Redaktion

Stabsstelle Sozialpolitik und Öffentlichkeitsarbeit
Referentin: Nadine Mersch
Telefon 0231 557026-25
mersch@skf-zentrale.de  

Sekretariat: Britta Plonka
Telefon 0231 557026-27
plonka@skf-zentrale.de

 
Bezug

Sie können sich mit dem unten dargestellten Formular für den kostenlosen Bezug des Info-Dienstes anmelden. 
Zur Abmeldung  bitte den Link benutzen.  

 
SkF Info-Dienst Ausgabe 6/2015  

SkF Claim_Da sein, leben helfen
SkF Info-Dienst 6/2015

AUF EINEN BLICK
Allgemeines
Erwerbs- und Arbeitszeit in Paarhaushalten      
Partnerschaftliche Vereinbarkeit von Familie und Beruf  

ASB / Familienbezogene Armutsprävention 
Kindergeld, Kindergeldzuschlag und Unterhaltsvorschuss
ALG-II-Empfänger: Mehr Aufklärung ist nötig     
ALG II: Krankenfamilienversicherung   
SGB II: Schulden  
Verrentung von SGB II-Leistungsbeziehern  
SGB II für Auszubildende und ihre Kinder  
Leistungen nach dem SGB II für Auszubildende und ihre Kinder  
Armut in Deutschland   

Arbeit mit Alleinerziehenden 
Vergabe zinsloser Darlehen 
Wegweiser für den Umgang  

Frühe Hilfen 
Bundesinitiative Frühe Hilfen      
Frühe Hilfen aus zivilgesellschaftlicher Perspektive  
Online-Publikationsreihe Impulse zur Netzwerkarbeit     
Qualifizierungsmodule   
Tagungsbegleiter    
Newsletter des NZFH  
Infodienst der Bundesinitiative Frühe Hilfen   
Neuerscheinung  

Häusliche Gewalt/Frauenhäuser 
Website für gewaltbetroffene Kinder  

Integration durch Arbeit
Bundes-Pilotprogramm RESPEKT       
Integrationsbetriebe stärker fördern   
Mit Engagement und Erfahrung zum Erfolg  

Migration
Mütter mit Migrationshintergrund    
Mehr Hilfen zur Integration junger Flüchtlinge      
Gewaltschutz in Flüchtlingsunterkünften  
Steuerliche Förderung der Hilfen für Flüchtlinge   
Flüchtlingshilfe vor Ort    
Materialien zum Deutschlernen für Zugewanderte   
Orientierungshilfe Refugee Guide  
Qualifizierung und Arbeitsmarktintegration von Flüchtlingen  

Rechtliche Betreuung 
Veranstaltungen  
Lobbyarbeit  

Straffälligenhilfe 
Reform des Maßregelvollzugsrechts   
Knast-Kunst-Kalender 2016  

Wohnungslosenhilfe
EHAP-Förderrichtlinie  

ALLGEMEINES
IAB-Stellungnahme: Erwerbs- und Arbeitszeit in Paarhaushalten
Das IAB äußert sich in seiner Stellungnahme zu der Frage, wie die Erwerbs- und Arbeitszeit in Paarhaushalten aufgeteilt wird und welche Gründe dafür maßgeblich sein können. So unterscheiden sich die Erwerbsbeteiligung und die Arbeitszeitmuster von Frauen und Männern nach wie vor erheblich. Bei Frauen entscheidet insbesondere die familiäre Situation, ob und in welchem Umfang sie beschäftigt sind. Dagegen beeinflusst die Familiengründung das Erwerbsverhalten von Männern bisher kaum. Der hohe Anteil von Frauen, die Teilzeit arbeiten, führt zu einer ausgeprägten Arbeitszeitlücke zwischen Frauen und Männern. In Verbindung mit Untersuchungen zu Erwerbs- und Arbeitszeitmustern von Paaren zeigt sich, dass sich insbesondere bei Paaren mit Kindern die Unterschiede im zeitlichen Ausmaß der Erwerbsarbeit verfestigen und sich auch bei einer Realisierung der Arbeitszeitwünsche nur wenig bei der Verteilung der partnerschaftlichen Erwerbszeit ändern würde. Eine Förderung von partnerschaftlichen Modellen wie durch das 'Elterngeld plus' oder durch eine Familienarbeitszeit mit gleichberechtigten Stunden-Modellen für Eltern wie vorgeschlagen könnte zu einer ausgewogeneren Aufteilung der Arbeitszeiten bei Paaren beitragen. Dies gilt insbesondere dann, wenn sie mit passenden Arbeitszeitmodellen flankiert werden, die Beschäftigten Einfluss auf die Lage und Gestaltung der Arbeitszeit ermöglichen. Quelle: IAB-Stellungnahme  / zurück  

Partnerschaftliche Vereinbarkeit von Familie und Beruf
Die partnerschaftliche Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist ein neues und zentrales Anliegen von Eltern in Deutschland. Sie erwarten von Politik und Wirtschaft angemessene Rahmenbedingungen, um diese zu realisieren. Dies ist eines der Ergebnisse aus der Studie „Weichenstellungen für die Aufgabenteilung in Familie und Beruf“ . Die Studie zeigt, dass Entscheidungen zur partnerschaftlichen Aufgabenteilung in Familien von den Bedingungen der Arbeitswelt und den Betreuungsmöglichkeiten beeinflusst werden. Eine moderne Familienpolitik rückt diese neue Qualität der Vereinbarkeit in den Mittelpunkt. Wie sich Eltern die Aufgaben nach der Geburt des ersten Kindes aufteilen, entscheidet über die künftigen Berufsperspektiven. Vor der Geburt sind 71 Prozent der Paare in Vollzeit erwerbstätig, nach Geburt und Elternzeit nur noch 15 Prozent, mehr als die Hälfte wechselt in ein Modell mit Vollzeit des Vaters und Teilzeit der Mutter. Viele Frauen bleiben dann in der Teilzeit, Männer in der Vollzeit. Zum ersten Mal geht es bei der vorliegenden Studie darum, wie Paare mit kleinen Kindern die Vereinbarkeit von Familie und Beruf leben und leben wollen. Dazu wurden mehr als 3.000 Mütter und Väter, die als Paare mit ihren Kindern unter 6 Jahren zusammenleben, repräsentativ befragt. Die Entscheidungen zur Aufgabenteilung werden von den Wünschen nach Zeit für Familie, Wertvorstellungen, dem Einkommen und den Arbeits- und Betreuungsbedingungen beeinflusst. Die gelebten Modelle von Paaren entsprechen jedoch nur zum kleinen Teil den eigenen Idealvorstellungen. Quelle: KUNO / zurück

ALLGEMEINE SOZIALE BERATUNG / FAMILIENBEZOGENEN ARMUTSPRÄVENTION
Kindergeld, Kindergeldzuschlag und Unterhaltsvorschuss werden rückwirkend zum 1. Januar 2015 erhöht
Zum Umgang mit den Nachzahlungen: Am 23. Juli 2015 ist das Gesetz zur Anhebung des Grundfreibetrages, des Kinderfreibetrages, des Kindergeldes und des Kinderzuschlags in Kraft getreten. Daraus ergibt sich für das Kindergeld rückwirkend ab dem 1. Januar 2015 eine Erhöhung um 4 Euro auf 188 Euro. Die UVG-Leistung wird für Kinder bis zum vollendeten 5. Lebensjahr um 11 Euro erhöht und für Kinder von 6 bis 12 Jahre um 12 Euro. Auch hier ergibt sich eine Anrechnungsfreiheit. Das „Gesetz zur Nichtanrechnung rückwirkender Erhöhungen des Kindergeldes“ (KiGAnrG) bestimmt, dass die Kindergelderhöhung nicht anzurechnen ist. Weitere Ausführungen: Sozialrechtsbrief Nr. 3/2015 von der Caritas  / Weisung der BA (Verfahrensinfo 8-2015 ). Quelle: Thomé Newsletter 22/2015 / zurück

ALG-II-Empfänger: Mehr Aufklärung ist nötig
Arbeitslosengeld-Bescheide sind oft intransparent und unverständlich. Entsprechend schwer ist es für Arbeitslosengeld-Empfänger, ihre Rechte durchzusetzen. Annette Holuscha-Uhlenbrock, Direktorin des Caritasverbandes der Diözese Rottenburg-Stuttgart, fordert frühzeitige Beratung und Rechtsvereinfachung. Kommentar in „neue caritas“, Ausgabe 10/2015 / zurück

ALG II: Krankenfamilienversicherung
Die Krankenfamilienversicherung für Arbeitslosengeld II-Bezieher/-innen endet zum 31. Dezember  2015. Ab 2016 gibt es in der gesetzlichen Krankenkasse einige Änderungen, bisher familienversicherte SGB II – Bezieher/innen sind ab 2016 eigenständig versichert. Leistungsrechtlich hat das bei Sanktionen Konsequenzen und bei etwaig entstehenden Zusatzbeiträgen oberhalb des „durchschnittlichen Zusatzbeitrages“. Zusammenfassung  / zurück  

SGB II-Empfänger: Schulden
Immer mehr SGB II-Empfänger haben Schulden beim Jobcenter. Ein nicht ausreichender Regelsatz zwinge Arbeitslose dazu, sich Geld zu leihen, so die Freie Wohlfahrtspflege NRW, die das Versagen der Arbeitsmarktpolitik anprangert. Caritas in NRW / zurück

Verrentung von SGB II-Leistungsbeziehern
SGB II-Leistungsbezieher sind verpflichtet, eine vorzeitige Altersrente in Anspruch zu nehmen, um eine Hilfebedürftigkeit zu vermeiden. Tun sie dies nicht, kann das Jobcenter sie auffordern, die vorzeitige Altersrente zu beantragen, oder den Antrag selbst stellen, wenn sie nicht mitwirken. Dies hat das Bundessozialgericht entschieden (Az.: B 14 AS 1/15 R K). / zurück  

Leistungen nach dem SGB II für Auszubildende und ihre Kinder
Rechtsanwalt Schaller (Hamburg) setzt sich in einem umfangreichen Skript mit den sozialrechtlichen Leistungsansprüchen von Auszubildenden mit dem Bezug zum SGB II auseinander. Dabei geht es zum einen um die nicht ausgeschlossenen Leistungen nach § 27 SGB II, um ausländische Studierende, Bezieher von Leistungen nach den Asylbewerberleistungsgesetz, Eingliederungshilfe für behinderte Auszubildende und vieles mehr. Das Skript hat 42 Seiten, ist ziemlich umfangreich, mit präzisen Fundstellen, Urteilen, §§-Nennung und Literaturhinweisen. Es ist für alle geeignet, die Auszubildende bei der dauerhaften Beendigung des SGB II-Bezuges beraten und unterstützen. http://tacheles-sozialhilfe.de/startseite/aktuelles/d/n/1874/ Quelle: Thomé Newsletter / zurück  

Armut in Deutschland
Armut ist in der Mitte unserer Gesellschaft angekommen. Der SKM klärt mit seiner Kampagne „Der Mensch am Rand ist unsere Mitte“  darüber auf, wie schnell man durch Verschuldung, Arbeitslosigkeit, Krankheit oder Sucht in seiner Existenz bedroht ist. Die Bundeszentrale für politische Bildung bietet Lehrmaterialien zum Thema „Armut - in Deutschland und anderswo“  an. / zurück

ARBEIT MIT ALLEINERZIEHENDEN
Vergabe zinsloser Darlehen
Der Hildegardis-Verein e. V. fördert die Ausbildung allein erziehender Frauen im Studium und in der Ausbildung mit einem zinslosen Darlehen. Die Bewerbungsfrist endet am 31. Dezember 2015. Weitergehende Informationen unter http://www.hildegardis-verein.de/alleinerziehende-studentinnen.html
/ zurück  

Wegweiser für den Umgang
Nach einer Trennung oder Scheidung ist es für die Eltern eine große Herausforderung, die Regelung des Umgangs an den Bedürfnissen und Rechten ihres Kindes auszurichten. In dieser Situation bietet der vollständig überarbeitete „Wegweiser für den Umgang nach Trennung und Scheidung. Wie Eltern den Umgang am Wohl des Kindes orientieren können“ Unterstützung und Hilfe. Der Wegweiser für den Umgang orientiert sich an aktuellen fachlichen und wissenschaftlichen Standards und erläutert die relevante Rechtsprechung. In einem Service-Teil gibt er Eltern zudem Adressen, eine herausnehmbare Mustervereinbarung inklusive Checkliste zum Umgang sowie eine Zusammenstellung der wichtigsten rechtlichen Regelungen an die Hand. Der Wegweiser ist als Einzelexemplar für 3,00 Euro, ab zehn Exemplaren für je 2,50 Euro, ab 100 Exemplaren für je 2,00 Euro jeweils zzgl. Versandkosten erhältlich bei: post@liga-kind.de , bestellung@dksb.de , kontakt@vamv.de . / zurück   

FRÜHE HILFEN
Bundesinitiative Frühe Hilfen 
Anbei finden Sie den Entwurf zu dem geplanten Frühe Hilfen Fonds  des BMFSFJ, der die Bundesinitiative Frühe Hilfen ab 2016 ablösen wird. Es wird bei den vier Förderbereichen bleiben, allerdings ohne die bisherige Priorisierung. Neu sind in den einzelnen Förderbereichen unter anderem:
Förderbereich Netzwerkkoordination: Ziele und Maßnahmen auf Grundlage der JHP – unter Einbezug der Gesundheits- und Sozialplanung – festzulegen und regelmäßig zu überprüfen.
Förderbereich Familienhebammen und Familiengesundheitskinderkrankenschwestern: Beim Einsatz soll eine Anbindung an ein multiprofessionelles Team als Voraussetzung für den Einsatz (und für die Förderung) sein.
Im Förderbereich Ehrenamt: Hauptamtliche Fachkraft muss spezifisch geschult sein.
Weitere Informationen in Bezug auf Nordrhein-Westfalen / zurück

Frühe Hilfen aus zivilgesellschaftlicher Perspektive
Mit einem Blick auf das besondere Potenzial, das Freiwilligenarbeit zwischen Prävention, Empowerment und Familienselbsthilfe zu entwickeln vermag, leistet das Impulspapier von Prof. Dr. Heiner Keupp und Prof. Dr. Luise Behringer einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung einer guten und reflektierten Praxis in den Frühen Hilfen, die den ganz unterschiedlichen Bedürfnissen von Familien nach Entlastung und Unterstützung gerecht werden kann. Es kann zur Klärung des Verhältnisses zwischen Freiwilligen und Fachkräften beitragen. Dabei legt es einen Fokus auf die Gestaltungsmöglichkeiten an der Schnittstelle zwischen hauptamtlichen Aufgabenfeldern sowie zivilgesellschaftlichen Initiativen und Akteuren bei der frühen Förderung und Unterstützung von Kindern und ihren Familien. Das Impulspapier wird vom Nationalen Zentrum Frühe Hilfen herausgegeben und kann über die Internetseite www.fruehehilfen.de kostenlos bestellt werden. Online lesen / zurück

Online-Publikationsreihe „Impulse zur Netzwerkarbeit Frühe Hilfen“
Durch die Bundesinitiative Frühe Hilfen sind flächendeckend Netzwerke Frühe Hilfe entstanden. Mit den Impulsen zur Netzwerkarbeit Frühe Hilfen unterstützt das Nationale Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) durch einzelne Fachbeiträge die kommunalen Akteurinnen und Akteure.
Ein zentrales Ziel der Bundesinitiative ist der Auf- und Ausbau von Netzwerken Frühe Hilfen. Durch die bereichsübergreifende Zusammenarbeit auf struktureller Ebene sollen Lücken in der Versorgung von jungen Familien erkannt und durch koordinierte Zusammenarbeit behoben werden. Um diese Aufgaben erfüllen zu können, brauchen die Beteiligten Kenntnisse für die Planung, Prozesssteuerung und Qualitätsentwicklung in den Netzwerken Frühe Hilfen. Prof. Dr. Dr. Herbert Schubert stellt in seinem Beitrag “Planung, Steuerung und Qualitätsentwicklung in Netzwerken Frühe Hilfen“ Ansätze vor, die Impulse für die Operationalisierung dieser umfangreichen Aufgaben bieten. Kultur und Leitbild in Netzwerken Frühe Hilfen ist das Thema, mit dem sich der zweite Beitrag der Reihe „Impulse zur Netzwerkarbeit Frühe Hilfen“ beschäftigt. Prof. Dr. Nüsken stellt darin verschiedene Methoden und Ansätze vor, wie in Netzwerken der Prozess zur Leitbildentwicklung gestaltet werden kann. Zudem liefert er Argumente und Anreize, sich auf diesen Prozess einzulassen. / zurück  

Qualifizierungsmodule
Das Nationale Zentrum Frühe Hilfen veröffentlicht Qualifizierungsmodule für Familienhebammen und Familien-Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen und -pfleger. Sie sind ein Angebot an alle, die Fort- oder Weiterbildung für diese Berufsgruppe planen oder durchführen. Das Qualifizierungsmodul 3 „Ressourcenorientiert mit Familien arbeiten“ ermöglicht Familienhebammen sowie Familien-Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen und -pflegern, die ressourcenorientierte Sichtweise für ihre Arbeit weiterzuentwickeln. Es geht darum, wie gemeinsam mit Familien Ressourcen gestärkt und diese besser genutzt werden können. „Gespräche mit Familien führen“ ist das Thema von Qualifizierungsmodul 4. Das Modul 7 „Eltern-Kind-Interaktion begleiten“ unterstützt Fachkräfte dabei, den Blick auf die Interaktion zwischen Eltern und Kind zu richten und Kreisläufe wechselseitiger Bezogenheit zu erkennen und zu benennen. Diese werden von den jeweils individuellen Kommunikationsmöglichkeiten von Kind und Eltern bestimmt. Die Module werden durch Arbeitsblätter ergänzt. Insgesamt werden neun Module, ein einleitender Text zur Kompetenzorientierung und eine Methodensammlung veröffentlicht. Zurzeit stehen sieben Elemente  zum Herunterladen als PDFs zur Verfügung. Weitere vier sind in Vorbereitung. / zurück

Tagungsbegleiter „Stellt die frühe Kindheit Weichen?“
Im September 2015 haben das Institut für Psychosomatische Kooperationsforschung und Familientherapie des Universitätsklinikums Heidelberg und das Nationale Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) zu einer Tagung zum Thema „Stellt die frühe Kindheit Weichen?“ eingeladen. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unterschiedlicher Disziplinen aus dem In- und Ausland stellten neueste Erkenntnisse vor, die die besondere Bedeutung der frühen Kindheit für das spätere Leben belegen. Zugleich wurden Wege zu einer Unterstützung von Eltern aufgezeigt. Die Publikation dokumentiert die meisten Vorträge kurz und prägnant und gibt Hinweise auf weiterführende Literatur. / zurück  

Newsletter des NZFH
Der Newsletter des Nationalen Zentrums Frühe Hilfen  erscheint sechs- bis zehnmal jährlich. Er informiert über Entwicklungen im Bereich der Frühen Hilfen – aus der Bundesinitiative Frühe Hilfen, aus Wissenschaft und Fachpraxis, über Neuerscheinungen und Termine von Fachveranstaltungen. Die Anmeldung ist hier möglich. / zurück

Infodienst der Bundesinitiative Frühe Hilfen
Wie kann die Arbeit eines Netzwerks Frühe Hilfen in einem Flächenlandkreis gelingen? In der neuen Ausgabe 02/015 des Infodienstes „Bundesinitiative Frühe Hilfen aktuell“ gibt Ullrich Böttinger Antworten auf diese Frage. Er ist Leiter des Amts für Soziale und Psychologische Dienste und der Frühen Hilfen beim Landratsamt Ortenaukreis in Offenburg, dem größten Flächenlandkreis in Baden-Württemberg. Außerdem berichtet Mecklenburg-Vorpommern über die Herausforderungen an die Netzwerkarbeit in den am dünnsten besiedelten Regionen Deutschlands. Baden-Württemberg verdeutlicht, dass der Austausch zwischen den Stadt- und Landkreisen ein wichtiger Teil der Qualitätssicherung in den Frühen Hilfen ist. / zurück

Neuerscheinung
Rechtsgutachten zu Fragestellungen im Zusammenhang mit dem Einsatz von Familienhebammen und Familien-Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen und -pflegern (FGKiKP): Die Expertise greift rechtliche Fragen zum Einsatz und zur Tätigkeit von Familienhebammen und FGKiKP in den Frühen Hilfen auf. Sie enthält drei Rechtsgutachten, eines zum Arbeits- und Sozialversicherungs- und Umsatzsteuerrecht, eines zum Sozialrecht sowie eines zum Haftungsrecht. Ergänzend bietet das Nationale Zentrum Frühe Hilfen auf der Internetseite speziell aufbereitete Fragen und Antworten, die einen schnellen Überblick über die rechtliche Lage ermöglichen. Online lesen / zurück

Häusliche Gewalt/Frauenhäuser

Website für gewaltbetroffene Kinder
Der SkF Radebeul hat eine Website für Kinder eingerichtet, die von häuslicher Gewalt betroffen sind. Unter http://www.zuhause-ohne-gewalt.de/wer-kann-mir-helfen/ können Kinder sich darüber informieren, was häusliche Gewalt ist, wie sie wirkt, welche Rechte Kinder haben, was sie gegen Gewalt tun können und wer ihnen helfen kann. Bei Interesse an Verlinkung wenden Sie sich bitte an den SkF Radebeul. / zurück

INTEGRATION DURCH ARBEIT
Bundes-Pilotprogramm RESPEKT gestartet
Mit dem Pilotprogramm RESPEKT möchte das Bundesarbeitsministerium junge Menschen in schwierigen Lebenslagen gezielt mit zusätzlichen Hilfen unterstützen und sie (zurück) auf den Weg in Bildungsprozesse, Maßnahmen der Arbeitsförderung, Ausbildung oder Arbeit holen. Zielgruppe sind vor allem junge Menschen (15 bis 25 Jahre), die weder von Angeboten der Arbeitsförderung (SGB III), von Eingliederungsleistungen (SGB II) noch den sozialpädagogischen Hilfen für sozial benachteiligte und individuell beeinträchtige junge Menschen (SGB VIII) erreicht werden. Gefördert werden zusätzliche Betreuungs- und Unterstützungsleistungen für die Zielgruppe, die sozialpädagogischer Art sind und das Ziel verfolgen, dass Leistungen der Grundsicherung für Arbeitsuchende in Anspruch genommen werden, erforderliche therapeutische Behandlungen eingeleitet und die Teilnahme an Regelangeboten des SGB II zur Aktivierung und Stabilisierung und eine frühzeitige intensive berufsorientierende Förderung ermöglicht werden. Die Förderung richtet sich dabei überwiegend an Träger, die bereits in einer Finanzierungsbeziehung mit einem Jobcenter stehen. Die Zuwendung beträgt 90 % der zuwendungsfähigen Ausgaben. 10 % der zuwendungsfähigen Ausgaben sind vom Antragsteller als Eigenmittel aufzubringen. Die Förderung endet zum 31. Dezember 2017. Förderanträge können ab jetzt und bis zum 31. Dezember 2016 gestellt werden. Förderrichtlinien / Checkliste / zurück  

Integrationsbetriebe stärker fördern
Union und SPD wollen Integrationsbetriebe stärker fördern. Das fordern beide Koalitionsfraktionen in einem Antrag (18/5377 ). Unter anderem sollen mehr Plätze in diesen Betrieben geschaffen werden und der Personenkreis der dort Beschäftigten um langzeitarbeitslose schwerbehinderte Menschen erweitert werden. Ferner sollen Integrationsbetriebe bei der Vergabe öffentlicher Aufträge besonders berücksichtigt werden und die Betriebe in Inklusionsbetriebe umbenannt werden. Darin solle sich der Paradigmenwechsel von der Integration hin zur Inklusion von Behinderten widerspiegeln, heißt es in dem Antrag. Union und SPD fordern darin auch, die Gesundheitsförderung und die Weiterbildungschancen für behinderte Menschen deutlich zu verbessern. / zurück

Mit Engagement und Erfahrung zum Erfolg
Im SkF Wuppertal begleiten ehrenamtliche Patinnen und Paten Jugendliche mit dem Ziel, eine passende berufliche Perspektive zu finden. Im Newsletter Europa & Arbeitsmarkt des DICV Köln wird von den Erfahrungen berichtet. / zurück   

MIGRATION
Mütter mit Migrationshintergrund
Müttern mit Migrationshintergrund soll der Zugang zum Arbeitsmarkt erleichtert werden. Das ist das Ziel des ESF-Programms „Stark im Beruf“ . Mit dem Programm sollen Frauen durch Beratungsangebote, begleitende Gespräche bei Unternehmen oder persönliche Coachings auf ihrem Weg in den Arbeitsmarkt begleitet werden. 88 Projekte im Bundesgebiet kooperieren dabei mit unterschiedlichen Akteuren, die die Frauen zum Beispiel durch die Vermittlung von Sprachkursen, Kontakten zu möglichen Arbeitgebern und Hilfen bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf unterstützen. Eine wichtige Kooperationspartnerin ist die Bundesagentur für Arbeit (BA). Auch die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitsgeberverbände unterstützt das Programm. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und der Europäische Sozialfonds (ESF) stellen für das ESF-Programm „Stark im Beruf“ rund 29 Mio. Euro zur Verfügung. Jedes Projekt wird mit jährlich 50.000 Euro gefördert. / zurück

Mehr Hilfen zur Integration junger Flüchtlinge
Sie sind vor Krieg, Armut oder Unterdrückung geflohen - viele sogar allein ohne ihre Eltern: Junge Flüchtlinge brauchen besondere Unterstützung und eine gesicherte Perspektive für ihr Leben in Deutschland. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend startete deshalb zusammen mit den Trägern der Jugendmigrationsdienste das Modellprojekt: „Junge Flüchtlinge im Jugendmigrationsdienst“. In bundesweit 24 Einrichtungen erhalten junge Flüchtlinge ab sofort spezielle Hilfsangebote mit dem Ziel, sie schneller in die Gesellschaft zu integrieren. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Jugendmigrationsdienste unterstützen sie dabei, einen Ausbildungs- oder Arbeitsplatz zu finden, sprechen mit Behörden, Schulen oder Betrieben und beziehen auf Wunsch auch die Eltern mit ein. Außerdem vermitteln sie Sprachkurse oder bieten Bewerbungstrainings oder Schulungen zur Kompetenzstärkung an. Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig betont: "Junge Flüchtlinge müssen schnell integriert werden: Sprache, Schule, Ausbildung sind die besten Mittel, um sich erfolgreich in die Gesellschaft einbringen zu können. Parallel zum Gesetzentwurf zur Verbesserung der Unterbringung, Versorgung und Betreuung ausländischer Kinder und Jugendlicher unterstützen wir deshalb mit diesem Modellprojekt die Kommunen dabei, um diese jungen Menschen vor Ort schneller zu integrieren. Die Jugendmigrationsdienste mit ihren weitreichenden Erfahrungen sind dafür als Partner bestens geeignet", so Manuela Schwesig. Für das Vorhaben stellt das BMFSFJ bis Ende 2017 insgesamt sieben Millionen Euro aus dem Kinder- und Jugendplan des Bundes zur Verfügung. An jedem der 24 Modellstandorte wird der Personalbestand um durchschnittlich ein bis zwei Vollzeitstellen aufgestockt. Die Jugendmigrationsdienste öffnen sich damit einer neuen Zielgruppe. Bisher sind sie nur für junge Migrantinnen und Migranten mit Bleibeperspektive zuständig. Sie begleiten an bundesweit 430 Standorten junge Menschen mit Migrationshintergrund mit einem vielschichtigen Angebot, um ihnen Chancengerechtigkeit und Teilhabe zu ermöglichen. In dem neuen Modellprojekt ist jedes Bundesland mit mindestens einem Standort vertreten. Um ein tragfähiges Netzwerk anbieten zu können, wird das Projekt eng mit dem Bundesprogramm „Willkommen bei Freunden“ und dem Modellvorhaben „JUGEND STÄRKEN im Quartier“ verzahnt. Träger der Jugendmigrationsdienste sind die Bundesarbeitsgemeinschaft Evangelische Jugendsozialarbeit, die Bundesarbeitsgemeinschaft Katholische Jugendsozialarbeit, die Arbeiterwohlfahrt, der Internationale Bund, das Deutsche Rote Kreuz und Der PARITÄTISCHE. Übersicht über die Modellstandorte  / zurück

Gewaltschutz in Flüchtlingsunterkünften
Der Paritätische Gesamtverband hat in Bezug auf die Unterbringung von Flüchtlingen die Arbeitshilfe „Empfehlungen an ein Gewaltschutzkonzept zum Schutz von Frauen und Kindern vor geschlechtsspezifischer Gewalt in Gemeinschaftsunterkünften“ veröffentlicht. Die Empfehlungen sollen auf die besonderen Situationen und Bedarfe von Frauen und Kindern, die aus ihrer Heimat fliehen mussten, aufmerksam machen und auf bestehende Schutzlücken hinweisen. Damit der Schutz von Frauen und ihren Kindern vor geschlechterspezifischer Gewalt in Gemeinschaftsunterkünften in ausreichender Form gewährleistet werden kann, müssen Einrichtungen und Träger für die Lage und Situation dieser Frauen sensibilisiert, die spezifischen Bedarfe der Frauen erkannt und entsprechende Schutzmöglichkeiten konkret umgesetzt werden. Ziel ist die Sicherstellung von Schutz und Hilfe für Frauen und ihre Kinder vor körperlicher und sexualisierter Gewalt sowie sexuellen Belästigungen und Übergriffen. / zurück  

Veröffentlichungen der Finanzverwaltung zur steuerlichen Förderung der Hilfen für Flüchtlinge
An vielen Orten und in zahlreichen Projekten engagieren sich Bürgerinnen und Bürger persönlich und finanziell, um die Versorgung und Betreuung der ankommenden Menschen zu unterstützen. Die geleisteten Hilfen sowie die Unterbringung und Betreuung werfen jedoch diverse steuerrechtliche Fragen auf, zu denen die Finanzverwaltung in mehreren Verlautbarungen Stellung genommen hat. Umfassende Informationen unter meine caritas und caritas Newsletter  / zurück  

Flüchtlingshilfe vor Ort
Im Informationsdienst DICV spezial - 3/2015  des Diözesancaritasverbandes Paderborn sind über die Grenzen der Diözese hinaus wertvolle Informationen unter anderem zur Ausbildungsförderung für Geduldete, zur Gesundheitskarte in NRW, zur Handreichung der Deutsche Bischofskonferenz zum Kirchenasyl zu finden. / zurück

Materialien zum Deutschlernen für Zugewanderte
Für Zugewanderte ist der Erwerb der deutschen Sprache eine der ersten und wichtigsten Herausforderungen, wenn sie in Deutschland Fuß fassen möchten. Viele Initiativen und Ehrenamtliche organisieren Deutschkurse für Flüchtlinge. Gesucht werden dafür oftmals Arbeits- und Übungsmaterialien. Eine Kurzübersicht über Materialien für den Deutschkurs erhalten Sie hier
zurück

Orientierungshilfe Refugee Guide
Die Orientierungshilfe Refugee Guide richtet sich an Besucher, Geflüchtete und zukünftige Bürger Deutschlands. Sie dient der Orientierung in der ersten Zeit des Aufenthaltes. Der Refugee Guide richtet sich speziell an Geflüchtete, die noch nicht an staatlichen Integrations- und Deutschkursen teilnehmen können und ist in mehreren Sprachen abrufbar und zusätzlich bebildert Sie wurde vor allem von Studenten und Doktoranden mit verschiedensten geographischen und kulturellen Hintergründen erstellt. / zurück

Qualifizierung und Arbeitsmarktintegration von Flüchtlingen
Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) hat aktuelle Informationen über rechtliche Regelungen, Konzepte und Analysen sowie praktische Beispiele von Beratungs- und Qualifizierungsprojekten für Flüchtlinge zusammengestellt und bietet somit gute und schnelle Hilfestellung bei Fragen rund um das Thema „Zugangschancen von Flüchtlingen zu Ausbildung und Beruf“. Dossier Flüchtlinge - Qualifizierung und Arbeitsmarktintegration / zurück

Arbeitshilfen 
Aktuelle Publikationen aus dem Bereich Sozialrecht, Arbeitserlaubnis bzw. Zugang zu Bildung für Flüchtlinge und Migranten hat der Informationsverbund Asyl und Migration e. V. veröffentlicht. / zurück

RECHTLICHE BETREUUNG 
Veranstaltungen
Grundlagenseminar Rechtliche Betreuung: Das nächste Seminar für neue berufliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den katholischen Betreuungsvereinen ist vom 8. bis 10. Juni 2016 in Frankfurt. Die Ausschreibung erfolgt Ende des Jahres.  
Fachtagung 2016: Eine Fachtagung für Leitungsverantwortliche in unseren Betreuungsvereinen wird am 10. Mai 2016 in Bonn angeboten. Das Thema wird sich mit der Bedrohung „Schließung eines Betreuungsvereins“ beschäftigen. / zurück

Lobbyarbeit
Die AG Lobbyarbeit hat am 17. September 2015 getagt und weitere Strategien erarbeitet. Am 6. und 7. Oktober 2015 haben Gespräche in Berlin im Justiz- und Finanzministerium in Sachen „finanzielle Situation der Betreuungsvereine“ stattgefunden. Ausführliche Informationen dazu im nächsten BtG-Infobrief Ende Oktober 2015 / zurück   

STRAFFÄLLIGENHILFE
Reform des Maßregelvollzugsrechts
Gemeinsame Stellungnahme des Deutschen Caritasverbandes (DCV), des Fachverbandes Caritas Behindertenhilfe und Psychiatrie (CBP) und der Fachorganisation Kath. Bundes-Arbeitsgemeinschaft Straffälligenhilfe (KAGS) zur Reform des Maßregelvollzugsrechts. / zurück

Knast-Kunst-Kalender 2016 
Der Knast-Kunst-Kalender 2016 , den der SKM Krefeld seit einigen Jahren herausgibt, ist erschienen. Auch in diesem Jahr konnten zwölf beeindruckende Bilder von Menschen aus verschiedenen Justizvollzugsanstalten in Deutschland in diesem Kalender zusammengestellt werden. Erstmalig enthält der Kalender auch zahlreiche Bilder aus der Straffälligenarbeit der SkF Ortsvereine in Bayern. Der Einzelpreis beträgt 10,00 Euro zzgl. Versandkosten. Bei einer Abnahme von 50 Kalendern kostet das Einzelexemplar 9,00 Euro und ab 100 Kalendern 8,00 Euro. Ab 50 Stück werden keine Versandkosten berechnet. Bestellungen per Mail an Hans-Dieter Schreer, SKM Krefeld schreer@skf-krefeld.de . / zurück  

WOHNUNGSLOSENHILFE
EHAP-Förderrichtlinie
Das Verfahren zur Interessenbekundung für die erste Förderrunde zum Europäischen Hilfsfonds für die am stärksten benachteiligten Personen (EHAP) ist abgeschlossen. Daran haben sich 191 Kommunen in Kooperation mit Einrichtungen der Freien Wohlfahrtspflege oder sonstigen gemeinnützigen Trägern für lokale/regionale Projekte in ganz Deutschland beteiligt. / zurück