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SkF Trier
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Da sein, Leben helfen  

Ehrenamtlicher Begleitdienst für schwangere geflüchtete Frauen

Die SkF Marke M.A.R.I.A.M.

Im März 2015 startete der SkF Trier das Projekt „ehrenamtlicher Begleitdienst für schwangere geflüchtete Frauen“. Aus einem kleinen Anfang wurde ein großes Projekt. Insgesamt sind etwa 50 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen zum SkF Trier gekommen, die bis dahin noch keine Verbindung zu unserem Verband hatten. 60 Begleitungen haben bisher stattgefunden.

Neben den direkten Begleitungen der schwangeren Frauen während der Schwangerschaft und der Geburt, übernehmen die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen nun sukzessive die Aufgabe, die Frauen, ihre Kinder und die Familie bei der Integration in der neuen fremden Heimat zu unterstützen. Dies geschieht zum Beispiel, indem sie den Kontakt zu Mutter-Kind-Gruppen herstellen und sie, falls erforderlich dorthin, begleiten. Auch die Teilnahme an Festen (z. B. Martinsumzüge, Faschingsumzüge etc.) und die Erklärung der Gebräuche und Riten dienen dazu kulturelle Unterschiede zusammenzuführen und die Integration von Anfang an zu unterstützen.

Weil das Projekt in der Form, wie der SkF Trier es umsetzt so erfolgreich ist, wurde ein Name für das Projekt gesucht und gefunden, der sinnbildlich für die Aufgabe steht. Abgeleitet von Maria, der berühmtesten geflüchteten Frau, die wir kennen und unter Bezug auf den Koran, erhielt das Projekt den Namen M.A.R.I.A.M. (M = Mutterschaft und Flucht, A = Ankommen, R = Respekt, I = Integration, A = Allianz, M = Mentorinnen).

Da es sich um eine Idee des SkF Trier handelt, hat sich der SkF Trier dazu entschlossen eine Wortbildmarke beim Bundespatentamt eintragen zu lassen. Die Urkunde liegt uns nun vor und wir sind sehr stolz darauf. Am 31.03.2017 erfolgte die offizielle Veröffentlichung durch das Bundespatentamt.

Der nächste Schritt ist bereits in Arbeit: Die Seite www.skf-mariam.de. Auf dieser Seite können Frauen mit Migrationshintergrund sich zukünftig schnell und in verschiedenen Sprachen über alle Fragen rund um Schwangerschaft und Geburt, Säuglingspflege, Leistungen der Schwangerschaftsberatung und vieles mehr informieren. Ziel ist es, möglichst viele Informationen und Kontaktdaten zu hinterlegen. Im Idealfall findet jede schwangere geflüchtete Frau Ansprechpartner und Beratungsstellen direkt vor Ort.

Regina Bergmann, Geschäftsführerin