Redaktion

Stabsstelle Sozialpolitik und Öffentlichkeitsarbeit
Nadine Mersch
Telefon 0231 557026-25
mersch@skf-zentrale.de  

Sekretariat: Britta Plonka
Telefon 0231 557026-27
plonka@skf-zentrale.de

 
Bezug

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SkF Info-Dienst 7/2015  

Da sein, leben helfen Leitspruch des SkF
SkF Info-Dienst 7/2015

AUF EINEN BLICK
Allgemeines 
Wissenschaftspreise der Caritas 2016   
Caritaskongress 2016   
BMFSFJ-Magazin ImFokus und Familienreport 2014   
Katholische Hochschule Mainz  
Fortbildung  

ASB / Familienbezogene Armutsprävention 
SGB II   
Regelbedarfe 2016    
Caritas-Stellungnahme zu Hartz IV Regelbedarfen   
Nationale Armutskonferenz legt 2. Schattenbericht vor    
Geschlechtsspezifische Rentenlücke   
Leitfaden Alg II/Sozialhilfe  
Fachtag   

Arbeit mit Alleinerziehenden 
Ratgeber für Väter nach Trennungen  

Frühe Hilfen
Dokumentationsvorlage für Familienhebammen und vergleichbare Berufsgruppen  
Qualifizierungsmodul 6     
Deutscher Präventionstag 2016   
Niedersachsen fördert die Qualität Früher Hilfen   

Kinder- und Jugendhilfe 
Gesetz zur Verbesserung der Unterbringung, Versorgung und Betreuung ausländischer Kinder und Jugendlicher     
NRW billigt Entwurf eines Ausführungsgesetzes    

Arbeitshilfe Bundesfachverband UMF    
Expertise- und Forschungszentrum Adoption (EFZA)    
Bundesweite Empfehlungen für die Hilfeplanung      
Broschüre DIJuF     
DJI-Studie   
Empfehlungen des Deutschen Vereins     
Bundeskonferenz der Adoptions- und Pflegekinderdienste    
   

Migration
Perspektiven des DCV   
Finanzielle Fördermöglichkeiten    
Fachtag Existenzsichernde Leistungen für Migrantinnen und Migranten aus Ländern außerhalb der EU   
Fortbildung     

Rechtliche Betreuung 
Aktionswoche 2016     
Musterschreiben Lobbyaktion       
Fortbildung   

Straffälligenhilfe 
Position von DCV und KAGS  

ALLGEMEINES
Wissenschaftspreise der Caritas 2016
Mit dem Lorenz-Werthmann-Preis werden Dissertationen und Habilitationsschriften sowie Arbeiten mit einem entsprechenden gleichen wissenschaftlichen Niveau ausgezeichnet, die sich mit der Arbeit und Aufgabenstellung der freien Wohlfahrtspflege, der Zusammenarbeit zwischen freier und öffentlicher Wohlfahrtspflege, neuen Ansätzen in der sozialen Arbeit sowie mit caritastheologischen und sozialethischen Themen befassen. Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert. Mit dem Gertrud-Luckner-Preis würdigt der DCV die Lebensleistung von Dr. Gertrud Luckner. Ausgezeichnet werden Abschlussarbeiten in Diplom-, Magister-, Bachelor- und Masterstudiengängen an Universitäten und (Fach-)Hochschulen beziehungsweise vergleichbare Arbeiten, die sich mit der Arbeit und Aufgabenstellung der freien Wohlfahrtspflege, der Zusammenarbeit zwischen freier und öffentlicher Wohlfahrtspflege, neuen Ansätzen in der sozialen Arbeit sowie mit caritastheologischen und sozialethischen Themen befassen. Der Preis ist mit 1.000 Euro dotiert. Die Preise werden alle zwei Jahre vergeben. Die aktuelle Eingabefrist für beide Preise endet am 01.03.2016. Ausschreibungsunterlagen / zurück  

Caritaskongress 2016: Anmeldung gestartet
Unter www.caritaskongress.de können Sie sich jetzt zum 4. Caritaskongress anmelden, der vom 13. - 15.04.2016 in Berlin stattfindet und unter dem Motto „DemografieFest“ steht. Neben Plenumsvorträgen werden verschiedene Exkursionen und Sessions zum Kongressthema angeboten - darunter auch eine gemeinsame Session von SkF und IN VIA mit dem Titel: „Die gehetzte Frauengeneration - Zwischen Care und eigenständiger Existenzsicherung“. Alle wichtigen Informationen zum Programm und rund um den Kongress finden Sie ab sofort in der neuen Kongress-App . / zurück  

BMFSFJ-Magazin ImFokus und Familienreport 2014
Die neue Ausgabe des Magazins des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) ImFokus hat das Schwerpunktthema Familienreport 2014. Der Familienreport 2014 informiert über die aktuellen Entwicklungen von Familien in unserem Land und stellt die Vorhaben, Maßnahmen und Programme der Familienpolitik der Bundesregierung dar. Er belegt die aktuellen Trends rund um Familie in aktuellen Zahlen und Daten zu den Familienformen, familiären Werten, Kinderwünschen, Geburten, Eheschließungen und Ehescheidungen. Umfassend dargestellt werden Leistungen, Wirkungen und Entwicklungen in der Familienpolitik. / zurück

Katholische Hochschule Mainz
Unser Kooperationspartner, das Institut für Fort- und Weiterbildung an der Katholischen Hochschule Mainz, bietet 2016 folgende Veranstaltungen an, in denen derzeit noch Plätze frei sind: Systeme sichtbar und erlebbar machen, 04. - 06.07 2016, Mainz; Beratung, Coaching und Therapie optimal vorbereiten, 15.02.2016, Mainz; Betriebswirtschaftliche Steuerungsinstrumente für Sozialunternehmen, 2016 - 2018, Mainz, acht Kursabschnitte, 23 Tage zzgl. Hausarbeit. Programm 2016 / zurück  

Fortbildung
„Sicher handeln und souverän auftreten“ . Fortbildung für Sekretariats- und Verwaltungsmitarbeiter/-innen vom 11. - 13.04.2016 in der Akademie Franz Hitze Haus in Münster. Anmeldeformular / zurück

ALLGEMEINE SOZIALE BERATUNG / FAMILIENBEZOGENEN ARMUTSPRÄVENTION
NRW Erfahrungsbericht zur SGB II-Ausführung
Erfahrungsbericht der Landesregierung zur Umsetzung des Gesetzes zur Ausführung des Zweiten Buches Sozialgesetzbuch für das Land Nordrhein-Westfalen (AG-5GB 11 NRW) / zurück

Regelbedarfe 2016
Die offizielle Bekanntmachung im Gesetzesblatt über die Regelbedarfe im Jahr 2016 betrifft das SGB II/SGB XII und AsylbLG. / zurück  

Caritas-Stellungnahme zu Hartz IV Regelbedarfen
Der DCV hat eine Stellungnahme und Bewertung zu den Hartz IV-Regelbedarfen erarbeitet. Darin wird unter anderem Kühlschränke etc. als einmalige Leistung und eine Flexibilitätsreserve von 10 % gefordert. / zurück

Nationale Armutskonferenz legt 2. Schattenbericht vor
Zum zweiten Mal nach 2012 hat die Nationale Armutskonferenz (nak) einen Schattenbericht zur Armut in Deutschland vorgelegt. Er trägt den Titel „Zehn Jahre Hartz IV – zehn verlorene Jahre“ . Vor der Berliner Bundespressekonferenz betonte nak-Sprecher Dr. Frank Johannes Hensel, Armut sei „kein unglücklicher Zufall“. Er forderte mehr politische Entschiedenheit bei der Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung in Deutschland. 
Auf ihrer Delegiertenkonferenz am 27. November 2015 hat die nak eine Erklärung verabschiedet, die eine Bewertung der sozialen Situation auch im Kontext der Zuwanderung durch Flüchtlinge abgibt. „Solidarität statt Konkurrenz!“ . Zu den anstehenden Änderungen am SGB II („Rechtsvereinfachung“) veröffentlichte sie die Pressemitteilung „Chancen der Hartz-IV-Reform verpasst“ . /  zurück

Geschlechtsspezifische Rentenlücke
Von 1995 bis 2011 hat sich die Rentenlücke (Gender Pension Gap) zwischen Männern und Frauen um rund 12 Prozentpunkte verringert. Das schreibt die Bundesregierung in ihrer Antwort (18/6148 ) auf eine Kleine Anfrage (18/5951 ) der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen. Für 2011 gibt die Regierung eine Gesamt-Rentenlücke (inklusive gesetzlicher, betrieblicher und privater Vorsorge) von 57 % an, wobei sich der Wert zwischen den west- und ostdeutschen Bundesländern stark unterscheidet. So betrug die Rentenlücke 2011 im Westen 61 % und im Osten nur 35 %. Es zeige sich, dass sich persönliche und im Paarkontext gemeinsam getroffene Entscheidungen im Lebens- und Erwerbsverlauf auf die eigene Alterssicherung auswirkten und vor allem Frauen die langfristigen Folgen davon trügen, schreibt die Bundesregierung. Sie gehe davon aus, dass sich der Trend der Verkleinerung dieses Abstandes aber in Zukunft fortsetzen werde, heißt es in der Antwort. / zurück  

Leitfaden Alg II/Sozialhilfe
Die 28. Neuauflage des Leitfadens Alg II/Sozialhilfe von A - Z ist erschienen. Die Ausgabe berücksichtigt die aktuelle Gesetzeslage mit Stand vom 01.09.2015. ISBN 978-3-932246-66-1, 13,50 Euro, portofreier Versand in Deutschland. Bestellformular / zurück  

Fachtag
Der Fachtag mit dem Thema „Schizophrenie und andere Psychosen“,  den die SkF Bundesgeschäftsstelle in Kooperation mit der Arbeitsstelle Rechtliche Betreuung DCV, SkF und SKM anbietet, findet am 05.04.2016 in Köln statt. Anmeldeformular / zurück   

ARBEIT MIT ALLEINERZIEHENDEN
Ratgeber für Väter nach Trennungen
Der überarbeitete Ratgeber für Väter nach Trennungen ist jetzt in 3. Auflage im Taschenbuchformat erschienen. Das Buch ist für Väter in Trennungssituationen gedacht. Außerdem ist der Ratgeber auch für Fachkräfte geeignet, die in ihrer Praxis mit Vätern in Trennungssituationen zu tun haben. Der Informationsteil wurde um deutschlandweite Kontakt- und Serviceadressen erweitert. Der Ratgeber kostet 8,00 Euro pro Exemplar zzgl. Versandkosten. Bestellformular  
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Frühe Hilfen
Dokumentationsvorlage für Familienhebammen und vergleichbare Berufsgruppen aus dem Gesundheitsbereich
Das Nationale Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) hat in Kooperation mit der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg die „Dokumentationsvorlage für Familienhebammen und vergleichbare Berufsgruppen aus dem Gesundheitsbereich“ entwickelt. Sie ist ein Serviceangebot für Familienhebammen und Angehörige vergleichbarer Gesundheitsberufe. Mit dieser Vorlage können sie ihrer Dokumentationspflicht vollständig nachkommen, was ihnen auch Rechtssicherheit gibt. Die Dokumentationsvorlage dient auch der Online-Studie des NZFH und besteht aus mehreren Teilen. Die Vorlage steht Ihnen zum Download sowie zur kostenfreien Bestellung per Online-Bestellsystem zur Verfügung. / zurück   

Qualifizierungsmodul 6: Entwicklung begleiten
Eine der wichtigsten Aufgaben der Familienhebammen und Familien-Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/-innen ist es, Eltern für die rasante Entwicklung ihres Kindes und ihre Rolle als Entwicklungsbegleiterinnen und -begleiter zu sensibilisieren. Das Qualifizierungsmodul 6 des NZFH stärkt die Kompetenzen der Fachkräfte in diesem Bereich. Modul / Arbeitsblatt  / zurück  

Deutscher Präventionstag 2016
Der Deutsche Präventionstag ist der größte europäische Kongress speziell für das Arbeitsgebiet der Kriminalprävention sowie angrenzender Präventionsbereiche. Er bietet eine internationale Plattform zum interdisziplinären Informations- und Erfahrungsaustausch in der Prävention. Seit 1995 wird der jährliche Kongress in verschiedenen deutschen Städten veranstaltet. Träger der Deutschen Präventionstage ist die „DPT - Deutscher Präventionstag“ gemeinnützige Gesellschaft mbH, eine 100 %ige Tochtergesellschaft der Deutschen Stiftung für Verbrechensverhütung und Straffälligenhilfe (DVS). Der 21. Deutsche Präventionstag findet vom 6. - 7. Juni 2016 in Magdeburg/Sachsen-Anhalt statt. Das Kongressthema lautet "Prävention und Freiheit - Zur Notwendigkeit eines Ethik-Diskurses". / zurück

Niedersachsen fördert die Qualität Früher Hilfen
Die Qualitätsentwicklung und -sicherung der Frühen Hilfen hat in Niedersachsen einen zentralen Stellenwert. Das Land unterstützt die Jugendämter dabei mit einer Reihe von Angeboten. Damit auch kleinen Jugendämtern die Umsetzung der Frühen Hilfen gelingen kann, hat Niedersachsen bei der Vergabe der Mittel der Bundesinitiative allen Jugendämtern einen Sockelbetrag von 20.000 Euro zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen / zurück   

KINDER- UND JUGENDHILFE 
Gesetz zur Verbesserung der Unterbringung, Versorgung und Betreuung ausländischer Kinder und Jugendlicher
Das Gesetz ist am 1. November 2015 in Kraft getreten. Es regelt eine bundesweite Aufnahmepflicht der Länder, die sich an Kindeswohlgesichtspunkten ausrichtet. Das Jugendamt, das die unbegleitete Einreise eines ausländischen Minderjährigen feststellt, muss diesen zunächst nach § 42a SGB VIII vorläufig in Obhut nehmen und ein sogenanntes Erstscreening durchführen. Dann meldet das Jugendamt den Flüchtling der Landesverteilstelle seines Bundeslandes. Diese gibt die Meldung an das Bundesverwaltungsamt weiter, das das aufnahmeverpflichtete Bundesland bestimmt. Die zuständige Landesverteilstelle weist den Minderjährigen anschließend einem Jugendamt zu. Dieses muss den Minderjährigen auf Grundlage des § 42 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 SGB VIII in Obhut nehmen. Mit dem Inkrafttreten des Gesetzes ist der überörtliche Träger der Jugendhilfe, zu dessen Bereich das erstattungsberechtige Jugendamt gehört, für alle Jugendhilfeaufwendungen erstattungspflichtig. Diese Regelung umfasst sowohl die Neu- als auch die Altfälle, sofern die Jugendhilfeaufwendungen ab Inkrafttreten entstanden sind. Darüber hinaus ist die Handlungsfähigkeit im Asylverfahren von 16 auf 18 Jahre angehoben worden (§ 80 Aufenthaltsgesetz). Download  / zurück  

NRW billigt Entwurf eines Ausführungsgesetzes zum Kinder- und Jugendhilfegesetz des Bundes zur regionalen Verteilung der unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge
Vor dem Hintergrund der in den vergangenen Monaten stark angestiegenen Zahl der unbegleiteten Kinder und Jugendlichen auf rund 7.400 sind ab sofort alle 186 Jugendämter in Nordrhein-Westfalen verpflichtet, junge Flüchtlinge aufzunehmen. Bislang betreuen sieben der Ämter, darunter Dortmund (rund 1.100 junge Flüchtlinge), Köln (rund 900) und Aachen (rund 600), einen überproportional hohen Anteil, da die jungen Flüchtlinge dort untergebracht waren, wo sie aufgefunden wurden oder sich gemeldet hatten (Aufstellung UMF in NRW am 29.10.15 ). In einigen der Jugendämter konnten die Standards für eine jugendgerechte Betreuung zuletzt nur noch eingeschränkt gewährleistet werden. Um diese Jugendämter und Kommunen zu entlasten und das Kindeswohl weiterhin zu sichern, hatten Bundestag und Bundesrat Mitte Oktober das Gesetz zur Verbesserung der Unterbringung, Versorgung und Betreuung ausländischer Kinder und Jugendlicher beschlossen. Das Kabinett hat dieses Gesetz nun auf Landesebene umgesetzt und einen Vorschlag für die regionale Verteilung der Flüchtlinge in Nordrhein-Westfalen vorgelegt. Die Verteilung der unbegleiteten Kinder und Jugendlichen wird eine Landesstelle beim Landesjugendamt Rheinland in Köln übernehmen. Die Aufnahmequote der einzelnen Jugendämter richtet sich nach der Einwohnerzahl (Quelle: Pressemeldung des Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport) / zurück  

Arbeitshilfe Bundesfachverband UMF - Vorläufige Inobhutnahme: Was ändert sich zum 1. November 2015
Der Bundesfachverband hat eine Arbeitshilfe herausgegeben, die einen Überblick über das seit dem 01.11.2015 geltende Verfahren zur vorläufigen Inobhutnahme und der Verteilung von UMF gibt. Die Arbeitshilfe finden Sie unter http://www.b-umf.de/images/ablauf-vorl.-inobhutnahme.pdf  / zurück

Expertise- und Forschungszentrum Adoption (EFZA) am Deutschen Jugendinstitut (DJI) eingerichtet Am 2. November 2015 fand die Auftaktveranstaltung zur Eröffnung des „Expertise- und Forschungszentrum Adoption“ (EFZA) in Berlin statt. Basierend auf dem Koalitionsvertrag ist das übergreifende Ziel des EFZA, Möglichkeiten der Weiterentwicklung des Adoptionswesens aufzuzeigen und eine adoptionsfreundliche Praxis zu fördern. Das EFZA hat drei Schwerpunktbereiche: 1. Bündelung von Erkenntnissen aus dem In- und Ausland: Bereits vorhandenes Wissen soll ausgewertet und aufbereitet werden. Von besonderer Bedeutung ist dabei, den umfangreichen internationalen Forschungsstand zu gelingenden Adoptionsvermittlungen und evidenzbasierten Modellen der Beratung und Begleitung aufzunehmen und die Befunde auf die Übertragbarkeit auf die deutsche Vermittlungspraxis zu prüfen. 2. Initiierung von Forschung: Die Adoptionspraxis in Deutschland soll untersucht werden. Geplant sind drei empirische Studien in deren Rahmen die Praxis der Adoptionsvermittlung aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet und Best-Practice-Erfahrungen diskutiert werden. 3. Diskurse in der Fachwelt: In vier Workshops werden Akteure aus Wissenschaft und Praxis zu einen Dialog und Erfahrungsaustausch zu spezifischen Fragestellungen eingeladen, u. a. Modelle der Beratung und Begleitung von Adoptivfamilien und abgebenden Eltern, Stiefkindadoption, Umgang mit unbegleiteten Adoptionen aus dem Ausland. Das Projekt läuft bis Ende 2017. / zurück  

BAG Landesjugendämter hat bundesweite Empfehlungen für die Hilfeplanung herausgegeben Familien haben einen Anspruch darauf, in den Jugendämtern bundesweit eine fachlich vergleichbare Beratungspraxis in der Hilfeplanung vorzufinden. Erstmals seit dem Inkrafttreten des Kinder- und Jugendhilfegesetzes vor 25 Jahren gibt es nun für diesen Kernprozess in der Kinder- und Jugendhilfe bundesweit gültige Maßstäbe. Mit den Empfehlungen „Qualitätsmaßstäbe und Gelingensfaktoren für die Hilfeplanung gemäß § 36 SGB VIII“ legt die BAG Landesjugendämter ein umfassendes Werk vor, das den Fachkräften in den Jugendämtern Orientierung für ihre Praxis gibt und gleichzeitig einen wichtigen Beitrag für die gleichmäßige Umsetzung auf kommunaler Ebene leistet. Die Landesjugendämter beschlossen ebenso die Handlungsleitlinien „Sexuelle Grenzverletzungen, Übergriffe und Gewalt in betriebserlaubnispflichtigen Einrichtungen nach §§ 45 ff. SGB VIII“ , die sich inhaltlich an den Vorgaben des Runden Tisches Sexueller Kindesmissbrauch orientieren. Die Handlungsleitlinien leisten einen Beitrag zur Erfüllung des Beratungsanspruchs der freien Träger und des Schutzauftrages nach dem Kinder- und Jugendhilfegesetz. / zurück  

Broschüre DIJuF: Weiterdenken in der Pflegekinderhilfe - Texte von Praktiker/-innen für Praktiker/-innen
Die Expertengruppe aus Fachkräften der Pflegekinderhilfe aus dem ganzen Bundesgebiet wurde 2012 vom Deutschen Institut für Jugendhilfe und Familienrecht (DIJuF) ins Leben gerufen und hat zentrale Themen in der Arbeit der Pflegekinderdienste identifiziert und sich auf fachpolitische Kernaussagen verständigt. Dabei sind 15 Texte entstanden, die aufzeigen, welchen Schwierigkeiten Fachkräfte der Pflegekinderhilfe gegenüberstehen und wie eine optimale Gestaltung des Handlungsbereichs aussehen könnte. Notwendige Grundlagen für professionelles Arbeiten werden skizziert sowie Anregungen und Vorstellungen zur Gestaltung und Weiterentwicklung der einzelnen Themen formuliert. Die Broschüre mit 56 Seiten kann beim DIJuF zum Selbstkostenpreis bestellt werden: www.dijuf.de/ / zurück  

DJI-Studie: „Entkoppelt vom System“ - Jugendliche am Übergang ins junge Erwachsenenalter und Herausforderungen für Jugendhilfestrukturen
Schätzungen zufolge drohen etwa 20.000 junge Menschen sowohl aus dem Schul- und Ausbildungssystem als auch aus allen weiteren Hilfestrukturen herauszufallen. Im Projektbericht „Entkoppelt vom System“ werden zum einen die Sichtweisen der jungen Menschen und der Expert/-innen, zum anderen die Ergebnisse der quantifizierenden Analysen präsentiert. Ein besonderes Problem stellt in diesem Zusammenhang die Beendigung der Jugendhilfe mit dem 18. Lebensjahr dar: Ausgerechnet die jungen Menschen, die in belasteten und belastenden Lebenssituationen aufgewachsen sind, werden oftmals, so die Studie, ohne weitere Begleitung in die formalrechtliche Selbstständigkeit gedrängt und den neuen Anforderungen von ”Erwachsenenwelt“, Bildung und Arbeitsmarkt ausgesetzt. In den abschließenden Schlussfolgerungen werden Vorschläge unterbreitet für eine verbesserte und unbürokratischere Hilfestruktur; wie zum Beispiel eine niedrigschwelligere, individuellere Beratung sowie Unterstützung in Form von Übergangslotsen, die den Weg der Jugendlichen in die Selbständigkeit begleiten. Weitere Informationen zum Projekt und vollständiger Abschlussbericht . / zurück  

Empfehlungen des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe
Unterstützung am Übergang Schule - Beruf. Empfehlungen für eine gelingende Zusammenarbeit an den Schnittstellen der Rechtskreise SGB II, SGB III und SGB VIII. Empfehlungen zur Weiterentwicklung und Steuerung der Hilfen zur Erziehung und Empfehlungen zur öffentlichen Erziehung, Bildung und Betreuung von Kindern im Alter von Schuleintritt bis zum vollendeten 14. Lebensjahr. Alle Empfehlungen und Stellungnahmen  des Deutschen Vereins 2015. / zurück  

Bundeskonferenz
Vom 29.02 - 02.03.2016 findet die Bundeskonferenz der Adoptions- und Pflegekinderdienste in Bergisch Gladbach statt. Anmeldeformular / zurück   

Fortbildung
„Stabilisierung in unstabilen Zeiten“ vom 06. - 08.04.2016 in Bergisch-Gladbach. Anmeldung / zurück

MIGRATION
Perspektiven des DCV zu Flucht, Migration und Zusammenleben
Das Papier zeigt Herausforderungen in Fragen von Migration und Flucht auf, bewertet diese und will damit eine grundlegende Orientierung bieten. / zurück  

Finanzielle Fördermöglichkeiten für die Arbeit mit Asylsuchenden und Flüchtlingen
Der Deutsche Caritasverband weist in einem Informationsschreiben auf ergänzende Fördermöglichkeiten für die Arbeit mit Flüchtlingen hin. DCV Schreiben  / Förderkriterien  / zurück  

Fachtag
Fachtag „Existenzsichernde Leistungen für Migrantinnen und Migranten aus Ländern außerhalb der EU“ am 29.02.2016 im Maternushaus in Köln. Anmeldeformular / zurück  

Fortbildung
Vom 20. - 21. April 2016 findet die Fortbildung „Ausländer- und Asylrecht für Vereinsvormünder“ in Köln statt. Anmeldeformular / zurück

RECHTLICHE BETREUUNG 
Vorbereitungen zur Aktionswoche 2016
"Wir sind da - in Ihrer Nachbarschaft" lautet das diesjährige Motto der Aktionswoche und möchte die Stärken der Betreuungsvereine hervorheben, ohne strukturelle und finanzielle Probleme zu verschweigen. Ziel ist es, die Präsenz der Vereine im Viertel, im Stadtteil, im Quartier, nah bei den Menschen zu verdeutlichen. Dabei soll die Netzwerkarbeit im Sinne der Betroffenen vertieft und erweitert und die Lobby bei anderen Akteuren im Stadtteil gestärkt werden. Die Aktionswoche wird vom 19. - 24. September 2016 im Anschluss an den Weltkongress Betreuungsrecht stattfinden. Erste Materialien und Hilfen für Ihre Vorbereitung: Aktionsideen 2016 / Mögliche Zielgruppen / Raster Aktionsvorschläge 2016 / zurück

Musterschreiben Lobbyaktion
Vorlage für ein Schreiben an die politischen Gesprächspartner der Lobbyaktion der katholischen Betreuungsvereine, das Sie, ergänzt durch Ihre regionalen Daten, so oder ähnlich an ihre politischen Kontakte schicken können. Ziel ist, das Thema „Vergütung der Vereinsbetreuer“ weiter sprachfähig zu halten. / zurück

Fortbildung
Die SkF Bundesgeschäftsstelle bietet in Kooperation mit der Arbeitsstelle Rechtliche Betreuung DCV, SkF und SKM vom 09. - 10.03.2016 in Köln die Fortbildung „Psychische Erkrankungen im Überblick - Umgang mit psychisch kranken Klientinnen und Klienten in der Beratung" an. Anmeldeformular / / zurück  

STRAFFÄLLIGENHILFE
Position von DCV und KAGS zur Arbeitslosen und Rentenversicherung Strafgefangener
Obwohl die meisten Gefangenen arbeiten, sind nach der derzeitigen Gesetzeslage Strafgefangene nicht in die gesetzliche Rentenversicherung einbezogen. Weiterhin zählt die Bundesagentur für Arbeit seit Herbst 2012 die versicherungspflichtigen Arbeitstage im Vollzug neu. Seither werden für Arbeit im Vollzug in einem Jahr deutlich geringere Ansprüche in der Arbeitslosenversicherung erworben, als bei anderen Arbeitsverhältnissen. Arbeit im Strafvollzug ist aber nur dann ein wirksames Resozialisierungsmittel, wenn die geleistete Arbeit angemessene Anerkennung findet. Sie muss geeignet sein, dem Gefangenen den Wert regelmäßiger Arbeit für ein künftiges eigenverantwortetes und straffreies Leben in Gestalt eines für ihn greifbaren Vorteils vor Augen zu führen. Im Strafvollzug erworbene Ansprüche an die gesetzlichen Sozialversicherungen können zudem ein wichtiger Baustein im Kontext der Wiedereingliederung nach Haftentlassung sein. Der Deutsche Caritasverband spricht sich mit der Position gemeinsam mit der Katholischen Bundes-Arbeitsgemeinschaft Straffälligenhilfe (KAGS) für eine Einbeziehung Gefangener in die Rentenversicherung aus. Die bereits seit 1977 im Strafvollzugsgesetz (Bund) dafür vorgesehenen Regelungen sollten unverzüglich in Kraft gesetzt werden. Außerdem wird die Rückkehr zu der bis September 2012 von der Bundesagentur für Arbeit geübten Rechtspraxis bei der Ermittlung der Anwartschaftszeit in der Arbeitslosenversicherung gefordert. / zurück