt. Zu beziehen sind die Maja-Karten bei Lydia Ossmann unter Lydia.Ossmann@caritasnet.de . / zurück

Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen
Die Firma Butlers als Unterstützer von gewaltlos.de plant, in enger Zusammenarbeit mit gewaltlos.de am Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen am 25. November 2014, einen Spendentag in 117 Butlers Filialen zu veranstalten. Ein Teil des Umsatzes wird gewaltlos.de zu Gute kommen. In möglichst vielen Filialen möchte der SkF mit einem Stand präsent sein. Hierfür benötigt gewaltlos.de viele unterstützende Ortsvereine. Vor Ort werden Unterlagen zur Information über das Projekt bereitgestellt, so dass die Unterstützer gewaltlos.de sicher präsentieren und unter Umständen auch auf eigene Angebote für gewaltbetroffene Frauen aufmerksam machen können. Interessierte Ortsvereine wenden sich bitte für weitere Informationen an Beate Pinkert beate.pinkert@pink-social.de oder an Lydia Ossmann lydia.ossmann@caritas.net . / zurück

KINDER- UND JUGENDHILE
Fachtagung Kinderschutz
„Kinderschutz – Schwachstellen im System“. Unter diesem Thema diskutieren namhafte Experten aus unterschiedlichen Fachgebieten im Rahmen einer bundesweiten Fachtagung am 16. Oktober 2014 in Berlin. / zurück

RECHTLICHE BETREUUNG 
Neues Öffentlichkeitsmaterial: Notfallkarte
In der Projektbegleitgruppe Online-Beratung wurde die Idee einer sogenannten Notfallkarte entwickelt. Sie hat Scheckkartengröße und beinhaltet die wichtigsten Angaben zu Hausarzt, Bevollmächtigter und Patientenverfügung. Vor allem weist sie noch einmal auf die Möglichkeit der Online-Beratung hin. Abgegeben wird die Notfallkarte im 50er Pack für 5,00 Euro zzgl. Versandkosten. Ansicht und Bestellung  
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Grundlagenseminar Rechtliche Betreuung 2015
Grundlagenseminar Rechtliche Betreuung für neue berufliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Betreuungsvereinen vom 21. bis 23. April 2015 in Münster. Das Seminar findet in Kooperation mit dem Caritasverband für die Diözese Münster e. V. statt. Der Anmeldeschluss ist der 20. Februar 2015. / zurück

Fachtag Betreuung 2014
Fachtag des Deutscher Vereins für öffentliche und private Fürsorge e.V.: Aktuelle Fragen des Betreuungsrechts  vom 17. November 2014 bis 18. November 2014 im Wyndham Garden Berlin Mitte. Anmeldung Wyndham Garden Berlin / Anmeldung DV / zurück

SCHULDNERBERATUNG
Überschuldung der privaten Haushalte 
Die Linke stellte zum Thema Überschuldung der privaten Haushalte eine Kleine Anfrage (18/2250 ). Die Abgeordneten wollen von der Bundesregierung erfahren, wie die Daten zur Verschuldung privater Haushalte erfasst werden und wie sich die Zahl überschuldeter Haushalte in den letzten zehn Jahren entwickelt hat. Im Vorwort zur Kleinen Anfrage schreibt die Fraktion, dass über sechs Millionen Haushalte in Deutschland als überschuldet anzusehen seien.  / zurück

STRAFFÄLLIGENHILFE
Besuch im Gefängnis
Kinder, von denen Mutter oder Vater im Gefängnis sind, können nur wenige Stunden im Monat mit dem inhaftierten Elternteil verbringen. Häufig sind es die Väter, die vermisst werden. Mit dieser Situation fühlen sich Kinder oft alleingelassen. Meist haben sie viele Fragen, die ihnen in der Familie nicht immer beantwortet werden. Auf der Caritas Website http://besuch-im-gefaengnis.de werden in kindgerechter Sprache und Aufmachung Fragen rund ums Gefängnis beantwortet: Wie sieht eine Zelle aus? Was macht Mama oder Papa den ganzen Tag im Gefängnis? Und darf ich mein Handy mitnehmen, wenn ich zu Besuch komme? Außerdem haben sich die Kinderreporter Lilli und Selman mit einer Videokamera im Gefängnis umgeschaut und viele neugierige Fragen gestellt. In Deutschland leben nach Schätzungen rund 100.000 Minderjährige, bei denen ein Elternteil im Gefängnis ist. Die Folgen einer Inhaftierung spürt meist die gesamte Familie: soziale Ausgrenzung, wirtschaftlicher Abstieg oder psychosoziale Probleme. Betroffene Kinder können sich von der Caritas-Online-Beratung unterstützen lassen: http://www.caritas.de  / zurück   

WOHNUNGSLOSENHILFE
Europäischer Hilfsfonds für die am stärksten benachteiligten Personen (EHAP)
Die Bundesregierung will den Europäischen Hilfsfonds für die am stärksten benachteiligten Personen (EHAP) vor allem zur Bekämpfung von Wohnungslosigkeit und zur Bekämpfung von Ausgrenzung und Armut von Zuwanderern nutzen. Das geht aus der Antwort (18/2093 ) der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage (18/1879 ) der Fraktion Die Linke hervor. Den Fonds hat die Europäische Union im März 2014 beschlossen und bis 2020 mit einem Budget von 3,4 Milliarden Euro ausgestattet. Zur nationalen Umsetzung stünden in Deutschland jährlich 11,3 Millionen Euro EHAP-Mittel zur Verfügung. Hinzu kämen als nationale Kofinanzierung durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales Mittel in Höhe von voraussichtlich 1,3 Millionen Euro, heißt es in der Antwort. / zurück

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