Redaktion

Nadine Mersch
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Britta Plonka
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SkF Info-Dienst  

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SkF
Info-Dienst 1/2015

AUF EINEN BLICK

Allgemeines
Equal Pay Day-Tasche
SkF Werbemittel  
80. Deutscher Fürsorgetag
Caritas aktiv für Respekt und Demokratie  
Caritas-Ausstellung  
Mit Ideen gewinnen!
Sozialpreis innovatio
Familien-Wegweiser
Frauenquote für Führungspositionen  
Förderung und Beratung für Zugewanderte  
Broschüre für die Asylarbeit  
Broschüre zum Gesundheitssystem für Unionsbürger
DGB-Studie zur Bildungspolitik

Allgemeine Soziale Beratung/Familienbezogene Armutsprävention
Existenzminimumbericht  
Fachtag

Arbeit mit allein Erziehenden
Deutsche Juristinnenbund warnt vor Kürzungen

Frühe Hilfen
Veröffentlichungen

Integration durch Arbeit
Langzeitarbeitslose in Deutschland
Hartz IV - 10 Jahre Grundsicherung für Arbeitsuchende  
Gesamtfiskalische Kosten der Arbeitslosigkeit 2013  

Kinder- und Jugendhilfe
Eckpunkte für eine Reform des Vormundschaftsrechts  
Bundesweites Vernetzungstreffen  
Finanzielle Folgen des Gesetzes zur Änderung des Vormundschafts- und Betreuungsrechts  
Assistierte Ausbildung
Staatenberichtsprüfung 2015    
Orientierungshilfe für Jugendämter  
Fortbildung  

Rechtliche Betreuung 
Vergütung für beruflich tätige Betreuer  
Evaluation der Qualität  
Bundeskonferenz

Straffälligenhilfe
Literaturhinweis  

Ansicht der Vorderseite der Equal Pay Day-Tasche

ALLGEMEINES
Equal Pay Day-Tasche des KDFB und SkF
Setzen Sie ein Zeichen für Entgeltgleichheit mit der EPD-Tasche „GERECHTER FAIRDIENEN“ des Katholischen Deutschen Frauenbundes und des Sozialdienstes katholischer Frauen. Breite 21 cm, Höhe 25 cm, Preis 1,50 Euro zzgl. MwSt. und Versandkosten. Bezug über info@skf-zentrale.de oder www.frauenbund.de / zurück

SkF Werbemittel
Ab sofort werden auf alle SkF Öffentlichkeitsmaterialien, die mit dem alten SkF Logo bedruckt sind, 30 % Rabatt gewährt. Die Rabatte beziehen sich auf die Nettopreise. Eine Übersicht zu den betreffenden Öffentlichkeitsmaterialien finden Sie unter http://www.skf-zentrale.de/89327.html . / zurück

80. Deutscher Fürsorgetag
Mit dem Motto „Teilhaben und Teil sein“ greift der 80. Deutsche Fürsorgetag vom 16. bis 18. Juni 2015 in Leipzig als größter deutschsprachiger Leitkongress des Sozialen in Europa den für die Sozialpolitik, das Sozialrecht und die soziale Arbeit zentralen Begriff der Teilhabe auf. Diskutiert wird in drei Symposien und über 40 Workshops und Fachvorträgen: Von der Kinder- und Jugendhilfe, den Chancen für Langzeitarbeitslose, der Teilhabe am Arbeitsmarkt bis zum Betreuungsrecht, der Vereinbarkeit von Pflege und Beruf über Migration und Integration, der Sozialraumorientierung bis zur der neuen Rolle der sozialen Unternehmen in Europa. Das ausführliche Programm und Informationen zu einzelnen Workshops und Referierende sind unter www.deutscher-fuersorgetag.de erhältlich. Dort besteht ebenfalls die Möglichkeit zur Onlineanmeldung. Der Frühbucherrabatt kann noch bis zum 31. März 2015 genutzt werden.

Caritas aktiv für Respekt und Demokratie
Der Caritas Informationsservice 01/2015 befasst sich mit dem Themen "Caritas aktiv für Respekt und Demokratie - gegen Rechtsextremismus" sowie zu den internationalen Wochen gegen Rassismus 2015. / zurück

Ausstellung: Caritas. Nächstenliebe von den frühen Christen bis zur Gegenwart
Die Ausstellung im Diözesanmuseum Paderborn, die vom 24. Juli bis zum 13. Dezember 2015 stattfindet, geht der Frage der christlichen Barmherzigkeit nach. Besucher werden u. a. die älteste erhaltene Handschrift des neutestamentlichen Hohen Liedes der Liebe (1 Korinther 13) bewundern können oder die früheste Darstellung der Werke der Barmherzigkeit aus dem 12. Jahrhundert. In allen Jahrhunderten haben sich Künstler mit dem Thema Caritas befasst: die Paderborner Schau bietet hier große Namen: von Raffael bis zur Video-Art eines Bill Viola. Leihgeber sind u. a. die vatikanischen Museen, die British Library und das Metropolitan Museum in New York. Der SkF ist mit Agnes Neuhaus vertreten. Die Ausstellung fällt in das Jubiläumsjahr zum 100-jährigen Bestehen des Caritasverbandes für das Erzbistum Paderborn. / zurück

Mit Ideen gewinnen!
Deutschland ist innovativ. Viele Menschen im ganzen Land gehen neue Wege: Sie entwickeln kreative Ideen und Projekte, mit denen sie die Leistungskraft und Zukunftsfähigkeit des Standorts stärken. Die Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ und die Deutsche Bank möchten Ideen eine Plattform geben. Der Wettbewerb zeichnet Ideen und Projekte aus, die Leuchtturmcharakter für den Standort Deutschland besitzen. Ziel ist es, Innovationen aus Deutschland im In- und Ausland sichtbar zu machen und die Leistungskraft und Zukunftsfähigkeit des Standorts zu stärken.
Bewerbungsschluss ist der 15. März 2015. Flyer / Bewerbungsleitfaden / zurück

innovatio - Der Sozialpreis für caritatives und diakonisches Handeln
Seit 1998 fördert der Sozialpreis „innovatio“ konkrete Antworten der Kirchen und der kirchlichen Wohlfahrt auf aktuelle soziale Fragen. Die besten Antworten werden mit 28.000 Euro belohnt. Welche die beste Antwort ist, entscheiden Jurymitglieder aus Diakonie, chrismon, Caritas. Für die Jury spielen die Größe des Projekts oder des Trägers keine Rolle, es zählt die Idee: Was ist neu? Was hilft wirklich weiter? Was weist in die Zukunft? Zehn Projekte werden mit jeweils 2.000 Euro prämiert. Der Gewinner des Sozialpreises „innovatio 2015“ erhält zusätzlich 8.000 Euro. Bewerbungsschluss ist der 15. Mai 2015. Flyer / Bewerbungsunterlagen / zurück

Familien-Wegweiser startet mit neuem Design
Aktuelle und praxisnahe Informationen über staatliche Familienleistungen bietet das Serviceportal www.familien-wegweiser.de . 2015 präsentiert sich das Online-Angebot des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend in neuem Design. Dank eines Responsive Designs lässt sich die Website nun auch leichter mit Smartphone und Tablet nutzen. Die neu gestaltete Startseite gibt einen schnellen Überblick über alle wichtigen Inhalte und Kategorien, mit wenigen Klicks gelangen Besucherinnen und Besucher von dort aus zu weiterführenden Informationen über Beratungsangebote in ihrer Region sowie zum Download wichtiger Formulare. Die praktischen Online-Rechner, mit denen die voraussichtliche Höhe des Elterngeldes und bald auch des ElterngeldPlus ermittelt werden kann, sind ein zentrales Serviceangebot des Portals. / zurück

Frauenquote für Führungspositionen
Die Bundesregierung will eine gesetzliche Frauenquote für Führungspositionen in der Privatwirtschaft und der Bundesverwaltung festschreiben. Dies sieht ein von Familienministerin Manuela Schwesig (SPD) und Justizminister Heiko Maas (SPD) vorgelegter Gesetzentwurf (18/3784 ) vor. Die Regierung begründet ihren Gesetzentwurf mit dem nach ihrer Ansicht zu geringen Anteil von Frauen in Führungsetagen deutscher Unternehmen und im Bundesdienst. So seien im Jahr 2013 nur 15,1 % der Aufsichtsratspositionen der 200 größten Unternehmen mit Frauen besetzt gewesen. Der Anteil von Frauen an Führungspositionen im Bundesdienst habe 30 % betragen. Umgekehrt habe aber die Zahl qualifizierter Frauen in den vergangenen Jahren stetig zugenommen. Es sei gesellschaftspolitisch nicht zu erklären, dass Frauen, die mehr als 50 % der Bevölkerung ausmachen, nach einer gut abgeschlossenen Ausbildung nur zu einem sehr geringen Anteil in Spitzenpositionen der Wirtschaft und der Bundesverwaltung vertreten sein. Gemäß Artikel 3, Absatz 2 des Grundgesetzes habe der Staat die Aufgabe, die Gleichberechtigung von Frauen und Männern zu fördern und auf die Beseitigung bestehender Nachteile hinzuwirken. Weitere Informationen / zurück  

Förderung und Beratung für Zugewanderte
Die Handreichung der Bildungsberatung Garantiefonds Hochschule Förderung und Beratung für Zugewanderte  kann jetzt online eingesehen oder heruntergeladen werden. Die Broschüre enthält Beiträge von Stipendienorganisationen und Fördereinrichtungen zu deren Angeboten für junge Zuwanderinnen und Zuwanderer. In den Beiträgen wird erläutert, welche Ausbildungsabschnitte gefördert werden können und unter welchen Voraussetzungen junge Zuwanderinnen und Zuwanderer für eine Förderung während Spracherwerb, Abitur oder Studium in Frage kommen. / zurück  

Broschüre zur Asylarbeit
Der Caritasverband der Erzdiözese München und Freising hat die Broschüre  Flüchtlinge und Asylbewerber begleiten und unterstützen für Ehrenamtliche in der Asylarbeit veröffentlicht. Darin finden Sie gesetzliche Regelungen zu Asyl in Deutschland, Informationen über Hintergründe von Flucht und Hilfsmöglichkeiten für Ehrenamtliche. Die Broschüre kann als gedrucktes Exemplar bei der Pressestelle des DiCV München info@caritasmuenchen.de bestellt werden. / zurück

Broschüre zum Gesundheitssystem für Unionsbürger
In der vom DPWV herausgegebenen Broschüre Schutzlos oder gleichgestellt? Der Zugang zum Gesundheitssystem für Unionsbürger und ihre Familienangehörigen stellt Claudius Voigt die sozialrechtlichen Krankenversorgungsrechtlichen Ansprüche von Unionsbürgern da. Die Zusammenfassung richtet sich an die Beratungsstellen der Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer, Jugendmigrationsdienste oder Flüchtlingsberatungsstellen bei denen der Zugang zur Gesundheitsversorgung häufig ein großes Problem darstellt. Quelle: Thomé newsletter / zurück  

Aktuelle DGB-Studie prüft Erreichung 2008 gesetzter Ziele in der Bildungspolitik
Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) hat am 7. Januar 2015 eine von ihm beauftragte Expertise des Essener Bildungsforschers Klaus Klemm zur Umsetzung der Ziele des Dresdner Bildungsgipfels vom 22. Oktober 2008 veröffentlicht. Der DGB kommt zu dem Schluss, dass weiterhin eine starke Kopplung von sozialer Herkunft und Bildungserfolg besteht und diese Tatsache sowie auch die Trennung von beruflicher und hochschulischer Bildung die zentralen Herausforderungen in der Bildungspolitik sind. Die Studie bezieht sich auf Ziele, die Bund und Länder bereits vor Jahren vereinbart hatten. Im Herbst 2008 hatte Bundeskanzlerin Angela Merkel die Ministerpräsidenten der Länder zu einem Bildungsgipfel nach Dresden eingeladen. Dort wurden dann konkrete Ziele erarbeitet, die bis zum Jahr 2015 erreicht sein sollten. DGB-Studie / zurück

ALLGEMEINE SOZIALE BERATUNG / FAMILIENBEZOGENEN ARMUTSPRÄVENTION
Existenzminimumbericht
Die Bundesregierung hat angekündigt, den Zehnten Existenzminimumbericht in Kürze vorzulegen. In einer Antwort (18/3767 ) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (18/3335 ) heißt es, danach werde zu prüfen sein, wie das Ergebnis umzusetzen sein werde. Zur Höhe der möglichen Mehrausgaben durch eine Erhöhung des Kinderfreibetrages und des Kindergeldes wollte die Regierung jetzt noch keine Stellung nehmen. / zurück  

Fachtag
"Wenn alle leiden ..." Auswirkungen von Traumata in Multiproblemfamilien
In der Jugendhilfe erleben wir in der Praxis eine starke Zunahme an „Multiproblemfamilien“. Was sind die Ursachen und wie können wir der Situation adäquat begegnen? Termin ist der 21. Mai 2015. Veranstalter ist der SkF Krefeld.
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ARBEIT MIT ALLEIN ERZIEHENDEN
Deutsche Juristinnenbund warnt vor Kürzungen zu Lasten von Alleinerziehenden bei anstehender Reform des SGB II
Der Deutsche Juristinnenbund fordert, im „Hartz IV“-System der Grundsicherung (SGB II) keine faktische Kürzung zu Lasten der Alleinerziehenden vorzunehmen, stattdessen aber einen Mehrbedarf für Umgangsberechtigte einzuführen. Die beabsichtigten Pläne zur gesetzlichen Aufteilung der Kinderregelsätze zwischen getrennt lebenden Eltern bewirkten konkret eine Leistungskürzung bei Alleinerziehenden. Pressemitteilung  / zurück

Frühe Hilfen
Veröffentlichungen
Petra Kleinz: Einfach mal unbeschwert Kind sein dürfen - Patenschaften als Ressource für Kinder psychisch kranker Eltern, neue praxis 5/2014, Seite 523-529 / zurück
Michael Hipp / Dr. Petra Kleinz: Frühe Hilfen: damit die Mutter-Kind-Bindung gelingt , neue caritas 21/2014, Seite 10-12 / zurück

INTEGRATION DURCH ARBEIT 
Langzeitarbeitslose in Deutschland - Endstation Hartz IV?
Das Problem ist hartnäckig: Über eine Million Menschen sind länger als ein Jahr arbeitslos, 250.000 sogar mehr als vier Jahre. Und knapp drei Millionen sind seit mindestens vier Jahren auf Hartz IV angewiesen. An dieser Situation hat sich zuletzt nur wenig geändert. Was sind die Ursachen der Misere? Müssen wir uns mit ihr abfinden? Oder gibt es doch probate Instrumente, um das Problem effektiv anzugehen? Zusammenfassung der Nachlese zu den Nürnberger Gesprächen am 01.12.2014
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Hartz IV - 10 Jahre Grundsicherung für Arbeitsuchende
Die Einführung der Grundsicherung für Arbeitsuchende ("Hartz IV") 2005 war der wohl wichtigste Baustein der umfassenden Arbeitsmarktreformen der Agenda 2010. Die IAB-Infoplattform ermöglicht mit einer Literaturauswahl einen Blick auf die kontroverse wissenschaftliche und politische Diskussion. Mehr Literaturhinweise zur Wirkung einzelner arbeitsmarktpolitischer Instrumente, finden Sie in den themenverwandten Infoplattformen unter der Rubrik Arbeitsmarktpolitik. / zurück

Gesamtfiskalische Kosten der Arbeitslosigkeit 2013
Im Jahr 2013 verursachte die Arbeitslosigkeit in Deutschland direkt zurechenbare gesamtfiskalische Kosten in Höhe von 56 Milliarden Euro. Im Vergleich zum Jahr 2012 ergab sich eine Steigerung der Kosten um 1,7 Milliarden Euro. Innerhalb der letzten zehn Jahre haben sich die gesamtfiskalischen Kosten der Arbeitslosigkeit aber real mehr als halbiert. Aktuelle Daten und Indikatoren / zurück   

KINDER- UND JUGENDHILFE 
Eckpunkte für eine Reform des Vormundschaftsrechts
Das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz hat Eckpunkte für eine zweite Stufe der Vormundschaftsrechtsreform vorgelegt: Diese bieten für die vormundschaftsführenden Vereine Anlass zur Diskussion, hier sind insbesondere die Themen „Auswahl und Bestellung des Vormunds durch das Gericht“ (II.4) und „Vergütungsregelung für Vormundschaftsvereine“ (II.5) zu nennen. Zudem ist auch die „Regelung des Verhältnisses von Vormund und Pflegeperson“ (I.4) durchaus diskussionswürdig. Diese Vorschläge können Vereinsvormünder_innen vor dem Hintergrund ihrer Erfahrungen mit Einschätzungen, Anregungen, Fragen oder Einwänden versehen. Denn im Einverständnis mit dem Ministerium hat das Deutsche Institut für Jugendhilfe und Familienrecht (DIJuF) ein Diskussionsforum auf seiner Internetseite eröffnet, in dem die Möglichkeit gegeben ist, sich zu den Reforminhalten mit anderen auszutauschen. Zum Forum  / zurück

Bundesweites Vernetzungstreffen der vormundschaftsführenden Vereine
Am 28. April 2015 ist in Frankfurt ein bundesweites Vernetzungstreffen der vormundschaftsführenden Vereine geplant, welches sich insbesondere mit den Reformplänen des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz befassen wird. 
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Finanzielle Folgen des Gesetzes zur Änderung des Vormundschafts- und Betreuungsrechts
Verfassungsgerichtshof für das Land NRW, Urteil vom 9. Dezember 2014 Az. VerfGH 11/13
Der Verfassungsgerichtshof für das Land Nordrhein-Westfalen hat am 9. Dezember eine kommunale Verfassungsbeschwerde von elf Städten und drei Kreisen gegen die finanziellen Folgen des Gesetzes zur Änderung des Vormundschafts- und Betreuungsrechts, das 2011/2012 in Kraft getreten ist, zurückgewiesen. Im Newsletter Januar 2015 „Rechtsfragen der Jugendhilfe“ des LVR-Landesjugendamt Rheinland ist die Begründung zusammengefasst dargestellt. / zurück

Assistierte Ausbildung - Stellungnahme Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit
Die Bundesagentur für Arbeit (BA) bereitet die Einführung der Assistierten Ausbildung (AsA) im Rahmen der Initiative „Betriebliche Ausbildung hat Vorfahrt“ vor. Parallel dazu ist von der Bundesregierung die Einrichtung von 10.000 Plätzen für den Start der Assistierten Ausbildung angekündigt worden. Auch aus Sicht der Jugendsozialarbeit bietet die Assistierte Ausbildung einen bereits erfolgreich erprobten Ansatz, um die duale Ausbildung weiterzuentwickeln und Jugendliche und Unternehmen in der Vorbereitung sowie im Ausbildungsverlauf individuell und bedarfsgerecht zu unterstützen. Es kommt nun aber darauf an, die Assistierte Ausbildung regelhaft einzuführen und zu finanzieren. In seiner aktuellen Stellungnahme benennt der Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit notwendige Rahmenbedingungen für die erfolgreiche Umsetzung und nächste Schritte zur gesetzlichen Verankerung der Assistierten Ausbildung. / zurück

Staatenberichtsprüfung 2015 zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention
2015 ist ein wichtiges Jahr für die Rechte von Menschen mit Behinderungen in Deutschland. Die Bundesrepublik Deutschland wird zum ersten Mal durch das CRPD (Committee on the Rights of Persons with Disabilities), den Fachausschuss zur UN-Behindertenrechtskonvention, im Rahmen des Staatenberichtsprüfungsverfahrens auf die Umsetzung der UN-BRK hin geprüft. Deutschland hatte dem Fachausschuss seinen ersten Staatenbericht zur Umsetzung im Jahr 2011 vorgelegt; dieser ist jetzt Anlass für die Befassung mit den Fortschritten in Deutschland. In der anstehenden Prüfung geht es um die Frage, ob Bund und Länder die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention seit ihrem Inkrafttreten 2009 hinreichend vorangetrieben haben. Die Monitoring-Stelle zur UN-Behindertenrechtskonvention wird diesen Prozess intensiv begleiten und plant eine Reihe konkreter Maßnahmen, zum Beispiel wird sie einen eigenen Parallelbericht veröffentlichen, der eine Einschätzung zum Umsetzungsstand abgibt. / zurück

Grundsätze und Maßstäbe zur Bewertung der Qualität einer insoweit erfahrenen Fachkraft - Eine Orientierungshilfe für Jugendämter
Das Bundeskinderschutzgesetz hat die Anforderung an die Ausgestaltung der Beratung durch eine insoweit erfahrene Fachkraft in doppelter Hinsicht geschärft. Zum einen sind die Jugendämter aufgefordert, sich mit den Trägern von Diensten und Einrichtungen der Kinder und Jugendhilfe aus Kriterien für die Qualifikation der insoweit erfahrenen Fachkraft zu verständigen und diese in Vereinbarungen festzuhalten. Zum anderen ist der Kreis derer, die bei Hinweisen auf Kindeswohlgefährdung, Beratung durch eine insoweit erfahrene Fachkraft in Anspruch nehmen können, auf alle Personen, die beruflich im Kontakt mit Kindern stehen erweitert worden. Mit welchen Kriterien lässt sich aber die Qualifikation einer insoweit erfahrenen Fachkraft beschreiben? Und wie kann der erweiterte Beratungsanspruch gemäß § 8b Abs. 1 SGB VIII konzeptionell und fachlich angemessen vor Ort umgesetzt werden? Mit diesen Fragen befasst sich die Orientierungshilfe. / zurück

Fortbildung: 1x 1 der Fallarbeit – 3 x 3 Perspektiven und Dimensionen
Im 14. Kinder- und Jugendbericht ist stark zusammengefasst lesbar wie „gut“ es Kindern und Jugendlichen im Bundesgebiet geht: sie fühlen sich wohl, entfalten sich und gehen ihren „Weg“. Zugleich stellt derselbe Bericht fest, dass es einer rund 20 %-gen Minderheit sowohl an Lobby wie auch an gelingenden Teilhabestrukturen deutlich mangelt. Sie gestalten ihr Leben im Jugendalter an und mit Grenzen. Sichern ihr „Über- Leben“ im Rahmen gebotener Kinder- und Jugendhilfemaßnahmen, sprengen Systeme und leben risiko-konnotierte Verhaltensweisen. Die Fortbildung will problematische Lebenssituationen – Grenzgänge – von Mädchen/jungen Frauen, Jungen/jungen Männern und die Antwortstruktur der Kinder- und Jugendhilfepraxis zum Gegenstand eines Theorie-Praxis-Dialogs entwickeln. Es geht um „Fälle“ aus der Jugendhilfepraxis, die Sie in Ihrer Fachlichkeit und Professionalität an und ggf. über Grenzen eines kompetenten Handelns in der sozialen Arbeit bringen. Gemeint sind Fälle, die in fast jeder kollegialen Beratung oder jeder Teamsitzung thematisiert werden bzw. werden müssen, weil sie das Angebotssystem zu sprengen drohen bzw. sprengen. Kurz: Fälle von Kindern/Jugendlichen, die das Jugendhilfeangebot zu „knacken“ drohen und doch „Fälle für“ eine Jugendhilfe sind und bleiben. Programm  / zurück   

RECHTLICHE BETREUUNG 
Vergütung für beruflich tätige Betreuer_innen und Vereinsbetreuer_innen
Das Kasseler Forum hat ein Positionspapier veröffentlicht, welches sich für eine Erhöhung des Stundensatzes für beruflich geführte Betreuungen auf mindestens 54 Euro und eine Anhebung der Zeitpauschale auf monatlich durchschnittlich mindestens 5 Stunden einsetzt. Das Papier wurde unterzeichnet vom Betreuungsgerichtstag (BGT e.V.); Bundesverband der Berufsbetreuer/innen (BdB e.V.); Bundesverband freier Berufsbetreuer (BVfB e.V.); Bundesvereinigung Lebenshilfe e.V. und der Bundeskonferenz der Betreuungsvereine (BuKo). / zurück  

Evaluation der Qualität in der Rechtlichen Betreuung
Das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz hat eine rechtstatsächliche Untersuchung der Qualität in der Betreuung angekündigt. Dabei soll auch das Vergütungssystem evaluiert werden. Außerdem sollen die Auswirkungen des Gesetzes zur Stärkung der Betreuungsbehörden überprüft werden. / zurück

Bundeskonferenz der BtG-Fachreferenten_innen 
Vom 3. bis 4. März 2015 findet in Fulda die 9. Bundeskonferenz der BtG-Fachreferenten statt. Themenschwerpunkte sind die Auswertung der BtG-Lobbyarbeit und die weiteren Perspektiven sowie das Thema „Vollmachten – beruflich geführt“. Referent ist Professor Volker Lipp von der Uni Göttingen. / zurück

STRAFFÄLLIGENHILFE
Literaturhinweis
Im Anschluss an die Fachtagung „Gesundheitliche Versorgung inhaftierter Frauen“ haben Lydia Halbhuber-Gassner und Giesela Pravda das Buch „Frauengesundheit im Gefängnis “ herausgegeben. Die Beiträge in diesem Buch stellen die Situation der betroffenen Frauen im Strafvollzug aus unterschiedlichen Blickwinkeln dar und zeigen eindrucksvoll die Notwendigkeit einer geschlechtsspezifischen gesundheitlichen Versorgung für inhaftierte Frauen auf. Lambertus Verlag, 150 Seiten, ISBN 978-3-7841-2487-2 , 18,90 Euro. / zurück   

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