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Redaktion Info-Dienst 

Nadine Mersch

Nadine Mersch, Leiterin
Stabsstelle Sozialpolitik und Öffentlichkeitsarbeit
Telefon 0231 557026-25
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Britta Plonka

Britta Plonka  
Sekretariat
Telefon 0231 557026-27
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Da sein, Leben helfen  

Da sein, Leben helfen - Leitspruch des SkF

SkF Info-Dienst 6/2016

AUF EINEN BLICK
Allgemeine Sozialberatung / Familienbezogene Armutsprävention  
Armutsbekämpfung in Deutschland      

Familienberatung / Arbeit mit Alleinerziehenden / Mediation 
Leitfaden zur internationalen Familienmediation

Kinder- und Jugendhilfe    
Reform des SGB VIII: Aktuelle Entwicklung      
Zugang begleiteter ausländischer Kinder zu SGB VIII-Leistungen      
Arbeitshilfe für Vormünder und Begleitpersonen    
Familienzusammenführung bei unbegleiteten ausländischen Minderjährigen     
Aufnahmesituation unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge in Deutschland       
Junge Geflüchtete - Übersicht über zentrale Angebote zur Integration        
Positionspapier der AGJ    
Zwischenruf des Bundesjugendkuratoriums     
Jugendsozialarbeit in der Einwanderungsgesellschaft     
Jugendmigrationsdienste in katholischer Trägerschaft   
Literaturübersicht    

Migration 
Fachkongress   

Rechtliche Betreuung
Erhebung des ISG    
Weltkongress Betreuungsrecht 2016     
Aktionswoche 2016   
   
ALLGEMEINE SOZIALBERATUNG / FAMILIENBEZOGENE ARMUTSPRÄVENTION
Armutsbekämpfung in Deutschland
Die Bundesregierung wird noch in diesem Jahr einen Gesetzentwurf vorlegen, der das Berechnungsverfahren zur Ermittlung der existenzsichernden Lebensunterhaltsleistungen ab 2017 neu festlegt. Das schreibt sie in ihrer Antwort (18/8981 ) auf eine Kleine Anfrage (18/8798 ) der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen. Darin hatten sich die Abgeordneten nach der Umsetzung des UN-Nachhaltigkeitsziels 1 der Armutsbekämpfung erkundigt. Die Bundesregierung schreibt, dass sie derzeit noch keine nationale Definition zu diesem UN-Ziel festgelegt habe und deshalb auch nichts über die Anzahl der in Deutschland davon betroffenen Menschen sagen könne. Quelle: hib / zurück

FAMILIENBERATUNG / ARBEIT MIT ALLEINERZIEHENDEN / MEDIATION 
 Leitfaden zur internationalen Familienmediation
Der Internationale Sozialdienst (ISD) ist seit 2012 von der Bundesregierung mit der Funktion einer Zentralen Anlaufstelle in grenzüberschreitenden Kindschaftskonflikten sowie mit der Aufgabe der Zentralen Anlaufstelle für Mediation nach Malta-Prinzipien betraut. In dieser Funktion berät und informiert er über Wege und Möglichkeiten, mit einem Konflikt umzugehen, verweist er an andere Ansprechpartner (z. B. geeignete Mediator/-innen) und stellt – wenn möglich und nötig – Kontakte ins Ausland her. Kürzlich hat der ISD die deutsche Fassung der Broschüre sowie den Flyer „Familienkonflikte bewältigen - Ein Leitfaden zur internationalen Familienmediation“ veröffentlicht. Dieser Leitfaden wurde vom Generalsekretariat des International Social Service ursprünglich in Englischer Sprache erstellt und liegt nun auch in deutscher Fassung vor. Der Leitfaden soll über die Besonderheiten von Konflikten mit Auslandsbezug informieren und interessierten und betroffenen Personen einen ersten Einblick in das internationale Mediationsverfahren geben. Neben praktischen Fragen wie „Was ist Mediation“, „Wo finde ich eine/n Mediator/-in“, „Wie viel kostet Mediation?“, „Unterliegt der/die Mediator/-in der Schweigepflicht?“, „Welche Bindungskraft kommt dem im Rahmen der Mediation gefundenen Ergebnis zu“, sollen auch Vor- und Nachteile der Mediation aufgezeigt werden. Denn Mediation ist kein Wundermittel – auch hierfür will die Broschüre sensibilisieren und zeigt dem Leser/-in deshalb auch Konstellationen auf, innerhalb derer Mediation nicht funktionieren kann und ggfs. andere Wege beschritten werden müssen. / zurück  

KINDER- UND JUGENDHILFE
Reform des SGB VIII: Aktuelle Entwicklung
Der angekündigte Referentenentwurf wird nicht vor Oktober vorliegen. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) hat inzwischen einen autorisierten Arbeitsentwurf (Stand: 26. August 2016) herausgegeben. Zudem gibt es aktuelle Informationen zum weiteren Verfahren. Das Ministerium wird noch im September drei themenbezogene Fachgespräche (Kinderschutz, Weiterentwicklung Hilfen zur Erziehung, inklusive Lösung) durchführen. Die dort gewonnenen Erkenntnisse sollen in die Fortentwicklung des Referentenentwurfs einfließen. Um die Flut an Informationen zur SGB VIII-Reform zu bündeln und zu strukturieren hat das Deutsche Institut für Jugendhilfe und Familienrecht (DIJuF) eine Webseite geschaltet. Dort ist die o. g. Arbeitsfassung mit Begründung, Synopsen - thematisch zugeschnittene – ebenso Stellungnahmen und die Möglichkeit zu einem themenbezogenen Austausch zu finden. / zurück  

Zugang begleiteter ausländischer Kinder zu SGB VIII-Leistungen
Begleitete Kinder, Jugendliche und ihre Eltern haben weitreichende Berechtigung auf Leistungen nach dem SGB VIII. Die Begründungen hierfür liefern Dr. Thomas Meysen, Janna Beckmann und Nerea González Méndez de Vigo in ihrem Beitrag „Zugang begleiteter ausländischer Kinder zu Leistungen der Kinder- und Jugendhilfe nach der Flucht“ (NVwZ 7/2016, S. 427-431. / zurück  

Vorbereitung auf die Anhörung von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen im Asylverfahren
Der Flüchtlingsrat Thüringen e. V. und der Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (BumF e.V.) haben hierzu eine Arbeitshilfe für Vormünder und Begleitpersonen veröffentlicht. Im Rahmen des Asylverfahrens ist die persönliche Anhörung zu den Fluchtgründen der zentrale Moment. Die Arbeitshilfe liefert wichtige Hinweise für deren Vorbereitung. / zurück  

Familienzusammenführung bei unbegleiteten ausländischen Minderjährigen
Der Beitrag von Antje Steinbüchel von der Landesstelle für die Verteilung unbegleiteter ausländischer Minderjähriger in NRW befasst sich mit den Möglichkeiten der Zusammenführung von Familien in Deutschland. zurück   

Aufnahmesituation unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge in Deutschland 
Erste Evaluation zur Umsetzung des Umverteilungsgesetzes
Der Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (BumF e. V.) hat eine Online-Umfrage unter Jugendhilfefachkräften zu den Auswirkungen des Gesetzes zur vorläufigen Inobhutnahme und Verteilung von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen durchgeführt. „Die Ergebnisse liegen jetzt vor und zeichnen ein Bild von der teilweise hoch defizitären Aufnahmestruktur für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in Deutschland“. (BumF, Aktuelles vom 2. August 2016). / zurück   

Junge Geflüchtete - Übersicht über zentrale Angebote zur Integration in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt (NRW)
Die o. g. Arbeitshilfe wurde von der G.I.B. NRW-Gesellschaft für innovative Beschäftigungsförderung mbH herausgegeben  und listet Angebote für junge Geflüchtete auf. Damit soll eine schnelle Übersicht über zentrale Förderinstrumente des Landes Nordrhein-Westfalen, des Bundes und der Bundesagentur für Arbeit für die Zielgruppe „Junge Geflüchtete“ ermöglicht werden (Stand Juli 2016). / zurück   

Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge – Bedingungen für nachhaltige Integration schaffen
Positionspapier der Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe (AGJ)
Die AGJ sieht insbesondere die Kinder- und Jugendhilfe in der Verantwortung, eine fundierte Diskussion über die Voraussetzungen gelingender Integration anzustoßen. In ihrem Positionspapier bringt sie ausgewählte fachpolitisch relevante Aspekte in die aktuelle Debatte ein, wie z. B. Aufbau einer abgestimmten Forschungsstrategie, Ermöglichung integrative Kontakte von Beginn an, Verbesserung der Schnittstellen zwischen Schule, Ausbildung und Beruf, Sicherung einer nachhaltigen Unterstützung für junge Volljährige. / zurück   

Zwischenruf des Bundesjugendkuratoriums
Kinder- und Jugendhilfeleistungen nach Maß: Junge Geflüchtete haben den gleichen Anspruch wie alle jungen Menschen. BJK Zwischenruf August 2016  / zurück   

Jungen geflüchteten Menschen Chancen geben – Jugendsozialarbeit in der Einwanderungsgesellschaft
In der Ausgabe der DREIZEHN – Zeitschrift für Jugendsozialarbeit, Nr. 15, Mai 2016 wird diskutiert, welche Rahmenbedingungen nötig sind, um eine bestmögliche Unterstützung für junge Menschen zu bieten – für die Ausbildung der Fachkräfte ebenso wie für die finanzielle und personelle Ausstattung in Schule und Jugendhilfe. / zurück  

Jugendmigrationsdienste in katholischer Trägerschaft
Die Bundesarbeitsgemeinschaft Katholische Jugendsozialarbeit (BAG KJS) erläutert in ihrer Broschüre " Jugendmigrationsdienste in katholischer Trägerschaft" Aufgabe, Wurzeln, Entwicklung, Selbstverständnis, Prinzipien und Profil der Jugendmigrationsdienste, die junge Menschen mit Migrationshintergrund im Alter von 12 bis 27 Jahren bei der sprachlichen, schulischen, beruflichen und sozialen Integration unterstützen. / zurück     

Literaturübersicht
Themenkreis Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge, Kinderflüchtlinge, Kindersoldaten . Das Kompetenz-Zentrum Pflegekinder hat dazu eine annotierte Bibliographie mit Stand Juli 2016 herausgegeben.
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MIGRATION
Fachkongress Pat-/innen, Mentor/-innen und Lots/-innen in der Unterstützung und Integration von geflüchteten Menschen
Flyer und Antwortkarte zum Fachkongress „Pat/-innen, Mentor/-innen und Lots/-innen in der Unterstützung und Integration von geflüchteten Menschen“ des Bundesnetzwerks Bürgerschaftliches Engagement (BBE). Der Kongress findet am 29. und 30. September 2016 im Jakob-Kaiser-Haus des Deutschen Bundestages statt. Der Kongress wird im Rahmen des Programms „Menschen stärken Menschen“ (sog. Patenschaftsprogramm) vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gefördert. Er richtet sich sowohl an die Träger und Förderer von Programmen und Projekten aus Zivilgesellschaft und Wirtschaft als auch an weitere Expert/-innen und Praktiker/-innen, die sich im Themenfeld des Kongresses bewegen. Weitere Informationen zur Veranstaltung entnehmen Sie bitte dem beigefügten Flyer. / zurück  

RECHTLICHE BETREUUNG
Erhebung des ISG
Ab August können ehrenamtliche Betreuer/Familienangehörige an der Erhebung des ISG im Auftrag des Bundesministeriums der Justiz teilnehmen. Beispiel: Das ISG – Institut für Sozialforschung und Gesellschaftspolitik  führt eine Erhebung bei allen Berufsbetreuern, Vereinsbetreuern, Betreuungsbehörden und ehrenamtlichen Betreuern durch. Die Befragung erfolgt im Auftrage des Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz, um die Qualität in der Rechtlichen Betreuung und die Vergütungssituation zu evaluieren. Die Arbeitsstelle Rechtliche Betreuung DCV, SkF, SKM und/oder die BAGFW unterstützt diese Erhebung. Es wird sich davon genaue Erkenntnisse über die Entwicklung der Qualität in der Betreuung, aber insbesondere auch genaue Zahlen über die finanzielle Situation der Betreuungsvereine versprochen. Davon hängt ab, in welchem Maße, die Vergütung der Berufsbetreuung in den nächsten Jahren angehoben wird. Betreuungsvereine sind darauf zwingend angewiesen, um ihr umfassendes Hilfe- und Beratungsangebot aufrecht zu erhalten. Bitte nehmen Sie sich die Zeit und füllen Sie den Fragebogen aus. Bei Fragen können Sie sich gerne an die Arbeitsstelle Rechtliche Betreuung wenden. / zurück    

Weltkongress Betreuungsrecht 2016
Für die Öffentlichkeitsarbeit vor Ort erhalten Sie von Arbeitsstelle Rechtliche Betreuung anlässlich des 4. Weltkongresses Betreuungsrecht vom 14.-17. September in Berlin ein Muster für eine Pressemeldung . Bitte passen Sie sie Ihren regionalen Gegebenheiten an. Sie finden die Arbeitsstelle Rechtliche Betreuung auch auf Facebook . Der Weltkongress steht unter der Schirmherrschaft des Bundesministers der Justiz und für Verbraucherschutz, Heiko Maas, und der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Manuela Schwesig. Ausgerichtet wird er vom Betreuungsgerichtstag e. V. in Zusammenarbeit mit dem International Guardianship Network. Statements und Fotos von Bundesjustizminister Heiko Maas, Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig, der Erste Beigeordnete des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen, Andreas Jürgens und die Schauspielerin Thekla Carola Wied stehen unter www.wcag2016.de  zum Download bereit. Sie sind zur Veröffentlichung im Wortlaut oder als Zitat-Auszüge frei. Der Weltkongress steht unter der Schirmherrschaft des Bundesministers der Justiz und für Verbraucherschutz, Heiko Maas, und der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Manuela Schwesig. Ausgerichtet wird er vom Betreuungsgerichtstag e. V. in Zusammenarbeit mit dem International Guardianship Network. / zurück   

Aktionswoche 2016
Den Veranstaltungskalender zur bundesweiten Aktionswoche der katholischen Betreuungsvereine wurde online gestellt. Ihre Veranstaltung können dort in diesem Formular ausfüllen. Materialien wie Rahmenplakate, Luftballons, Bierdeckel und Sitzkissen können direkt über die Internetseite bestellt werden. / zurück  

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