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Sozialdienst katholischer Frauen Gesamtverein e. V.  
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Agnes-Neuhaus-Str. 5
(Eingang Ostwall 16)
44135 Dortmund

Telefon 0231 557026-0
Telefax 0231 557026-60
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Da sein, Leben helfen

Herzlich Willkommen

auf der Internetseite des Sozialdienstes katholischer Frauen Gesamtverein e. V. (SkF)

Der SkF ist ein Frauen- und Fachverband der Sozialen Arbeit in der Kirche. Der Verein ist Fachverband der Kinder- und Jugendhilfe, der Gefährdetenhilfe und der Hilfe für Frauen und Familien in Not. Er setzt sich für Frauen ein, die benachteiligt sind und sich ausgegrenzt fühlen. Er bietet Kindern und Jugendlichen, Frauen und Familien, die sich in schwierigen Lebenssituationen befinden, Beratung, Unterstützung und Hilfe an. 

 
Pressemitteilung

Eine Frau geht ihren Weg

Anlässlich des 75. Todestages der sozial engagierten Politikerin Agnes Neuhaus gedenkt der Sozialdienst katholischer Frauen heute seiner Verbandsgründerin Agnes Neuhaus 

Dortmund, 19.11.2019. Morgen vor 75 Jahren verstarb Agnes Neuhaus im Alter von 90 Jahren. Aufgewachsen in Dortmund, widmete sie sich nach Studium, Heirat und den Geburten dreier Kinder zunächst intensiv der Armenfürsorge. Ihr Engagement weitete sie schnell aus. So richtete sie ihr Augenmerk zunehmend auf Mädchen und Frauen in der Prostitution, widmete sich ledigen Müttern und Schwangeren und gründete Ausbildungsstätten für Pflegerinnen und Fürsorgerinnen. Vor 120 Jahren gründete sie den Verein vom Guten Hirten, den heutigen SkF.

 

„Herr Propst, das können wir beide auf die Dauer nicht leisten, wir müssen einen Verein gründen." (Zitat Agnes Neuhaus)

In der Überzeugung, dass man sich bei den vielen Aufgaben zusammenschließen muss, sich austauschen und in Kirche und Welt engagiert auftreten muss, gründete Agnes Neuhaus 1899 zunächst den Verein vom Guten Hirten. Sie schuf weitere Zusammenschlüsse von Wohlfahrts- und Fürsorgevereinigungen und wirkte u. a. im Zentralvorstand des Deutschen Caritasverbandes, im Zentralkomitee der deutschen Katholiken und an der Gründung des Katholischen Deutschen Frauenbundes mit.

 

„Die moderne Frauenbewegung verlangt für das weibliche Geschlecht mehr Wissen, mehr Verantwortlichkeitsgefühl, mehr Gelegenheit, die Kräfte zu regen, mehr Lebensinhalt.“ (Zitat Agnes Neuhaus)

Als eine der ersten Frauen war Agnes Neuhaus politisch sehr engagiert. So war sie neben ihrem Mandat in der Weimarer Nationalversammlung und im Deutschen Reichstag auch Vorstandsmitglied der Zentrumspartei in Westfalen und auf Reichsebene.

 

„In dem Augenblick, wo die Behörde bestimmt, ob wir existieren dürfen oder nicht, wo wir unter die behördliche Beaufsichtigung kommen, ist es mit der Reinheit und Feinheit des Klanges vorbei. Sie beruht auf der absolut freien Zusammenarbeit.“ (Zitat Agnes Neuhaus)

Als Reichstagsabgeordnete war Agnes Neuhaus maßgeblich an der Entstehung und dem Zustandekommen des Reichsjugendwohlfahrtsgesetzes beteiligt. Ihr großes Anliegen war dabei, die konfessionelle Jugendhilfe eigenständig zu gestalten, da sie sie als effizienter ansah, als die staatliche Fürsorge. Dem Staat sollte lediglich die Aufsicht übertragen werden. Dieser subsidiäre Ansatz, wie weitere Grundpfeiler prägen noch heute die Sozialgesetzbücher, z. B. das Kinder- und Jugendhilfegesetz.

1944 starb Agnes Neuhaus und hinterließ einen tatkräftigen Frauenfachverband der Sozialen Arbeit, der sich mittlerweile auf ganz Deutschland ausgeweitet hatte und nach mehreren Namensänderungen 1968 zum Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) wurde.

 

„Jede liebevolle Tat wirkt irgendwie weiter, ob wir es beobachten oder nicht.“ (Zitat Agnes Neuhaus)

Heute engagieren sich an 138 Standorten in ganz Deutschland zahlreiche ehrenamtlich und beruflich engagierte Frauen und Männer im SkF. Auf dem Fundament der Gründerinnen aus den ersten Jahren, sind sie heute weiterhin in wichtigen sozialen Feldern aktiv. Die Jugendhilfe, die Schwangerschaftsberatung, Betreuungsvereine, Adoptions- und Pflegekinderdienste, Frauenhäuser, Mutter-Vater-Kind-Einrichtungen, Einrichtungen der Behindertenhilfe, Schulen, Sozial- und Erziehungsberatung, Hilfen für Prostituierte, Schuldner-, Straffälligen- und Wohnungslosenberatung sind die Dienste, die heute im SkF geleistet werden. Natürlich hat sich in den Jahrzehnten viel verändert und der SkF entwickelt seine Dienste und Aufgaben immer weiter, um den aktuellen Herausforderungen begegnen zu können. Der Leitspruch von Agnes Neuhaus bleibt: „Es ist unendlich viel zu machen und zu helfen, wenn nur jemand da ist, der es tut“.

 
Gemeinsame Pressemitteilung von SkF und SKM

SkF und SKM fordern sofortige Umsetzung des Urteils des Bundesverfassungsgerichtes zu Hartz IV Sanktionen

Dortmund/Düsseldorf, den 5.11.2019. SkF Gesamtverein und SKM Bundesverband werten die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zur teilweisen Verfassungs­widrigkeit von Sanktionen im SGB II als Teilerfolg. Die beiden Sozialverbände setzen sich seit Jahren für die Abschaffung der Sanktionen ein.

Ludger Urbic, Bundesvorsitzender des SKM hierzu: „Das Bundesverfassungsgericht macht mit der Entscheidung einen Schritt in die richtige Richtung. Wir fordern den Gesetzgeber auf, das Urteil so bald wie möglich umzusetzen. Für jede_n Bürger_in muss sichergestellt werden, dass ihr oder sein Existenzminimum geschützt wird. Wir schlagen vor, das Urteil aufzugreifen und die Sanktionierung ganz abzuschaffen und in Zukunft nicht Fehlverhalten zu bestrafen. Stattdessen gilt es Bemühungen mit einem Bonus zu unterstützen. Vor dem Hintergrund des Urteils fordern wir die sofortige Abschaffung der verschärften Sanktionen für Unter 25­jährige. Diese sind nicht verfassungskonform, da die jungen Menschen schon nach der ersten Pflichtverletzung mit einer hundertprozentigen Sanktionierung belegt werden.“

SkF Bundesvorsitzende Hildegard Eckert stellt fest: „Wir dürfen nicht vergessen, dass auch Angehörige im gleichen Haushalt von der Kürzung betroffen sind – also nicht zuletzt Kinder. Deren ohnehin schwierige Bedingungen für Bildung und Teilhabe werden somit zusätzlich erschwert. Besonders für Familien sind auch Kürzungen zwischen 10% und 30% enorm.“ Hildegard Eckert ergänzt: „Die Erfüllung der Mitwirkungspflichten sind häufig auch durch nicht ausreichende Betreuung durch die Jobcenter erschwert. Wir fordern die Jobcenter zu einer besseren Erreichbarkeit für Betroffene und zu einer längst fälligen individuelleren Förderung zur Teilhabe am Arbeitsmarkt auf.“ Mehr

 
Gemeinsame Pressemitteilung SkF und SKM

Weniger is nix

SkF Gesamtverein und SKM Bundesverband stellen mit ihrem bundesweiten Aktionstag Kürzung des Existenzminimums durch Sanktionen in Frage

Dortmund/Düsseldorf, den 15.10.2019. Im Rahmen des Internationalen Tages zur Beseitigung von Armut am 17. Oktober 2019 problematisieren die Caritas-Fachverbände SkF und SKM die Kürzung des Existenzminimums durch Sanktionen gemäß Sozialgesetzbuch II (SGB II). Unter dem Motto „Weniger is nix“ organisieren SkF- und SKM-Ortsvereine bundesweit Aktionen zum Thema Hartz IV-Sanktionen und Armut in Deutschland. Mehr

Für die Aktion „Weniger is nix“ wurde eine Handreichung  (PDF, 444 kB) erarbeitet. Die Broschüre kann auch als gedrucktes Exemplar zum Stückpreis von 3,00 Euro plus Versandkosten per Mail info@skf-zentrale.de bestellt werden .

 
120 Jahre SkF

SkF feiert sein 120-jähriges Bestehen

Reformen in der Kirche gefordert

Hildegard Eckert, SkF Bundesvorsitzende

Dortmund, 25.09.2019. Vor 120 Jahren gründete die Dortmunderin Agnes Neuhaus den Verein Vom guten Hirten, den Vorgänger des SkF. Und vor 100 Jahren wurde das Wahlrecht für Frauen eingeführt. Beides war ein Gewinn für Frauen. Eine klare Position bezog der Verein bei der Aufarbeitung des sexuellen Missbrauches in der katholischen Kirche. Hildegard Eckert, Bundesvorsitzende des SkF: „Es ist notwendig, dass die Kirche sich reformiert und die Lebenswirklichkeiten der Gläubigen zum Maßstab ihrer Lehre macht. Die Zeit ist reif, für Frauen in kirchlichen Ämtern, für mehr tatsächliche Beteiligung von Laien und für eine menschengerechte heutige Sexualmoral.“ Mehr

 
Pressemitteilung

 v. l. Clarita Ohlenroth, Stefanie Sassenrath, Martina Wilke, Weihbischof Ansgar Puff, Hildegard Eckert, Dr. Dagmar Löttgen, Dr. Josephin von Spiegel, Dr. Ursula Pantenburg, Yvonne Fritz, Renate Jachmann-Willmer, Ute Pällmann. Foto © SkF/Nadine Malzkorn
Delegiertenversammlung wählt Hildegard Eckert zur neuen Bundesvorsitzenden und dankt Dr. Anke Klaus für engagierte Amtsjahre

Dortmund/Bergisch Gladbach, 26.06.2019. Nach acht Jahren an der Spitze des SkF trat Dr. Anke Klaus nicht wieder zur Kandidatur an. Heute ging der Stab an der Spitze an Hildegard Eckert. Sie ist seit 2012 Mitglied des Vorstandes des SkF Mainz und auch auf Bundesebene keine Unbekannte. Seit 2015 ist sie bereits Mitglied des Bundesvorstandes. Besonders für die Weiterentwicklung der Leitungsstrukturen im SkF setzte sich die Juristin engagiert ein. Mehr

 
Pressemitteilung

Preisträger_innen des Stiftungspreises 2019 und Stiftungsvorstand © SkF/Nadine Malzkorn
„Frauen.Gewinnen“

SkF-Stiftung Agnes Neuhaus prämiert Projekte und Angebote im SkF für Mitglieder- und Mitarbeitendenwerbung

Zum 120-jährigen Jubiläum stellt der SkF beim Stiftungspreis 2019 diejenigen in den Mittelpunkt, ohne die die wichtige Arbeit in den 138 SkF Ortsvereinen nicht möglich wäre: Die zupackenden ehrenamtlichen und hauptberuflichen Mitarbeitenden und die engagierten Mitglieder. „Frauen helfen Frauen und ihren Familien“ war der Grundgedanke der SkF Gründerin Agnes Neuhaus. „Es wird aber stetig schwieriger, engagierte Frauen und Männer zu gewinnen, die der Idee des SkF folgen und ihn mitgestalten und weiterentwickeln wollen“, so Stiftungsvorsitzende Maria Elisabeth Thoma. Mehr