Redaktion

Nadine Mersch
Referentin
Stabsstelle Sozialpolitik und Öffentlichkeitsarbeit
Telefon 0231 557026-25
mersch@skf-zentrale.de  

Britta Plonka
Sekretariat
Telefon 0231 557026-27
plonka@skf-zentrale.de

 
Bezug

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Da sein, Leben helfen  

Da sein, leben helfen Leitspruch des SkF

SkF Info-Dienst 3/2016

AUF EINEN BLICK
Allgemeines 
Gemeinsam gegen CETA und TTIP – der Wohlfahrt zuliebe! 
SKM Fachtag zur Männerarbeit     
Frauen auf dem Jakobsweg   

ASB / Familienbezogene Armutsprävention
Alle Fraktionen für das Konto für alle  
Fortbildung      

Frühe Hilfen
Kinder von Eltern mit psychischen Erkrankungen im Kontext der Frühen Hilfen   

Kinder- und Jugendhilfe 
Urteil des Verwaltungsgerichts Hamburg   
Empfehlungen zum Reformprozess SGB VIII der AGJ        
Vier Expertisen für das Dialogforum Pflegekinderhilfe   
Handbuch: Fetale Alkoholspektrumstörung – und dann?     
Neues Portal um die Integration von Flüchtlingen aktiv zu unterstützen     

Rechtliche Betreuung    
ZDF Beitrag: Wenn das Leben aus dem Ruder läuft     

Schwangerschaftsberatung
Linksammlung zur Arbeit mit Asylsuchenden    
Online-Portal für die Arbeit mit geflüchteten Menschen     
 

ALLGEMEINES
Gemeinsam gegen CETA und TTIP – der Wohlfahrt zuliebe!
Die Ratifizierung der Freihandelsabkommen CETA und TTIP bedrohen die Existenz kleinere kommunale Unternehmen und in letzter Konsequenz die Arbeit der Wohlfahrtsverbände. Warum das so ist, zeigt der neue Film vom SKM Bundesverband und der Katholischen Arbeitnehmerbewegung Deutschlands (KAB). Link zur Homepage des SKM und zum Film zurück  

SKM Fachtag zur Männerarbeit
2. Neusser Jungen- und Männertag  -  Männerleben zwischen Macht und Ohnmacht. Das kleine 1 x 1 progressiver Männerpolitik am Dienstag, 5. April 2016 in Neuss von 10.00 bis 16.00 Uhr. Hinweis: Der Anmeldeschluss ist der 18. März 2016. / zurück   

Frauen auf dem Jakobsweg
Der DJK Sportverband DV Paderborn e.V. bietet eine Pilgertour für Frauen von Lippstadt nach Soest vom 17. bis 19. Juni 2016 an. Flyer / zurück

ALLGEMEINE SOZIALBERATUNG (ASB) / FAMILIENBEZOGENE ARMUTSPRÄVENTION 
Alle Fraktionen für das Konto für alle
Alle Fraktionen haben sich für einen Rechtsanspruch auf ein Basiskonto für alle und somit auch für Flüchtlinge ausgesprochen. In einer Sitzung des Finanzausschusses am 24.02.2016 stimmten die Fraktionen von CDU/CSU, SPD, Die Linke und Bündnis 90/Die Grünen geschlossen für den von der Bundesregierung eingebrachten Entwurf eines Gesetzes zur Umsetzung der Richtlinie über die Vergleichbarkeit von Zahlungskontoentgelten, den Wechsel von Zahlungskonten sowie den Zugang von Zahlungskonten mit grundlegenden Funktionen (18/7204 ). Zuvor hatten die Koalitionsfraktionen CDU/CSU noch insgesamt sieben Änderungsanträge beschlossen. Zum vollständige Text. © HIB vom 24.02.2016 / zurück

Fortbildung 
Seminar „Die Insolvenzordnung – Aufbauseminar" vom 7. bis 9. September 2016 die im Bildungshaus St. Ursula in Erfurt stattfindet. Näheres können Sie dem Flyer entnehmen oder unter www.skmev.de/Fortbildungen . / zurück  

FRÜHE HILFEN
Kinder von Eltern mit psychischen Erkrankungen im Kontext der Frühen Hilfen
In Deutschland leben etwa 570.000 Säuglinge und Kleinkinder unter drei Jahren mit Entwicklungsrisiken, weil ihre Eltern psychisch erkrankt sind. Notwendige Unterstützungsangebote für Familien sind meist unzureichend und lückenhaft. Das neue Eckpunktepapier, das vom Nationalen Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) herausgegeben und von 25 Fachgesellschaften und Institutionen unterstützt wird, beschreibt die aktuelle Situation und gibt Empfehlungen. Darüber hinaus steht das Thema "Kinder von Eltern mit psychischen Erkrankungen in den Frühen Hilfen" auf dem Public Health-Kongress "Armut und Gesundheit" am 17. und 18. März 2016 in Berlin im Mittelpunkt eines Fachforums. Download / zurück

KINDER- UND JUGENDHILFE 
Verwaltungsgericht Hamburg untersagt die Pauschalfinanzierung von rechtsanspruchsgebundenen Einzelfallhilfen in der Kinder- und Jugendhilfe
Das Verwaltungsgericht Hamburg hat in einem Urteil vom 10.12.2015, Az. 13 K 1532/12 wesentliche Teile der „Sozialräumlichen Hilfen und Angebote (SHA)“ der Freien und Hansestadt Hamburg für rechtswidrig erklärt und die Finanzierung der entsprechenden Hilfen durch Zuwendungen oder sonstige Pauschalfinanzierung untersagt. Die Berufung ist zugelassen. Spannend dürfte sein, ob das Urteil unter Umständen in die Reformdebatten des SGB VIII, Stichwort "systematische Verknüpfung von niedrigschwelligen HzE mit sozialräumlichen Angeboten" Eingang findet. / zurück  

„Vielfalt gestalten, Rechte für alle Kinder und Jugendlichen stärken!“ - Empfehlungen zum Reformprozess SGB VIII der AGJ
Themen der laufenden bundespolitischen Diskussionen rund um eine Reform des SGB VIII sind unter anderem die Weiterentwicklung der Hilfeplanung, die „große“ bzw. inklusive Lösung, die Weiterentwicklung und Steuerung der Hilfen zur Erziehung, die Absicherung der Rechte von Pflegekindern in Dauerpflegeverhältnissen, die Änderungen bei der Betriebserlaubnis. In ihren Empfehlungen bündelt die Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ die Forderungen und Vorschläge aus dem Diskurs und positioniert sich hierzu. / zurück

Vier Expertisen für das Dialogforum Pflegekinderhilfe erschienen
Im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) hat das im Juni letzten Jahres eingerichtete und von der Internationalen Gesellschaft für erzieherische Hilfen (IGfH) moderierte Dialogforum Pflegekinderhilfe die Aufgabe, die zahlreichen Reformimpulse der letzten Jahre aufzubereiten und gebündelt zugänglich zu machen. Folgende Expertisen sind inzwischen erschienen :

  • Müller, Heinz./ Artz, Philipp: Aufbereitung empirischer Daten der SGB VIII-Statistik. Expertise für das Dialogforum Pflegekinderhilfe. ISM Mainz. September 2015
  • Müller, Heinz/Binz, Christine: Empfehlungen zur Pflegekinderhilfe im Bundesländer-Vergleich. Expertise für das Dialogforum Pflegekinderhilfe. ISM Mainz. September 2015
  • Erzberger, Christian: Fachliche Forderungen zur Weiterentwicklung der Pflegekinderhilfe. Eine Zusammenstellung. Expertise für das Dialogforum Pflegekinderhilfe. GISS Bremen. November 2015
  • Eschelbach, Diana: Expertise zu den Forderungen nach rechtlichen Reformen in der Pflegekinderhilfe. Expertise für das Dialogforum Pflegekinderhilfe. November 2015 / zurück  

Handbuch "Fetale Alkoholspektrumstörung – und dann?"
Ein Handbuch für Jugendliche und junge Erwachsene
Fetale Alkoholspektrum-Störungen zählen zu den häufigsten bereits bei der Geburt vorliegenden Behinderungen in Deutschland. Mit Unterstützung der Drogenbeauftragten ist jetzt ein Handbuch erschienen, das sich erstmals speziell an die Betroffenen richtet. Das Handbuch kann auf der Internetseite der Drogenbeauftragten in der Rubrik "Kontakt und Service" unter dem Menüpunkt "Publikationen" kostenfrei bestellt und heruntergeladen werden. / zurück

Neues Portal um die Integration von Flüchtlingen aktiv zu unterstützen
Der Deutsche Präventionstag, der Landespräventionsrat Niedersachsen und das Deutsch-Europäische Forum für Urbane Sicherheit haben am 1. März 2016 das Fachkräfte- und Informationsportal „pufii“ freigeschaltet, das Ideen- und Erfahrungsaustausch zu Integrations-Initiativen ermöglicht. Pufii.de (Präventive Unterstützung für Integrations-Initiativen) bietet allen, die sich im Bereich Integration und Prävention engagieren, die Möglichkeit, Projekte und Projektideen mit den Themenschwerpunkten Prävention, Integration und Inklusion vorzustellen und diese anderen Fachkräfte zugänglich zu machen. Die internetgestützte Austausch- und Informationsmöglichkeit soll dabei helfen, lokal erfolgreiche Konzepte zur Integration von Flüchtlingen bundesweit bekannt zu machen. / zurück  

RECHTLICHE BETREUUNG 
ZDF Beitrag: Wenn das Leben aus dem Ruder läuft
Am 15. März 2016 brachte das ZDF in der Reihe 37 Grad um 22:15 Uhr eine Sendung zur Rechtlichen Betreuung „Wenn das Leben aus dem Ruder läuft“. Es wurden zwei gesetzliche Betreuer ein halbes Jahr begleitet. Video mit Einführungstext / zurück   

SCHWANGERSCHAFTSBERATUNG 
Linksammlung zur Arbeit mit Asylsuchenden von inforo online
„inforo online“ ist eine Informations- und Austauschplattform (unter anderem der Bundesinitiative Frühe Hilfen). Dort eingestellte Beiträge werden redaktionell und fachlich bewertet und gegebenfalls als besonders empfehlenswert ausgezeichnet. Die Link Sammlung enthält ausgewählte Materialen, die die Arbeit mit Asylsuchenden in Deutschland unterstützen können. Die Links verweisen auf Internetseiten, die hilfereiche Informationen für Fachkräfte, Ehrenamtliche, interessierte Bürger/-innen und Asylsuchende selbst enthalten. Folgende Themen werden aufgegriffen: Asylverfahren und Begleitung - Bildung - Erstkontakt - Gesundheit und Medizin - Gewalt: Prävention und Unterstützung - Eltern und Kind - Verständigungshilfen - Erstinformationen und Begleitung. 
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Online-Portal für die Arbeit mit geflüchteten Menschen: Zanzu – mein Körper in Wort und Bild
Mit dem mehrsprachigen Informationsportal http://www.zanzu.de will die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung sowohl Menschen mit Migrationshintergrund als auch Multiplikator/-innen und Beratungsfachkräfte unterstützen. Das Portal der BZgA, das in Kooperation mit der belgischen Nichtregierungsorganisation Sensoa entstanden ist, gibt in 13 Sprachen einfache Erklärungen und anschauliche Informationen u.a. zu den Themenfeldern Körperwissen, Schwangerschaft und Geburt, Familienplanung, aber auch zum Thema Rechte und Gesetze in Deutschland. Die Texte und Bilder können auch als pdf-Datei geladen bzw. kopiert werden und sind somit auch offline in der Beratungsarbeit einsetzbar. / zurück