Kontakt

Familienzentrum Monikahaus
Sozialdienst katholischer Frauen e.V.
Frankfurt am Main
Kriegkstraße 32-36
60326 Frankfurt am Main

Telefon 069 973823-0
monikahaus@skf-frankfurt.de
www.skf-frankfurt.de/

 
Da sein, Leben helfen  

Foto: Monikahaus
Willkommen im Monikahaus!
Der SkF Frankfurt engagiert sich für Frauen mit Fluchterfahrung

Die Flüchtlingskrise hat Deutschland verändert. Erst wurden die Menschen mit offenen Armen willkommen geheißen, dann schwappte die Stimmung um in Vorurteile und Angst um Sicherheit und die eigenen Chancen. In einer multikulturellen Stadt wie Frankfurt fällt dies – zumindest im öffentlichen Leben – weniger ins Gewicht. Hier waren Fremde schon immer willkommen: Als Handelspartner der Kaufleute, als vorbeiziehende Händler oder als neue Bürger einer aufstrebenden Stadt. Zu dieser offenen, aufgeschlossenen Kultur trägt auch das Familienzentrum Monikahaus bei mit Projekten, die direkt auf Frauen mit Fluchterfahrung zugeschnitten sind. Zu den offenen und niedrigschwelligen Angeboten zählt neben Deutschkursen und Geburtsvorbereitungskursen in Farsi auch ein Workshop zur Sexualberatung. Die Mitarbeiterinnen der Familienbildung und der Schwangerschaftsberatung schauen genau auf die Bedarfe und initiieren neue Angebote.

Im Laufe des Jahres 2019 wird im ehemaligen Monikaheim eine betreute Mutter-Kind-Wohngruppe eingerichtet. Hier können sie ankommen und sich in Frankfurt neu orientieren. Im zweiten Stock des ehemaligen Monikaheims soll die Wohngemeinschaft für schwangere Frauen mit Fluchterfahrung und deren Kinder entstehen. Mit gemeinsamer Küche, großem Wohnzimmer und Familienzimmern bietet sich im Frankfurter Stadtteil Gallus Platz und Betreuung für den Start in ein neues Leben.

Bereits seit 2016 bietet die Familienbildungsstätte MoniKaffee ein Café für Frauen mit und ohne Fluchterfahrung an. Finanziert von der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration ist hier Raum für den persönlichen Austausch und das Knüpfen neuer Kontakte. Zudem ist dies ein niedrigschwelliger Zugang zu unterschiedlichen Bildungs- und Beratungsmaßnahmen und somit ein Mehr an Autonomie und Freiheit für die Frauen. Der Kontakt zu Frauen mit Fluchthintergrund, die schon länger in Deutschland leben, hilft mit, die neu Angekommenen zu integrieren und Ängste abzubauen. Zum Teil haben die im Frauencafé tätigen Mitarbeiterinnen selbst Migrationshintergrund, wodurch der Zugang zu den Frauen erleichtert wird.

Dr. Claudia Becker, Öffentlichkeitsarbeit