Redaktion

Nadine Mersch
Referentin
Stabsstelle Sozialpolitik und Öffentlichkeitsarbeit
Telefon 0231 557026-25
mersch@skf-zentrale.de  

Britta Plonka
Sekretariat
Stabsstelle Sozialpolitik und Öffentlichkeitsarbeit
Telefon 0231 557026-27
plonka@skf-zentrale.de

 
Anmeldung / Abmeldung

Sie können sich mit dem unten dargestellten Formular für den kostenlosen Bezug des Info-Dienstes anmelden. 
Zur Abmeldung  bitte den Link benutzen.  

 
SkF Info-Dienst 3/2015  

SkF Claim

SkF
Info-Dienst 3/2015

AUF EINEN BLICK
Allgemeines 
Gemeinnützige innatura GmbH   
Fördermöglichkeiten der Aktion Mensch  
Chancengleichheit am Arbeitsmarkt   
Befristungen in Sozialberufen   
Grundfreibetrag und Kindergeld steigen   

Arbeit mit allein Erziehenden 
Was ändert sich mit dem ElterngeldPlus? / Elterngeldrechner  

Frühe Hilfen
Save the Date - Fachmesse Frühe Hilfen NRW 2015    
Neue Online-Publikation    
Fortbildung   

Integration durch Arbeit 
DCV Positionierung zu Schnittstellenproblemen der Sozialgesetzbücher  

Kinder- und Jugendhilfe 
Unabhängige Ombudsstelle für die Kinder- und Jugendhilfe in Bayern  

Rechtliche Betreuung 
Ehrenamtliche BetreuerInnen  
Interview zur Situation der Betreuungsvereine   
Kurz-Infos   
Fortbildung  

Straffälligenhilfe
Fortbildung - Save the Date  

ALLGEMEINES
Gemeinnützige innatura GmbH
Innatura vermittelt seit September 2013 fabrikneue Sachspenden an andere gemeinnützige Einrichtungen und Organisationen. In Deutschland werden jährlich fabrikneue Waren im Marktwert von über 7 Milliarden Euro entsorgt. Die Ursachen hierfür sind vielfältig: Überproduktion, Restbestände, Sortimentswechsel, Fehletikettierungen, Musterstücke. Etwa ein Drittel dieser Produkte fällt in Warengruppen an, die dringend gebraucht werden, um die Arbeit gemeinnütziger Organisationen zu unterstützen – sei es, um die Artikel direkt an Bedürftige zu verteilen (z. B. Körperpflege, Haushaltswaren, Waschmittel, Baumaterial), oder die Einrichtung an sich bzw. die Verwaltung einer Organisation kostengünstiger zu betreiben (z. B. Spielzeug, Schreibutensilien, Druckerpapier, Büroausstattung, Computerzubehör, Werkzeug).  Innatura schlägt genau diese Brücke zwischen Unternehmen, die zu Spenden bereit sind und Organisationen, die dringend kostengünstige, gute Sachmittel für Ihre Arbeit benötigen. Weitere Informationen / Flyer
/ zurück  

Fördermöglichkeiten der Aktion Mensch: Flüchtlinge und Asylsuchende
Viele Verbandsmitglieder engagieren sich derzeit in unterschiedlicher Weise in der Flüchtlingsarbeit. Die Aktion Mensch möchte dieses Engagement finanziell unterstützen. Unter dem Aspekt der besonderen Lebenssituation und den damit verbundenen sozialen Schwierigkeiten der Flüchtlinge stellt Aktion Mensch die vorhandenen Förderprogramme ausdrücklich zur Verfügung. Dabei handelt es sich um kein eigenes Förderprogramm – vielmehr werden bestehende Programme für die genannte Gruppe geöffnet. Die Aktion Mensch hat drei Themenfelder beschrieben:
Begegnung ermöglichen - Ehrenamtliches Engagement fördern, Unterstützung von Menschen mit Traumaerfahrung, Unterstützung von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen. Weitere Informationen zu den Themenfeldern und Förderbereichen finden Sie auf der Homepage der Aktion Mensch .
Die Beantragung von Fördermitteln läuft über ein Onlineverfahren. Förderanträge aus dem Bereich der Caritas werden automatisch an den Deutschen Caritasverband weitergeleitet. Die Mitarbeiter/innen in der Zentrale des Deutschen Caritasverbandes prüfen die Anträge, leiten sie weiter und vertreten diese im monatlich tagenden Vergabegremium der Aktion Mensch. Zur Beantragung finden Sie ausführliche Informationen auf der Homepage der Aktion Mensch sowie der Seite des Deutschen Caritasverbandes . / zurück    

Chancengleichheit am Arbeitsmarkt
„Chancen bieten – Teilzeitberufsausbildung ermöglichen“ - Ein praxisorientierter Leitfaden für Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt sowie Fach- und Führungskräfte der Jobcenter und Agenturen für Arbeit. Die Druckschrift der Bundesagentur für Arbeit zur Teilzeitberufsausbildung zeigt u. a. einen Teil der Finanzierungsoptionen auf. / zurück

Befristungen in Sozialberufen
In den Berufen der Sozial- und Erziehungsdienste liegt der Anteil befristeter Neueinstellungen deutlich über dem bundesweiten Durchschnitt. Wie aus einer Antwort (18/4411 ) der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage (18/4180 ) der Fraktion Die Linke hervorgeht, lag dieser Anteil in den Jahren 2004 bis 2014 bei durchschnittlich 74 %, der bundesweite Durchschnitt lag bei 44 %. Aus der Antwort geht weiter hervor, dass im Juni 2014 in der Berufsgruppe Erziehung, Sozialarbeit und Heilerziehungspflege bundesweit rund 91.000 ausschließlich geringfügig Beschäftigte arbeiteten. Gleichzeitig waren dort rund 541.000 sozialversicherungspflichtige in Vollzeit und weitere 681.000 Teilzeitbeschäftigte tätig. Gegenüber Juni 2013 nahm die Zahl der ausschließlich geringfügig Beschäftigten damit um ein Prozent zu. Stärker stieg jedoch die Zahl der Vollzeitbeschäftigten (plus 4 %) und der Teilzeitbeschäftigten (plus 6 %). Quelle: HiB Nr. 196 vom 20.04.2015  / zurück  

Grundfreibetrag und Kindergeld steigen
Der steuerliche Grundfreibetrag und die Leistungen für Kinder sollen erhöht werden. Dies sieht der von der Bundesregierung eingebrachte Entwurf eines Gesetzes zur Anhebung des Grundfreibetrages, des Kinderfreibetrags, des Kindergeldes und des Kinderzuschlags (18/4649 ) vor. Die Haushaltsausgaben für Bund, Länder und Gemeinden sollen jährlich etwa 3,745 Milliarden Euro (volle Jahreswirkung) betragen. Im Einzelnen ist vorgesehen, dass der steuerliche Grundfreibetrag (aktuell 8.354 Euro) rückwirkend zum 1. Januar 2015 um 118 Euro auf 8.472 Euro erhöht werden soll. Ab dem 1. Januar 2016 ist eine weitere Anhebung um weitere 180 Euro auf dann 8.652 Euro vorgesehen. Der steuerliche Kinderfreibetrag beträgt aktuell 7.008 Euro (einschließlich Freibetrag für Betreuung und Erziehung oder Ausbildung) und soll rückwirkend zum 1. Januar 2015 um 144 Euro auf 7.152 Euro je Kind erhöht werden. Ab 1. Januar 2016 ist eine erneute Anhebung um weitere 96 Euro auf 7.248 Euro vorgesehen. Das Kindergeld beträgt derzeit monatlich 184 Euro für das erste und zweite Kind, 190 Euro für das dritte Kind und 215 Euro für das vierte Kind und weitere Kinder. Es soll rückwirkend ab 1. Januar 2015 um vier Euro monatlich je Kind erhöht werden. Ab dem 1. Januar 2016 ist eine Erhöhung um weitere zwei Euro monatlich je Kind vorgesehen. Der aktuell maximal 140 Euro monatlich betragende Kinderzuschlag soll ab 1. Juli 2016 um 20 Euro monatlich steigen. Der Kinderzuschlag kommt Eltern zugute, die zwar ihren eigenen Bedarf durch Erwerbseinkommen grundsätzlich bestreiten können, aber nicht über ausreichend finanzielle Mittel verfügen, um den Bedarf ihrer Kinder zu decken. Mit dem Gesetz werde die verfassungsrechtlich gebotene Anhebung des steuerlichen Grundfreibetrags und des Kinderfreibetrags für dieses und das nächste Jahr entsprechend den Vorgaben des 10. Existenzminimumberichts sichergestellt, erläutert die Bundesregierung. 
/ zurück

ARBEIT MIT ALLEIN ERZIEHENDEN
Was ändert sich mit dem ElterngeldPlus? / Elterngeldrechner
Immer mehr junge Familien wünschen sich Zeit für die Familie, aber auch Zeit für den Beruf: Neun von zehn Frauen und Männern zwischen 20 und 39 Jahren finden, dass sich Mütter und Väter gemeinsam um ihre Kinder kümmern sollen. Die neuen Regelungen zum ElterngeldPlus und zur Elternzeit, die für Geburten ab dem 1. Juli 2015 gelten, knüpfen an diese Wünsche an. Das ElterngeldPlus unterstützt Eltern, die in Teilzeit arbeiten. Ob volle Auszeit vom Job, kleine, mittlere oder große Teilzeit - die neuen Regelungen bieten Müttern und Vätern eine Vielzahl von Möglichkeiten, Familie und Beruf miteinander zu verbinden und sich ihre Aufgaben partnerschaftlich zu teilen. Der Elterngeldrechner hilft dabei, die ersten Monate mit Kind gemeinsam zu planen - zeitlich und finanziell. Mit dem erweiterten Planer können Eltern jetzt ausprobieren, wie sie nach der Geburt ihres Kindes Elterngeld, ElterngeldPlus und Partnerschaftsbonus miteinander kombinieren, welche Verteilung für sie in Frage kommt und welcher Anspruch auf Elterngeld sich daraus ergibt. Das neue Plus: Das bisherige Elterngeld wird derzeit für maximal 14 Monate nach der Geburt des Kindes gezahlt. Steigen Mütter oder Väter schon währenddessen in Teilzeit beruflich wieder ein, haben sie bislang dadurch einen Teil ihres Elterngeldanspruches verloren. Das ändert sich mit dem ElterngeldPlus: Künftig ist es für Eltern, die in Teilzeit arbeiten, möglich, das ElterngeldPlus doppelt so lange zu erhalten. Ein Elterngeldmonat wird zu zwei ElterngeldPlus-Monaten. Ergänzend gibt es einen Partnerschaftsbonus: Teilen sich Vater und Mutter die Betreuung ihres Kindes und arbeiten parallel für mindestens vier Monate zwischen 25 und 30 Wochenstunden, erhalten sie jeweils zusätzlich für vier Monate ElterngeldPlus. Alleinerziehende können das neue ElterngeldPlus im gleichen Maße nutzen. Auch die Elternzeit wird deutlich flexibler. Wie bisher können Eltern bis zum 3. Geburtstag eines Kindes eine unbezahlte Auszeit vom Job nehmen. Künftig können 24 Monate statt bisher 12 zwischen dem 3. und dem 8. Geburtstag des Kindes genommen werden. Die neuen Regelungen sind zum 1. Januar 2015 in Kraft getreten und gelten für Geburten ab dem 1. Juli 2015. Den aktualisierten und erweiterten Elterngeldrechner mit Planer finden Sie im Serviceportal für Familien: www.familien-wegweiser.de / zurück

Frühe Hilfen
Save the Date - Fachmesse Frühe Hilfen NRW 2015
Die Fachmesse findet am 28. Oktober 2015 statt und soll ein Programm mit Fachbeiträgen und Austauschforen zu aktuellen Entwicklungen in den Frühen Hilfen bieten. Kommunen, Freien Trägern, Gesundheitswesen u. a. die Möglichkeit geben, im Rahmen einer Messe ihre Initiativen zu den Frühen Hilfen darzustellen. Die Fachmesse richtet sich an die Frühen Hilfen Beteiligten und/oder Interessierte in NRW. / zurück   

Neue Online-Publikation
Impulse zur Netzwerkarbeit Frühe Hilfen – Ein Beitrag von Prof. Dr. Reinhold Schone.
Die neue Online-Publikationsreihe: „Impulse zur Netzwerkarbeit Frühe Hilfen“ will durch Fachbeiträge kommunale Akteur_innen unterstützen. Im ersten Beitrag schreibt Prof. Dr. Reinhold Schone auf www.fruehehilfen.de über die Einbindung von Netzwerken Frühe Hilfen in die Planung der kommunalen Infrastrukturentwicklung. / zurück  

Fortbildung
Der SkF bietet ein Aufbaumodul für insoweit erfahrene Fachkräfte zum Thema „Umgang mit sexualisierter Gewalt an Kindern und Jugendlichen“ vom 8. bis 9. Juni 2015 in Dortmund an. Referent ist Dr. Heinz Kindler, Diplom-Psychologe, Leiter der Fachgruppe 3 „Familienhilfe und Kinderschutz“ in der Abteilung „Familie und Familienpolitik“ des Deutschen Jugendinstituts e. V. in München. Nähere Informationen entnehmen Sie bitte der Ausschreibung . Es sind noch Plätze frei! / zurück  

INTEGRATION DURCH ARBEIT 
DCV Positionierung zu Schnittstellenproblemen der Sozialgesetzbücher
Die Forderung nach einer verbesserten Kooperation der Leistungsträger für die berufliche Integration junger Menschen ist seit langem Gegenstand fachpolitischer Diskussion. Das Thema ist auch Bestandteil des Koalitionsvertrages der Bundesregierung. Der Deutsche Caritasverband (DCV) hat hierzu einen Vorschlag erarbeitet. Damit die Zusammenarbeit der unterschiedlichen Sozialleistungsträger gelingt, sind gesetzliche Vorgaben erforderlich, so der DCV. In seinem Positionspapier „Berufliche Integration junger Menschen verbessern“ , schlägt der Caritasverband konkrete gesetzliche Änderungen vor. Diese basieren auf einer fachlich fundierten Analyse der Problemsituation. Der DCV macht sich dafür stark, dass die unterschiedlichen Philosophien des SGB II, III, VIII oder XII nicht länger als Hemmnisse in der Förderung Jugendlicher fungieren. /
zurück  

KINDER- UND JUGENDHILFE 
Unabhängige Ombudsstelle für die Kinder- und Jugendhilfe in Bayern – erster Verein bayernweit ansprechbar
Das Recht auf Beteiligung von Kindern und Jugendlichen schließt das Recht auf Beschwerde ein. Unabhängige Ombudsstellen machen es sich zur Aufgabe, das mit dem Bundeskinderschutzgesetz verpflichtend eingeführte einrichtungsinterne Beschwerdemanagement zu ergänzen. Noch ist dieser Ansatz gesetzlich jedoch nicht abgesichert. Pressemitteilung der Ombudsstelle / Presseartikel Münchner Merkur   / zurück

RECHTLICHE BETREUUNG 
Ehrenamtliche BetreuerInnen
Der Betreuungsplan/Hilfeplan und der Bewerbungsbogen für ehrenamtliche BetreuerInnen wurde überarbeitet und aktualisiert. Die neue Fassung finden in Kürze auch auf www.kath-betreuungsvereine.de / zurück  

Interview zur Situation der Betreuungsvereine
Die Betreuungsvereine stehen finanziell unter Druck. Im Video-Interview „Wir können nicht so arbeiten, wie wir wollen“ erklärt Martina Klein, Geschäftsführerin SKM in Freiburg, welche Auswirkungen das auf ihre Arbeit hat. http://www.caritas.de/neue-caritas/personalien/wir-koennen-nicht-so-arbeiten-wie-wir-wo / zurück

Kurz-Infos
Am 22. April 2015 fand ein Gespräch der Verbandsleitungen SkF und SKM und dem Berliner Büro mit dem Bundestagsabgeordneten Mathias Bartke, SPD -Berichterstatter Betreuungsrecht, in Sachen „finanzielle Situation der Betreuungsvereine“ statt.
Am 24. März 2015 trafen sich die AG Betreuungsrecht der BAGFW und die Buko – Bundeskonferenz der Betreuungsvereine, um sich über gemeinsame Vorgehensweisen bei der weiteren Lobbyarbeit zu verständigen.
Am 20. Oktober 2015 findet in Kassel der Fachtag der BAGFW für Betreuungsvereine statt. Titel: „Mittendrin – Kompetenzzentrum Betreuungsverein - Vernetzung im Sozialraum“. / zurück  

Fortbildung
In der Zeit vom 30. November bis 2. Dezember 2015 findet die Fortbildung „Bis hierhin und wie weiter? – Grenzen setzen in der Beratung“ im Hanns-Lilje-Haus in Hannover statt. / zurück

STRAFFÄLLIGENHILFE
Fortbildung - Save the Date
Die zentrale Fortbildungsveranstaltung der Straffälligenhilfe findet von 30. November bis 2. Dezember 2015  in der Evangelischen Akademie Meißen statt. Die ersten Details sind bereits unter www.fachwoche.de zu erfahren. / zurück   

nach oben